16.12.2014

PEGIDA und die Rufe der Überforderten

Me­dien und Po­li­tik kön­nen PEGIDA nicht grei­fen. Es gibt we­der ei­nen wah­ren An­füh­rer, noch Kom­pe­tenz­struk­tu­ren oder eine ge­rich­tete Kom­mu­ni­ka­tion nach Au­ßen. Alle de­mons­trie­ren und kom­men­tie­ren wie es ih­nen be­liebt und las­sen sich ei­nen Maul­korb ver­pas­sen, wenn sie von Me­di­en­ver­tre­tern di­rekt an­ge­spro­chen wer­den. Das dif­fuse Ram­pen­licht bei Face­book und auf den Stra­ßen und Plät­zen  för­dert da­bei ra­di­kale und ex­treme Ansich­ten zu­tage - wer am lau­tes­ten schreit, fin­det Be­ach­tung. In­zwi­schen hat auch der letzte ka­piert, dass die So­zia­len Netz­werke kaum mehr als ver­län­gerte Stamm­ti­sche sind.

Zu­nächst er­in­nert die­ses Chaos je­doch an an­dere Pro­test­be­we­gun­gen. Ohne feste Struk­tur stellte sich die spa­ni­sche Pro­test­be­we­gung Movimi­ento 15-​​M der Öffent­lich­keit - frei­lich mit hehe­ren Zie­len. Dort ro­tier­ten die Spre­cher täg­lich, wäh­rend in­tern sehr in­ten­siv de­bat­tiert und ab­ge­stimmt wurde. Auch die Pi­ra­ten­par­tei scho­ckierte die Me­dien durch eine un­ko­or­di­nierte Kom­mu­ni­ka­tion auf hun­der­ten Ka­nä­len (Wiki, Blogs, twit­ter, Mai­ling­lis­ten). Die an­ge­streb­ten ba­sis­de­mo­kra­ti­schen Grund­sätze ver­hin­der­ten selbst Stel­lung­nah­men der in­tern ge­wähl­ten Ver­tre­ter, wel­chen die Rolle von Ver­mitt­lern und Ver­wal­tern zu­ge­spro­chen wurde. Die Pi­ra­ten wa­ren in­halt­lich ähn­lich ho­mo­gen und fun­gier­ten lange Zeit als Sam­mel­be­cken di­ver­ser po­li­ti­scher, vor al­lem lin­ker Strö­mun­gen. 15-​​M und die Pi­ra­ten spra­chen sich je­doch für In­no­va­tio­nen aus. Bei PEGIDA über­wiegt eine kul­tur­pes­si­mis­ti­sche Grund­ein­stel­lung, die ich als Kern der Be­we­gung be­greife. Kul­tur­pes­si­mis­ten glau­ben an ei­nen stän­di­gen Ab­stieg von ei­nem gu­ten oder idea­len emp­fun­de­nen Ur­zu­stand. Ins­be­son­dere der Fort­schritt in al­len Kul­tur­be­rei­chen wird pes­si­mis­tisch ge­se­hen. Da­bei geht es nicht al­lein um den tech­ni­schen, son­dern ins­be­son­dere den da­mit im­mer ein­her­ge­hen ge­sell­schaft­li­chen Fort­schritt. An­hand der fol­gen­den vier Bei­spiele möchte ich diese Denk­weise ver­su­chen zu erklären:

