Sachsen öffnet Grenzen, nur für kluge Köpfe

Markus Ulbig verkündet in einer handlichen Broschüre endlich die Grenzöffnung:

Lassen Sie uns heute gemeinsam beginnen, die Türen für kluge Köpfe aus aller Welt zu öffnen

Im Jahre 23 nach dem Mauerfall und sieben Jahre nach dem Schengenbeitritt von Polen und der Tschechischen Republik öffntet sich beim Staatsminster ein Türchen für die Schlauen von anderswo. Seit 1997 ist Sachsen für Ausländer uninteressant, die Zuwanderung ist Rückläufig. Jetzt hat das Staatsministerium für Inneres eine Strategie entwickelt, um Fachkräfte für unser Land zu gewinnen. Ja, jetzt, nachdem über zwei Dekaden Fachkräfte mangels Arbeit und niedriger Löhne das Weite gesucht haben. Jetzt, wo alle anderen Bundesländer unter dem gleichen Problem leiden, lohne der Brain-Drain.
Fachkräfte sind laut dieser Strategie (aka Gesetzesvorstoß für den Bundestag) mit Personen gleichzusetzen, die ein Einstiegsgehalt von 40.000 Euro (außerhalb Sachsens) jährlich beziehen. Also Ingenieure, keine Meister und auch keine Facharbeiter.

Sachsen strauchelt gerade damit, schlaue Köpfe im eigenen Land heranzuziehen. 8000 Lehrer fehlen bis 2020. Der Kultuminister ‚Dr‘ Wöller warf das Handtuch und König Ministerpräsident Stanislaw Tillich wird durch den Ministerialbeamten a.D. Harald Noeke für seine „inhaltliche Leere“ und „inkompetenten Mitarbeitern“ öffentlich vorgeführt. Mit Spannung darf man Noeskes Buchvorstellung „Regieren in Sachsen“ am Samstag in der Galerie Margareta (Basteistraße 3, Dresden, 16:00) erwarten.

Siehe/höre: MDR

Ein erster Schritt ist die Schaffung einer Willkommenskultur. Per Fußmatte:

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