6.10.2016

Zehn PEGIDA Witze

Ab­ge­se­hen von #schnee­gida gibt es schein­bar noch keine PEGIDA-​​Witze. Ich ma­che hier­mit ei­nen An­fang und bitte um wei­tere Zusendungen.

 

Was ist der Un­ter­schied zwi­schen PEGIDA und der Dres­den Stadt­rei­ni­gung?
Die Stadt­rei­ni­gung sorgt für Ord­nung und Sauberkeit.

 

Wa­rum de­mons­triert PEGIDA im­mer mon­tags? Weil dann der Rausch vom Wo­chen­ende noch anhält.

 

Wa­rum de­mons­triert PEGIDA im­mer abends?
Aus Angst mit der Sonne würde auch das Abend­land untergehen.

 

Was ändert sich nach ei­ner PEGIDA-​​Demo?
Der Wo­chen­tag.

 

Wa­rum de­mons­triert PEGIDA ne­ben der Dresd­ner Schloss­kir­che?
Weil sie dach­ten, der Kirch­turm sei ein Minarett.

 

Was macht ein PEGIDA-​​Anhänger nach der De­mons­tra­tion?
Sein Bild in der Lü­gen­presse suchen.

 

Kommt ein PEGIDA-​​Anhänger in den Zeitungsladen.

 

Was wäre Dres­den ohne PEGIDA?
Eine Stadt, in der rech­tes Ge­dan­ken­gut ebenso weit ver­brei­tet ist, wie im Rest des Freistaats.

 

Wel­che Sport­ar­ten be­vor­zu­gen die An­hän­ger von PEGIDA?
- ste­hend Spa­zie­ren­ge­hen
- an der Kup­pel des Lüp­si­us­baus Lü­gen aus­pres­sen
- Schach nur mit Bau­ern und Kö­nig
- Transparent-​​Mikado
- Stamm­tisch­ten­nis
- Rin­gen, römisch-​​katholisch
- Maulkorbball

 

Was würde pas­sie­ren, wenn PEGIDA ei­nen ei­ge­nen Staat grün­den würde?

  • Deutsch­land müsste keine Mauer darum bauen, weil PEGIDA es sel­ber täte.
  • Alle in Deutsch­land le­ben­den PEGIDA-​​Anhänger wür­den man dort­hin ab­schie­ben.
  • Bach­mann könnte wie­der kok­sen.
  • Das Abend­land wäre nicht mehr be­droht.
  • Die AFD würde in Deutsch­land als aus­län­di­sche Par­tei ver­bo­ten wer­den.
  • Der Is­la­mi­sche Staat könnte dort seine erste stän­dige di­plo­ma­ti­sche Ver­tre­tung er­öff­nen.
  • Die Stadt Dres­den könnte mon­tags eine an­dere rechte Gruppe auf dem Thea­ter­platz de­mons­trie­ren lassen.

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4.05.2016

Why the IMS OpenVideo initiative should become literally open

In Ja­nu­ary IMS Glo­bal an­noun­ced its work on a stan­dard for vi­deo cap­tu­ring. In­deed it would be nice to have more gui­dance on how to cap­ture, post pro­cess, store and de­li­ver a vi­deo. Cur­rently there is lack of in­ter­ope­ra­bi­lity bet­ween dif­fe­rent plat­form. For in­stance, a set of vi­deo lec­tures can­not be stored in a sin­gle for­mat in or­der to be re­publis­hed on ano­ther learning ma­nage­ment sys­tem. There many open ques­ti­ons de­ve­l­o­pers are as­king when they try to in­te­grate vi­deo into the di­no­saurs of learning en­viron­ments - na­mely Black­board, moodle, Ilias, and OLAT:

  • In what for­mat shall I store the de­scrip­ti­ons about vi­deo for­mats, si­zes, and me­dia ty­pes like seg­ments, thumbnails, pos­ters, tran­scripts, ect. ?
  • What would be the right for­mat in or­der to de­scribe a course where stu­dents get there weekly por­tion of vi­deo con­tent like in a MOOC? Struc­tu­ring and se­quen­cing could be achie­ved with SCORM, while sys­tem fea­tures and learning out­co­mes can not be expressed.
  • How can we de­fine col­la­bo­ra­tive learning ac­tivi­ties for groups who are working on a in­stance of source vi­deo so that each group has its own play­ground for aug­men­ting and dis­cus­sing contents?
  • What is a pro­per me­ta­data schema for long time ar­chi­ving of vi­deo foo­tage from edu­ca­tio­nal or re­se­arch fields? Cur­rently we know about vi­deoMD, PB­Core, and METS, but all those ap­proa­ches for li­bra­ri­ans not con­side­ring learning ta­xo­no­mies, di­dac­tically me­thods, stu­dent in­ter­ac­tions and other re­le­vant descriptions.