  • Su­pra­na­tio­nale De­mo­kra­tie und Staats­we­sen: Die Kom­ple­xi­tät der fö­de­ra­len und bun­des­deut­schen Staats­form mit  sei­nen Gre­mien, Pro­zes­sen und Ge­set­zen wird durch Ein­bin­dung in die EU noch ein­mal über­trof­fen. Wie Leo­pold Korr und Kurt Schu­ma­cher schon pre­dig­ten, wün­schen sich nicht we­nige ein Eu­ropa der (über­schau­ba­ren) Re­gio­nen. Die Un­ab­hän­gig­keits­be­we­gun­gen in Schott­land, Bas­ken­land und Fla­men ge­ben Bei­spiele da­für ab.
  • Plu­ra­lis­ti­sche Ge­sell­schaft: Eine Viel­falt an Kul­tu­ren, Spra­chen, Re­li­gio­nen, po­li­ti­schen Ge­sin­nun­gen, Gen­de­ri­sie­rung und nicht zu­letzt an Le­bens­ent­wür­fen ge­hört zu un­se­rem All­tag. Wer da­mit zu­recht kom­men möchte, be­nö­tigt ei­nen dif­fe­ren­zier­ten Über­blick über das ge­sell­schaft­li­che Spek­trum und vor al­lem Em­pa­thie für die An­ders­den­ken­den. Die Fä­hig­keit zur Em­pa­thie ist in An­be­tracht von Krie­gen, Post-​​Kolonialismus und Um­welt­zer­stö­rung zentral.
  • Glo­ba­ler Wett­be­werb: Un­ter­neh­men se­hen sich ei­nem glo­ba­len Wett­be­werb kon­fron­tiert und agie­ren ebenso glo­bal. Die Ar­beit­neh­mer­frei­zü­gig­keit in Eu­ropa hat die­sen Wett­be­werb auch auf dem Ar­beits­markt über­tra­gen. Vor­aus­set­zung für die­sen Wett­be­werb sind die tech­ni­schen Mit­tel zur Kom­mu­ni­ka­tion und Mobilität.
  • Automatisierung/​Digitalisierung: Die Au­to­ma­ti­sie­rung in der Pro­duk­tion und die Di­gi­ta­li­sie­rung im Dienst­leis­tungs­sek­tor for­dert Ar­beits­plätze von we­ni­ger qua­li­fi­zier­tem Per­so­nal. Die Ver­drän­gung des Men­schen durch Ma­schi­nen ver­langt den Be­trof­fe­nen die Fä­hig­keit zur Be­herr­schung Ma­schi­nen ab. Nicht je­der ist dazu im Stande. Wer Tech­no­lo­gie nicht be­herrscht, wird von ihr mit­be­herrscht (z.B. NSA, Daten­schutz im So­cial Web, Fahr­zeug­na­vi­ga­tion, ect.). Pro­ble­ma­tisch ist da­bei ins­be­son­dere die Ge­schwin­dig­keit der Vor­gänge, na­ment­lich die kur­zen Innovations-​​ und Pro­dukt­zy­klen, aber auch ra­san­ten Ab­läufe wie im elek­tro­ni­schen Bör­sen­han­del (vgl. Paul Vi­rillo).

Die Über­for­de­rung mit dem wirt­schaft­li­chen, tech­no­lo­gi­schen und or­ga­ni­sa­to­ri­schen wie auch dem ge­sell­schaft­li­chen Fort­schritt wälzt PEGIDA ins­be­son­dere auf Asyl­be­wer­ber ab. Asyl­su­chende sind in un­se­rer Ge­sell­schaft am schlech­tes­ten ge­stellt. Sie wer­den schlecht fi­nan­ziert, be­sit­zen kaum Be­we­gungs­frei­heit, ha­ben kein Recht auf Ar­beit und sind von der  de­mo­kra­ti­schen Teil­habe aus­ge­schlos­sen. Und sie sind in der Min­der­heit. Sie kön­nen sich zah­len­mä­ßig ohne un­sere Un­ter­stüt­zung nicht (po­li­tisch) weh­ren. Die ein­gangs ge­nann­ten vier kul­tur­pes­si­mis­ti­schen Per­spek­ti­ven fin­den sich mehr oder we­ni­ger ver­steckt in den Kom­men­ta­ren und auf den Trans­pa­ren­ten von PEGIDA wie­der: Eu­ropa soll die Ein­wan­de­rungs­po­li­tik neu re­geln; die eth­ni­sche Her­kunft soll im Straf­recht be­rück­sich­tigt wer­den; usw.

