17.05.2013

Next Generation DataViz: Drawing Dynamic Visualizations

Bret Vic­tor bringt in die­sem Stan­ford HCI-​​Kurs ei­nen schö­nen Ver­gleich zwi­schen den Tools die ei­nem zur Daten­vi­sua­li­sie­rung zur Ver­fü­gung ste­hen und den Frei­heit­gra­den beim Schrei­ben von Tex­ten: Wenn man als Wis­sen­schaft­ler ver­sucht Da­ten mit Ex­cel zu vi­sua­li­sie­ren, dann ist das als gäbe es nur Lü­ken­text­vor­la­gen zum Schrei­ben ei­nes Pa­pers. Schlüs­sig er­läu­tert Vic­tor die Nach­teile der ge­gen­wär­ti­gen Tools zur Datenvisualisierung:

  • Ex­cel & Co: ist in sei­nem Aus­drucks­for­men enorm eingeschränkt
  • Zei­chen­werk­zeuge wie Adobe Il­lus­tra­tor oder Inkscape sind zu um­ständ­lich in der Hand­ha­bung, wenn man große Daten­men­gen be­ar­bei­ten möchte
  • Pro­gram­mie­rung mit R oder D3 ist, als man ver­sucht blind Ob­jekte zu ma­ni­pu­lie­ren („Pro­gramming is blindly ma­ni­pu­la­tiong symbols“)

In dem Vi­deo führt er die nächste Ge­ne­ra­tion von Werk­zeug vor, mit der man Daten­sätze mit Stan­dard­ob­jek­ten (Recht­eck, Kreis, Punkt, Li­nie) ma­ni­pu­lie­ren (Ska­lie­ren, Dre­hen, ...) kann. Ein we­sent­li­ches Fea­ture stel­len dy­na­mi­sche Pa­ra­me­ter dar, mit de­nen man bei­spiels­weise den Nei­gungs­win­kel ei­ner Ge­rade von ei­nem Daten­satze ab­hän­gig ma­chen kann. Des­wei­te­ren führt das Snap­ping als eine Me­thode ein, um gra­phi­sche Ele­mente (dy­na­misch) mit­ein­an­der zu verknüpfen.

Ich kann es je­den­falls kaum er­war­ten bis das Tool bei git­hub er­scheint. Bis­wei­len gibt dort schon ein ähn­li­ches Tool na­mens li­ve­co­ding mit dem man im­mer­hin D3-​​Code in Echt­zeit ma­ni­pu­lie­ren kann.

13.05.2013

Legetechnik für Lernvideos erklärt

Zum dies­jäh­ri­gen Lern­film­fes­ti­val gibt's ei­nen pas­sen­den Film zu­se­hen, in dem Mit­tel und Me­tho­den der Le­ge­tech­nik (oder auch Com­mon­Craft Stil) er­klärt werden.

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10.05.2013

#rp13 digital video gap: die alten Blogger vs. Generation YouTube

Mar­kus Hünd­gen und Ber­tram Gu­gel lie­fer­ten auf der re­pu­blika ei­nen span­nen­den Vor­trag über die zweit­größte Such­ma­schine der Welt: YouTube (Zwi­schen Gold­rausch und wil­dem Wes­ten). Welt­weit hat die Platt­form mehr als eine Mil­li­arde Nut­zer und in Deutsch­land, das war mir neu, ist YouTube grö­ßer als Face­book. YouTube ist dar­über hin­aus eine leis­tungs­fä­hige In­fra­struk­tur zur Ver­brei­tung von Vi­deos. Auf 30% der Web­sei­ten welt­weit fin­den sich in­zwi­schen YouTube-​​Videos. Auf­fäl­lig ist da­bei im­mer noch die Tren­nung zw­si­chen den ver­schie­de­nen Com­mu­nities der Tex­ter bei face­book und in den blogs so­wie den Be­wegt­bild­nern der Ge­ne­ra­tion YouTube. Ber­tram Gu­gel meinte dazu: „Es ist auch eine Ge­ne­ra­tio­nen­frage, denn wer frü­her di­gi­tale Avant­garde sein wollte hat ge­b­logt, wer heut­zu­tage di­gi­tale Avant­garde sein will braucht ei­nen YouTube Ka­nal.“ Da den An­schluß zu fin­den und als Quer­ein­stei­ger rein zu kom­men ist nicht so ein­fach. Ge­rade wer über Ni­schen­the­men be­rich­ten will, wird wie beim Blog­gen keine große Re­so­nanz er­fah­ren. Den­noch könnte sich YouTube zu ei­ner loh­nens­wer­ten Geld­quelle ent­wi­ckeln, näm­lich dann wenn man seine fil­mi­schen Pro­dukte ver­kau­fen kann. Hoch­schu­len könn­ten also auf diese Art die Teil­nahme an Kur­sen ein­fach und schnell mo­ne­ta­ri­sie­ren und bei­spiels­weise Wei­ter­bil­dun­gen und Auf­bau­stu­di­en­gänge anbieten.