All these ques­ti­ons and many more could be ask in a joint stan­dard in­itia­tive, but the way it is or­ga­ni­zed at IMS Glo­bal is ques­tio­nable. While la­be­led as an 'Open' in­itia­tive the in­te­res­ted par­ties have to pay a ye­arly fee of $3,500 to get ac­cess to the working drafts and re­sour­ces they have to pay $15.000 to be­come a vo­ting mem­ber and in­flu­ence the de­ci­sion pro­cess. Even the dis­cus­sion of the cur­rent mem­bers is not as trans­pa­rent as one might ex­pect. So fare Kal­tura ou­ted to be on of the par­ti­ci­pants (the only one?). All the others stay in the back­ground and de­ci­ding about the fu­ture of edu­ca­tio­nal vi­deo tech­no­logy at our schools and universities.

Howe­ver, such an in­itia­tive could be li­te­r­ally open and in­vite a broad range of sta­ke­hol­ders form all around the world. De­fi­ning stan­dards should be or­ga­ni­zed like the Re­quest For Com­ment (RFC) pa­pers or a W3C working group. The par­ti­ci­pants should com­mu­ni­cate in pu­blic mai­ling lists or so­cial net­work cir­cles. Fur­ther­more, all drafts should be made avail­able by na­ming the con­tri­bu­ting authors.

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5.01.2016

Why video buffering wastes our time

Via https://media.ccc.de/v/32c3-7530-buffering_sucks#video

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30.10.2015

ZuseExpo in Nowa Huta

Die Ho­yers­wer­daer Neu­stadt ist das Nowa Huta von Ost­sach­sen. Rie­sige Plat­ten­bau­ten er­in­nern an post-​​stalinistische Woh­nungs­bau­pro­jekte ei­ner Stadt, die we­gen der Ar­beit im Kohl­ver­ede­lungs­werk Schwarze Pumpe sich ein­mal zu ei­ner Groß­stadt ent­wi­ckeln sollte. In­zwi­schen wur­den viele Plat­ten in ih­rer Höhe ra­siert und in ih­rer An­zahl de­zi­miert. Grö­ßer als die Plat­ten­bau­ten sind heute die Ra­sen­flä­chen. Sie er­öff­nen Sicht­ach­sen, die im Nichts ver­lau­fen. Die Ab­we­sen­heit von Land­schafts­ar­chi­tek­ten ist in die­ser Ge­gend wahr­schein­lich nur das ge­ringste Problem.

Im ehe­ma­li­gen Be­triebskul­tur­haus des Gas­kom­bi­nats Schwarze Pumpe - der heu­ti­gen Lau­sitz­halle - fand in den letz­ten bei­den Ta­gen eine IT Messe na­mens Zu­se­Expo statt. Kon­rad Zuse lieh sei­nen Na­men für die Ver­an­stal­tung und ließ auf vi­sio­näre Aus­stel­ler hof­fen. Kaum zwei Dut­zend Stände er­war­te­ten die Be­su­cher der B2B Messe. Die Stände wa­ren nur mä­ßig be­setzt, die Rei­hen im gro­ßen Saal blie­ben kläg­lich leer. Viele klei­nere Fir­men wa­ren voll­zäh­lig zur Messe er­schie­nen. Über­ra­schen­der Weise sah ich nur we­nige Soft­ware Fir­men, ver­mehrt je­doch Fir­men aus dem Automotive-​​Bereich und der Au­to­ma­ti­sie­rungs­bran­che. Also größ­ten­teils Fir­men, die viel mit Hard­ware ar­bei­ten. Aus dem Me­di­en­be­reich war gar nur ein Aus­stel­ler zu fin­den. Das Thema In­ter­net wurde, ab­ge­se­hen von ei­nem CMS-​​Anbieter mit ei­nem ostsächsich-​​komplizierten Ba­ckend, nur bei Kaf­fee und Ku­chen ab­ge­früh­stückt, ob­wohl es in (Ost)Sachsen sehr viele Ak­teure in dem Be­reich gibt.

Ich wollte auf der Mes­sen Kon­takte für For­schung und Lehre knüp­fen. Dies ist mir auch ge­lun­gen, trotz­dem die meis­ten Fir­men kein In­ter­esse an ak­tu­el­ler For­schung hat­ten und pri­mär dar­auf aus wa­ren, Ge­schäfte mit an­de­ren Fir­men zu ma­chen. Fach­kräf­te­man­gel war kein Thema. Auch das In­ter­esse an Prak­ti­kan­ten und Mas­teran­den war gering.