Ich denke es ist wich­tig die­sen Aus­druck von Über­for­de­rung ernst zu neh­men und von den Pa­ro­len zu ab­stra­hie­ren. Es gibt in Deutsch­land bis­wei­len keine Par­tei, die sich ge­gen den Fort­schritt stellt. Nicht ein­mal die Wachs­tums­kri­ti­ker stel­len sich ge­gen so­ziale oder tech­ni­sche In­no­va­tio­nen. Dies wäre auch eine un­pas­sende Ant­wort die be­ste­hen­den Pro­bleme welt­weit (z.B. Mill­en­nium Ent­wick­lungs­ziele, Kyoto-​​Ziele, ect.).

Die Glo­ri­fi­zie­rung des Gest­ri­gen (Ostalgie/​DDR) und das ty­pisch deut­sche "frü­her war al­les bes­ser" kocht übri­gens nicht zum ers­ten mal hoch. Be­reits Hit­ler knüpfte ar­gu­men­ta­tiv an die Zeit vor dem 1. Welt­krieg an und schon wäh­rend der We­ber­auf­stände im 18. und 19. Jahr­hun­dert ga­ben die ar­beits­los ge­wor­de­nen We­ber den Ma­schi­nen und Fa­bri­kan­ten die Schuld an ih­rer (nicht un­be­dingt selbst­ver­schul­de­ten) Mi­sere. Es gibt si­cher tref­fen­dere Bei­spiele aus der Ge­schichte, von de­nen wir hier in Dres­den und Sach­sen ler­nen kön­nen, wie ein über­for­der­tes Volk zu ei­nem bür­ger­lich li­be­ra­le­ren Kurs fin­den kann.

26.11.2014

Final submission of 9 interaction design patterns for video learning environments

Yes­ter­day I fi­nis­hed my 10 month work on two pa­pers for the Eu­ro­pean Con­fe­rence of Pa­tern Lan­gua­ges of Pro­grams 2014, held at Ir­see Monastry/​Bavaria. When sub­mit­ting con­fe­rence pa­pers the num­ber of ex­ter­nally trig­ge­red re­vi­si­ons of your pa­per is lo­wer or equal then two. Once the re­viewer pro­vi­des a feed­back you can in­cor­po­rate it in your pa­per. Sel­dom the edi­tor needs to ad­vice you to ful­fil the aut­hors gui­de­lines.
At Eu­ro­PLoP you get gui­ded by a she­pherd that pro­vi­des you feed­back on four to five ite­ra­ti­ons be­fore sub­mit­ting the pa­per for the con­fe­rence. That means hard work on the text.
But it co­mes even bet­ter when you get the chance to hear others dis­cus­sing our pa­per in one of the wri­ters work­shops at the con­fe­rence. Any de­fence of the aut­hors points of view or back­ground con­side­ra­ti­ons is preven­ted in or­der to ob­tain the mes­sage that other re­a­ders ob­tain from your writ­ten work.

Maybe more in­te­res­ting is the re­sul­ting con­tent of the two pa­pers I've submitted.

In­ter­ac­tion de­sign pat­terns for in­ter­ac­tive vi­deo play­ers in video-​​based learning environments

This pa­per is about in­ter­ac­tion de­sign pat­terns that de­scribe com­mon so­lu­ti­ons of reoc­cur­ring pro­blems in the de­sign and de­ve­lop­ment of video-​​based learning en­viron­ments. The pat­terns are or­ga­ni­zed in two lay­ers. The first layer in­cor­po­ra­tes the mi­cro in­ter­ac­tivity in the vi­deo player its­elf. Any ma­ni­pu­la­tion that ef­fects the pre­sen­ta­tion wi­t­hin the vi­deo or in­ter­ve­ning its play­back is part of the micro-​​level of in­ter­ac­tivity. Cur­rently, 17 pat­terns have been iden­ti­fied for that layer. Five of them will be ob­ject of that ar­ti­cle: An­no­ta­ted Ti­me­line, Clas­si­fied Marks, Play­back Speed, User Tra­ces, and Vi­sual Sum­mary.
The se­cond layer of the pat­tern lan­guage con­sists of 12 pat­terns that de­scribe in­ter­ac­tivity on a macro-​​level. Macro in­ter­ac­tivity com­pri­ses all ma­ni­pu­la­ti­ons con­cerning one or more vi­deos as a whole. That does not in­clude the play­back but the or­ga­ni­sa­tion and struc­ture of the vi­deo learning environment.