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8.05.2013

ICWRER session about progressive e-learning concepts for water and environment dynamics

At ICWRER I am go­ing to con­vene my first con­fe­rence ses­sion. Right now I fi­nis­hed the ab­stract to publish it with the program:

Knowledge-​​intensive di­sci­plines re­p­re­sen­ted at this con­fe­rence  are of­ten faced with the chal­len­ging task to trans­fer com­pre­hen­sive and com­plex know­ledge and com­pe­ten­cies. One im­port­ant pos­si­bi­lity to sup­port that task re­fers to the ap­p­li­ca­tion of elec­tro­nic me­dia and ICT in edu­ca­tion. For that in­struc­tio­nal me­thods need to be ap­plied and de­ve­l­o­ped that go beyond in­for­ma­tion de­li­very but com­pro­mise col­la­bo­ra­tive and self-​​regulated learning. Fur­ther­more cour­ses are of­ten not just de­di­ca­ted to sin­gle au­di­en­ces in a uni­ver­sity course or in­sti­tu­tion, but wi­de­ned to in­ter­na­tio­nal par­ti­ci­pants, es­pe­cially in de­ve­lo­ping coun­tries.
In this ses­sion we are go­ing to dis­cuss the la­test de­ve­lop­ments in e-​​learning con­cerning Open Edu­ca­tio­nal Re­sour­ces (OER), Mas­sive Open On­line Cour­ses (MOOCs) and other new learning ap­proa­ches sui­ta­ble to com­ple­ment clas­si­cal ways of con­vey­ing know­ledge. The ses­sion speakers are scho­lars in­vol­ved in re­se­arch and im­ple­men­ta­tion of blen­ded and dis­tance learning courses.

 

Lo­ca­tion: Koblenz

Date: 7th of June 2013

Chair: Niels Seidel

 

9:00 am
New Me­dia in Edu­ca­tion: eLe­arning, open edu­ca­tio­nal re­sour­ces and MOOCs
Clau­dia Bre­mer | Goethe-​​University | Frankfurt/​Main | DE

9:30 am
Blen­ded Learning and the way to Lifelong Learning
Prof. Dr.-Ing. He­ri­bert Na­cken | RWTH Aa­chen Uni­ver­sity | Aa­chen | DE

10:00 am
E-​​learning for staff of ope­ra­tio­nal Hy­dro­lo­gi­cal Ser­vices: ma­king it hap­pen in the real world
Clau­dio Ca­poni | World Me­teo­ro­lo­gi­cal Or­ga­niza­tion | Ge­neva | CH
Bruce Ste­wart | World Me­teo­ro­lo­gi­cal Or­ga­niza­tion | Ge­neva | CH

11:30
Pre­sen­ta­tion of exis­ting e-​​learning so­lu­ti­ons for wa­ter and en­viron­men­tal dy­na­mics
Niels Sei­del | Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dres­den | DE
This part of the ses­sion pro­vi­des a fo­rum for e-​​learning prac­ti­tio­ners and de­ve­l­o­pers to de­mons­trate ap­p­li­ca­ti­ons and course for­mats. De­mons­tra­ti­ons pro­vide a ve­nue for hands-​​on ex­pe­ri­ence for con­fe­rence at­ten­dees and a means for re­se­ar­chers and at­ten­dees to in­ter­act with re­se­arch pro­to­ty­pes and e-​​learning ma­te­rial con­cerning wa­ter re­sour­ces and en­viron­ment research.

6.05.2013

Text2Video: eine andere Art von InternetTV

Rolf Schul­meis­ter hat vor min­des­tens sie­ben Jah­ren Ab­stu­fun­gen der In­ter­ak­ti­vi­tät von elek­tro­ni­schen Lern­me­dien be­schrie­ben. Beim Ver­such diese Stu­fen auf in­ter­ak­tive Vi­deos zu über­tra­gen, kam ich bei Stufe IV ins Sto­cken. Die­ser Grad an In­ter­ak­ti­vi­tät ist dann er­reicht, wenn aus den vom An­wen­der ein­ge­ge­be­nen Da­ten oder Pa­ra­me­tern eine Dar­stel­lung er­zeugt wird. Ty­pi­scher Weise kennt man das von Si­mu­la­tion, die Pa­ra­me­ter ei­ner ma­the­ma­ti­schen Form als Gra­phen plot­ten. Geo­Ge­bra gibt ein gu­tes Bei­spiel da­für ab.
Im Er­geb­nis ent­ste­hen je­doch keine Vi­deos, son­dern Gra­fi­ken oder Ani­ma­tio­nen. Die Frage, die mich treibt ist also, wie kann man be­lie­bige Da­ten in ein Vi­deo um­wan­deln?
Tri­vial ist es aus Bil­dern ein Slideshow-​​Video bzw. Stop Mo­tion Vi­deo zu ge­ne­rie­ren und mit Mu­sik zu hin­ter­le­gen. Ebenso ein­fach wäre es aus ei­nem flickr-​​tag ein sol­ches Vi­deo zu er­zeu­gen oder Mo­tion Gra­phics zu erschaffen.

Viel bes­ser will es ein Star­tup aus Miami lö­sen. Aus Blogs, tweets und sons­ti­gen Text­quel­len wol­len die Star­tups gui.de und wi­bitz Spra­che ge­ne­rie­ren und mit Bil­dern zu Vi­deos an­rei­chern. Da­mit könnte man sich dann ein Stück des In­ter­net oder viel­leicht so­gar Ar­ti­kel und Bü­cher als Film an­se­hen. Kom­bi­niert mit in­ter­ak­ti­ven Ein­ga­be­mög­lich­kei­ten der An­wen­der könnte ein neues Film­genre ent­ste­hen. Ein oder meh­rere Nut­zer wäh­len eine Reihe von URLs und Text­pas­sage im Netz aus und er­zeu­gen dar­aus Film­sze­nen, die je­weils von ver­schie­de­nen Cha­rak­te­ren vor­ge­stellt wer­den. Diese Cha­rak­tere könn­ten na­tür­lich ein Ab­bild der Text­au­to­ren sein.
Auch wenn syn­the­ti­sche Stim­men (noch) nicht so ak­ti­vie­rend auf den Be­trach­ter wir­ken sehe ich darin eine neue Form des Bil­dungs­fern­se­hen. Ich freue mich auf Dienste wie Diigo2Video, twitter.tv und Text2MOOC.

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