Al­les in al­lem war dies eine we­nig vi­sio­näre Messe. Nicht zu­letzt das ver­staubte Am­bi­ente ei­nes DDR-​​Kulturhauses ver­mit­telte den Ein­druck des Still­stands. Et­was mehr Sinn für Schön­heit, Krea­ti­vi­tät und an­spre­chende For­mate hät­ten der Ver­an­stal­tung gut ge­tan. Die Ent­schei­dung für den Stand­ort Ho­yers­werda zeugt von Idea­lis­mus und wird von der Ge­schichte Zu­ses ge­tra­gen - mehr aber auch nicht.

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22.09.2015

Noch mehr Ausländer

Der In­te­gra­ti­ons­bei­rat Saar­brü­cken star­tete vor ein paar Jah­ren eine hüb­sche Pla­kat­kam­pa­gne, die heute ak­tu­el­ler denn je ist.
Dar­ge­stellt wa­ren je­weils Haus­tiere, de­ren na­tür­li­ches Ver­brei­tungs­ge­biet nicht in Deutsch­land liegt. Die Tiere sind also auch ir­gend­wie Migranten.

Der Gold­hams­ter zum Bei­spiel. Sein na­tür­li­ches Ver­brei­tungs­ge­biet liegt in Sy­rien, ge­nauer in der Hoch­ebene bei Aleppo. Etwa 1 Mil­lion die­ser Tiere gibt es in Deutsch­land (Stand 1990). Dazu passt der Text auf dem Pla­kat: "Wenn es so ein­fach ist, ei­nen Ein­wan­de­rer aus Sy­rien zu ak­zep­tie­ren, wo ist dann ei­gent­lich das Problem?"


Siehe Bild­quelle, Web­seite des Integrationsbeirats

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16.09.2015

Nachtrag zum Vortrag beim Kirchenkino Großhennersdorf

Völ­lig über­ra­schend füll­ten sich ges­tern Abend in der Kir­che zu Groß­hen­ners­dorf die Bänke bis in die letzte Reihe - 115 Leute sa­ßen da. Pat­trick Wei­ßig hatte im Na­men der Hil­ler­schen Villa Zit­tau zu­sam­men mit dem Pfar­rer Alex­an­der Wieckow­ski zum Kir­chen­kino ge­la­den. Wir woll­ten mit die­ser Ver­an­stal­tung an das Ende des Zwei­ten Welt­krieg vor 70 Jah­ren und die re­gio­na­len Ver­stri­ckun­gen mit dem Ho­lo­caust am Bei­spie­ler der Gö­rit­zer WUMAG und dem Ren­ners­dor­fer KZ-​​Außenlager er­in­nern. In mei­nem Vor­trag über das KZ-​​Außenlager Gör­litz und den To­des­marsch in das Ren­ners­dor­fer La­ger habe ich ver­sucht die we­sent­lichs­ten In­for­ma­tio­nen gut auf­zu­be­rei­ten. Ganz be­son­ders hatte es mich ge­freut, dass drei Zeit­zeu­gen aus Ren­ners­dorf im Saal wa­ren (die ich alle noch nicht kannte). Im An­schluss an den Vor­trag er­öff­nete der Film »Zug des Le­bens« eine lo­ckere und amü­san­tere An­nä­he­rung an der Thema.

Vor­trag zu den KZ-​​Außenlagern Gör­litz und Ren­ners­dorf beim Kir­chen­kino in Groß­hen­ners­dorf, 15.09.2015.

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6.09.2015

Vortrag zum Rennersdorfer KZ-Außenlager beim Kirchenkino in Großhennersdorf am 15. September 2015

Die Hil­ler­sche Villa ver­an­stal­tet am Diens­tag, den 15. Sep­tem­ber 2015 ge­mein­sam mit der Kirch­ge­meinde Großhennersdorf-​​Rennersdorf das Kir­chen­kino in der Kir­che Groß­hen­ners­dorf. The­men­schwer­punkt des Abends ist die Ju­den­ver­fol­gung wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs. Dazu werde ich in ei­nem kur­zen Re­fe­rat die re­gio­nale Re­le­vanz des The­mas am Bei­spiel der KZ-​​Außernlager un­ter­strei­chen und be­son­ders auf das geo­gra­fisch am nähs­ten lie­gende La­ger in Ren­ner­sorf ein­ge­hen. Im An­schluss daran wird der Film "Zug des Le­bens" vor­ge­führt. Die Ver­an­stal­tung be­ginnt um 19 Uhr und en­det vor­aus­sicht­lich um 22 Uhr.

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