In­ter­ac­tion de­sign pat­terns for de­sign and de­ve­lop­ment of vi­deo learning environments

This pa­per is about in­ter­ac­tion de­sign pat­terns that de­scribe com­mon so­lu­ti­ons of reoc­cur­ring pro­blems in the de­sign and de­ve­lop­ment of video-​​based learning en­viron­ments. The pat­terns are or­ga­ni­zed in two lay­ers. The first layer in­cor­po­ra­tes the mi­cro in­ter­ac­tivity in the vi­deo player its­elf. Any ma­ni­pu­la­tion that ef­fects the pre­sen­ta­tion wi­t­hin the vi­deo or in­ter­ve­ning its play­back is part of the micro-​​level of in­ter­ac­tivity. Cur­rently, 17 pat­terns have been iden­ti­fied for that layer. Five of them will be ob­ject of that ar­ti­cle: An­no­ta­ted Ti­me­line, Clas­si­fied Marks, Play­back Speed, User Tra­ces, and Vi­sual Sum­mary.
The se­cond layer of the pat­tern lan­guage con­sists of 12 pat­terns that de­scribe in­ter­ac­tivity on a macro-​​level. Macro in­ter­ac­tivity com­pri­ses all ma­ni­pu­la­ti­ons con­cerning one or more vi­deos as a whole. That does not in­clude the play­back but the or­ga­ni­sa­tion and struc­ture of the vi­deo learning environment.

26.11.2014

Unser Vortrag zum HDS.Forum 2014 an der TU Bergakademie Freiberg

Reich­lich spä­ter, aber im­mer­hin über­haupt noch on­line, kom­men hier un­sere Fo­lien, die wir beim HDS.Forum am 7. No­vem­ber zum bes­ten ga­ben. Die Mes­sage des Vor­trags lau­tet: Be­rück­sich­tige die W3C-​​Standards nicht nur bei der Ent­wick­lung von Vi­deo Play­ern, son­dern auch bei der Er­stel­lung au­dio­vi­su­elle Lern­in­hal­ten. Vi­deos sind nicht bar­rie­re­frei, kön­nen je­doch durch Un­ter­ti­tel, Tran­skrip­tio­nen und eine an­pass­bare Wie­der­ga­be­ge­schwin­dig­keit we­sent­lich bes­ser ge­nutzt wer­den. Die Ziel­gruppe sind hier in ers­ter Li­nie Ler­nende ge­we­sen, die die im Vi­deo vor­herr­schende Spra­che nicht per­fekt be­herr­schen. Ihr Workload mit den fremd­spra­chi­gen Vi­deos un­ter­schied sich si­gni­fi­kant zu dem ih­rer deut­schen Kom­mi­li­to­nen. Um ei­nen wirk­lich bar­rie­re­freien Vi­deo­player zu ge­stal­ten, muss man ne­ben die­sen sprachlich/​auditiven As­pek­ten, ein ver­stärk­tes Au­gen­merk auf die vi­su­el­len In­halte le­gen (z.B. Vi­deo­qua­li­tät, Lupe zur Ver­grö­ße­rung, Fil­ter zur Ver­stär­kung von Kontrasten).

Für mich war dies hier nur ein ers­ter Aus­flug in das Span­nungs­feld bar­rie­re­freier Lern­tech­no­lo­gien. In drei Feld­stu­dien ha­ben wir meh­rere zehn­tau­sens Daten­sätze ge­sam­melt, die da­hin­ge­hend noch nicht aus­rei­chend un­ter­sucht wor­den. Um va­lide Emp­feh­lun­gen für die Ge­stal­tung von Vi­deo­play­ern und Video-​​CMS ge­ben zu kön­nen, müs­sen wir um­fas­sen­dere Usability-​​Untersuchungen durchführen.

5.11.2014

Sprachbarrieren bei der Rezeption von Lernvideos?

Am Frei­tag, dem 7. No­vem­ber 2014, wer­den Ste­fa­nie Sei­fert und ich beim HDS.Forum an der TU Berg­aka­de­mie Frei­berg über Sprach­bar­rie­ren bei der Re­zep­tion von Lern­vi­deos re­fe­rie­ren. Das HDS.Forum steht die­ses Jahr un­ter dem Motto Medial.Digital.Ganz egal!?
Das die Sprach­kennt­nisse bei der Be­trach­tung von Lern­vi­deos nicht ganz egal sind, möch­ten wir an­hand von em­pi­ri­schen Da­ten zei­gen. In meh­re­ren Stu­dien hat­ten wir deutsch-​​ und eng­lisch­spra­chige Vi­deos Ko­hor­ten von deut­schen und aus­län­di­schen Stu­die­ren­den an­ge­bo­ten. Bei der Un­ter­su­chung, in wie weit die Teil­neh­mer in Grup­pen zu­sam­men­ar­bei­te­ten, be­merk­ten wir ei­nige in­ter­es­sante Un­ter­schie­den zwi­schen den deut­schen und aus­län­di­schen Stu­die­ren­den. So­wohl die Ak­ti­vi­tä­ten bei der Be­trach­tung der in­ter­ak­ti­ven Vi­deos, als auch die ge­samte Workload un­ter­schie­den sich maß­geb­lich zwi­schen bei­den Grup­pen.
Im Vor­trag möch­ten wir dar­auf ein­ge­hen, wel­che un­ter­stüt­zen­den Tech­no­lo­gien sich für die Be­ar­bei­tung von fremd­sprach­li­chen Vi­deos an­bie­ten. Wir be­zie­hen uns da­bei auf W3C-​​Standards für bar­rie­re­freie Me­dien und die ko­gni­ti­ven Theo­rien von Ri­chard E. Mayer. Ich knüpfe da­mit un­mit­tel­bar an die von mir die­ses Jahr bei der Eu­ro­PLOP dis­ku­tier­ten In­ter­ac­tion De­sign Pat­terns für Vi­deo­lern­um­ge­bun­gen an.

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10.10.2014

Festschrift zum 20-Jährigen Bestehen des IHI Zittau erschienen

Un­ter dem Ti­tel »Werk­statt eu­ro­päi­schen Den­kens - 20 Jahre In­ter­na­tio­na­les Hoch­schul­in­sti­tut Zit­tau« ha­ben wir die­ser Tage ei­nen Sam­mel­band mit 22 Bei­trä­gen von Zit­tauer Dok­to­ran­den bei TUD­press und Qucosa her­aus­ge­bracht. Kern die­ser Fest­schrift sind die bei­den Bei­träge der Pro­fes­so­ren Al­bert Löhr und Thors­ten Claus, die über die Ent­wick­lung des IHI Zit­tau so­wie das dort eta­blierte ko­ope­ra­tive Pro­mo­ti­ons­mo­dell be­rich­ten. Er­gänzt wer­den die Aus­füh­run­gen durch die Chro­nik der eins­ti­gen un­ab­hän­gi­gen uni­ver­si­tä­ren Ein­rich­tung, die heute eine Zen­trale Wis­sen­schaft­li­che Ein­rich­tung der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den ist.

Der ge­samte Band steht un­ter Crea­tive Com­mons Li­zenz (cc by) und ist über die Open Ac­cess Platt­form Qucosa (hof­fent­lich) auch län­ger­fris­tig ver­füg­bar: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-152171

Buch­co­ver »Werk­statt eu­ro­päi­schen Den­kens - 20 Jahre In­ter­na­tio­na­les Hoch­schul­in­sti­tut Zittau«

27.09.2014

Vortrag WEL'14: Aufgabentypen und Einsatzszenarien für ein E-Assessment in Lernvideos

Am Don­ners­tag fand in Gör­litz zum 12. mal der Work­shop on E-​​Learning statt. Ich hatte die Ehre die Ses­sion zum Thema E-​​Assessment zu­sam­men mit Prof. H.-J. Kret­sch­mar zu mo­de­rie­ren und darin selbst ei­nen Vor­trag zu hal­ten. Der In­halt des Vor­trags ist im Ta­gungs­band nachzulesen.

Auf­ga­ben­ty­pen und Ein­satz­sze­na­rien für ein E-​​Assessment in Lern­vi­deos Un­ter der Be­rück­sich­ti­gung der Mul­ti­me­dia­li­tät so­wie der zeit­li­chen Di­men­sion von Lern­vi­deos las­sen sich her­kömm­li­chen Auf­ga­ben­ty­pen wie Mul­ti­ple Choice, Lü­cken­text, Zuordnungs-​​ und
Rei­hen­fol­ge­auf­ga­ben in ei­ner neuen Art und Weise in Vi­deos in­te­grie­ren. In die­sem Bei­trag stel­len wir ei­nen kon­zep­tio­nel­len Rah­men für die zeit­li­che und räum­li­che An­ord­nung von Auf­ga­ben­ty­pen im vi­deo­ba­sier­ten As­sess­ments vor. Wir ver­fol­gen da­mit das Ziel, aus­ge­wählte Auf­ga­ben­ty­pen in Ver­bin­dung mit CSCL-​​Scripts im Rah­men der E-​​Tutorenqualifikation der TU Dres­den ein­zu­set­zen und ih­ren Nut­zen so­wie ihre Ak­zep­tanz zu untersuchen.

Zi­ta­tion: Sei­del, N., & Jö­di­cke, C. (2014). Auf­ga­ben­ty­pen und Ein­satz­sze­na­rien für ein E-​​Assessment in Lern­vi­deos. In K. Her­ring & J. Ka­wa­lek (Hrsg.), WEL`14 - Work­shop on eLe­arning, S.83-92. Görlitz.

Vor­trags­fo­lien:

22.09.2014

Ein Facharbeitkreis zu Videos in der Lehre

Übli­cher Weise blogge ich im Som­mer im­mer et­was we­ni­ger, doch in die­sem Jahr liegt es an ei­nem zwei­ten Ka­nal, den ich im Rah­men der Grün­dung des Fach­ar­beits­kreis »Vi­deos in der Lehre« am 21. Juli 2014 er­öff­net habe. Die Bei­träge dort hätte ich auch gut hier an­brin­gen kön­nen, ob­wohl ich ori­gi­näre In­halte wie diese hier bevorzuge.

Screen­shot der Seite vom Facharbeitskreis

Wor­auf ich hier auf­merk­sam ma­chen möchte, ist die vir­tu­elle Re­prä­sen­tanz des Fach­ar­beits­krei­ses »Vi­deos in der Lehre«. In Ge­stalt ei­nes Blog dient die Seite als In­for­ma­ti­ons­ka­nal für das Leh­ren und Ler­nen mit Vi­deo in der Hoch­schul­lehre. In­ter­es­sierte kön­nen sich dort re­gis­trie­ren, um ei­gene Bei­träge zu ver­fas­sen oder im Fo­rum zu diskutieren.

Wie die Be­zeich­nung "Fach­ar­beits­kreis" ver­mu­ten lässt fin­den sich die Teil­neh­mer auch in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den zu­sam­men und be­ar­bei­ten die für sie in­ter­es­san­ten The­men. Meine Mo­ti­va­tion dort mit­zu­wir­ken hat nicht nur be­dingt mei­ner Rolle als Me­di­en­di­dak­ti­ker im Pro­jekt Lehr­pra­xis im Trans­fer zu tun. We­sent­lich ist für mich das Ge­spräch mit Leh­ren­den zu füh­ren, um neue Im­pulse für die Ent­wick­lung von Vi­deo­lern­um­ge­bun­gen zu er­hal­ten. Aber auch Be­richte aus mei­nen ak­tu­el­len Pro­jek­ten #exif14, E-​​TuScript und The­re­si­en­stadt ex­plai­ned könn­ten für an­dere Leh­rende von In­ter­esse sein.

Das nächste Tref­fen ist be­reits am Frei­tag, dem 26. Sep­tem­ber an der TU Chemnitz.

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