17.02.2008

Forschungsstand der Groß-Rosener KZ-Außenlager auf deutscher Seite

Das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Groß-​​Rosen be­saß so viele Au­ßen­la­ger, wie kein an­de­res Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger. Die meis­ten La­ger be­fan­den sich in Nie­der­schle­sien, so­wie im Su­den­ten­ge­biet und im östli­chen Sach­sen. Ei­nige we­nige die­ser ins­ge­samt über hun­dert, in der Nähe von wich­ti­gen Rüs­tungs­be­trie­ben er­rich­te­ten La­ger la­gen auf dem Ge­biet der heu­ti­gen Bun­des­län­der Sach­sen und Bran­den­burg. Der Kennt­nis­stand über diese La­ger ist, ge­mes­sen an den exis­tie­ren­den Pu­bli­ka­tio­nen und lo­ka­len Ar­chi­va­lien, ins­ge­samt sehr ge­ring. Teil­weise ist es nicht mög­lich die Dauer der Exis­tenz und die Zu­ge­hö­rig­keit zu ei­nem Haupt­la­ger, ge­schweige denn die Zahl und Her­kunft der In­sas­sen zu be­stim­men. Gleich­zei­tig of­fen­bart sich, wie im etwa im Fall Gu­ben, dass bis­lang nicht ein­mal alle To­ten ge­bor­gen wur­den. Die hier er­wähn­ten Fak­ten zu den 14 La­ger Ober­lau­sit­zer La­ger er­he­ben kei­nen An­spruch auf Voll­stän­dig­keit und Kor­rekt­heit, viel­mehr sind es Hin­weise, die zu wei­te­ren For­schungs­ar­bei­ten - ganz gleich wel­chen An­spruchs - mo­ti­vie­ren sol­len. Li­te­ra­tur­an­ga­ben und mög­li­che An­sprech­part­ner zei­gen, ge­ben die Mög­lich­keit ei­gene Re­cher­chen voranzutreiben.

Baut­zen
In den zum Flick-​​Konzern ge­hö­ren­den Baut­zener Wag­gon und Ma­schi­nen­bau­wer­ken (vor­mals Busch) wur­den 1944 ca. 700-​​800 Ju­den zur Zwangs­ar­beit ver­pflich­tet. Die Ge­schichte des La­gers ist, wie man dem Ti­tel der Li­te­ra­tu­r­emp­feh­lung ent­neh­men kann, al­les an­dere als auf­ge­ar­bei­tet.
Literatur

  • Wag­gon­bauer pfle­gen re­vo­lu­tio­näre Tra­di­tio­nen. Aus der Ge­schichte des KZ-​​Außenlagers in der Maschinen-​​ und Wag­gon­fa­brik vorm Busch Baut­zen. VEB Wag­gon­bau Baut­zen. Baut­zen, 1983.
  • Deut­schen Wag­gon­bau Ak­ti­en­ge­sell­schaft (Hrsg.): Von der Dampf­spritze zu mo­der­nen Schie­nen­fahr­zeu­gen. Die 150jährige Ge­schichte des Wag­gon­bau­wer­kes Baut­zen. Baut­zen 1996.

Gör­litz (Bies­nit­zer Grund)
Lange Zeit exis­tierte ab­ge­se­hen von Ro­land Ot­tos Werk über die "Ju­den­ver­fol­gung in Gör­litz" keine Pri­mär­li­te­ra­tur über das KZ-​​Außenlager im Bies­nit­zer Grund, ob­wohl es mit sei­nen 1750 männ­li­chen und weib­li­chen Ge­fan­ge­nen das zah­len­mä­ßig größte La­ger im heute deut­schen Teil der Ober­lau­sitz ge­hört. Die weib­li­chen und männ­li­chen Ge­fan­ge­nen Ju­den ar­bei­te­ten fast aus­schließ­lich für die Wag­gon und Ma­schi­nen­bau AG, kurz WUMAG. Die WUMAG sich kriegs­be­dingt auf die Nach­frage nach Rüs­tungs­gü­ter ein­ge­stellt und zu ei­nem Kriegs­wich­ti­gen Be­trieb ent­wi­ckelt, des­sen Pro­duk­tion zu 12,5% von Zwangs­ar­bei­tern (inbs. kriegs­ge­fan­ge­nen des STALAG VIII A in Gör­litz, heute Zgorcelec). Mit dem her­an­na­hen der so­wje­ti­schen Trup­pen eva­ku­ierte man die La­ger­in­sas­sen zu­nächst ins nur sechs Ki­lo­me­ter ent­fernte Kun­ner­witz, dann je­doch für ca. zwei Wo­chen nach Ren­ners­dorf. Kurz dar­auf, als die Front der Berlin-​​Offensive we­gen vor Gör­litz zum Still­stand kam, holte man die Ju­den zu­rück, um mit ih­rer Hilfe die Stadt in eine Fes­tung ver­wan­deln. Diese Plan schlug fehl; Gör­litz wurde kampf­los am 8. Mai 1945 durch die Rote Ar­mee ein­ge­nom­men.
Nach vier-​​jähriger For­schung er­scheint im März 2008 eine 256 Sei­ten starke Do­ku­men­taion des Gör­lit­zer und Ren­ners­dor­fer KZ-​​Außenlagers im Neisse-​​Verlag.
An­sprech­part­ner: Niels Sei­del (nise81.com, Um­welt­bi­lio­thek Groß­hen­ners­dorf), Ro­land Otto (Rats­ar­chiv Gör­litz).
Literatur:

  • Niels Sei­del: Die KZ-​​Außenlager Gör­litz und Ren­ners­dorf. Um­welt­bi­blio­thek Groß­hen­ners­dorf (Hrsg.). Neisse-​​Verlag Dres­den. 2008.
  • Kurt Wolf: Das KZ-​​Außenlager Gör­litz Bies­nit­zer Grund. Stadt­ver­wal­tung Gör­litz. 2005.

Groß­ko­schen /​ Senf­ten­berg
Im Senf­ten­ber­ger Orts­teil Groß­ko­schen, auf dem Ge­lände des Ko­schen­ber­ges, wurde 1944 ein Au­ßen­la­ger des KZ Groß-​​Rosen er­rich­tet und mit 600 bis 800 Häft­lin­gen be­legt. Die Ar­beit der Häft­linge be­stand in der Zer­le­gung von ab­ge­schos­se­nen Flug­zeu­gen und Flug­zeug­tei­len. An die To­ten er­in­nert seit 1977 ein Eh­ren­mal an der Süd­seite des Senf­ten­ber­ger Sees.

Gu­ben /​ Gu­bin (PL)
Am nord­öst­li­chen Rand der Stadt Gu­ben - also im heu­ti­gen Gu­bin - be­fand sich das Ge­mein­schafts­la­ger Kö­nig­park. Die In­sas­sen wa­ren vor­nehm­lich ita­lie­ni­sche Mi­li­tär­in­ter­nierte und seit Mitte 1944 auch jü­di­sche Mäd­chen und Frauen; zu­meist aus Un­garn. Die Jü­din­nen ver­rich­te­ten Zwangs­ar­beit in der Lo­renz AG, wel­che ihre Pro­duk­ti­ons­stät­ten von Ber­lin in die Pro­vinz ver­legt hatte, um wei­ter­hin Elektro-​​Komponenten für den Flug­zeug­bau fer­ti­gen zu könne. Am 11 Fe­bruar er­reichte das La­ger eine Ko­lonne Frauen ei­nes an­de­ren, östlich ge­le­ge­nen KZ-​​Lagers. Da die Auf­nah­me­ka­pa­zi­tä­ten nicht aus­reich­ten brachte man bald wie­der fort. Ein Teil der Frauen - über ein­hun­dert - kehrte je­doch schon bald wie­der ins La­ger zu­rück. Die SS zwang sie ihr ei­ge­nes Mas­sen­grab zu schau­feln und exe­ku­tierte die Jü­din­nen. Bis zum heu­ti­gen Tage un­ter­blei­ben jeg­li­che An­stren­gun­gen eben­die­ses Grab zu fin­den.
Literatur:

  • Wolf­gang Benz /​ Bar­bara Die­s­tel (Hgs.): Orte des Ter­rors. Ge­schichte der na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Band 4 Flos­sen­bürg Maut­hau­sen Ra­vens­brück. Ver­lag C. H. Beck, Mün­chen 2006. ISBN 3406529641

Ka­menz ("Her­ren­tal")
"Blauer Rauch über dem Her­ren­tal. Zur Ge­schichte des Ne­ben­la­gers Ka­menz des KZ Groß-​​Rosen" (ISBN-​​13: 978-​​3932890093) heißt die um­fas­sende Ar­beit des kürz­lich ver­stor­be­nen His­to­ri­kers und Achi­vars Mat­thias Herr­mann. Das Werk ist seit Jah­ren ver­grif­fen und nur per Fern­leihe in ei­ner Bi­blio­thek er­hält­lich. Wei­tere In­for­ma­tio­nen und Do­ku­mente fin­den sich auf den Web­sei­ten des Ka­men­zer Ge­schichts­ver­eins.
An­sprech­part­ner u.a.: Die­ter Ros­tow­ski (Ka­men­zer Ge­schichts­ver­ein).

Klein­ra­disch (bei Niesky)
Nichts ge­naue­res be­kannt. Even­tu­ell iden­tisch mit Niesky.

Kun­ner­witz
Bis­lang ist un­ge­klärt, wie lang das Ar­beits­kom­mando in der Kun­ner­wit­zer Land­wirt­schaft exis­tierte. De facto exis­tierte es beim Ent­ste­hen des KZ-​​Außenlager Gör­litz, im Som­mer 1944, nicht mehr. UPDATE: Ei­nige neuere Er­kennt­nisse fin­den sich Buch zu den KZ-​​Außenlagern Gör­litz und Ren­ners­dorf (2. Auflage)

Nie­dero­der­witz
Die Exis­tenz und der Zeit­raum des Be­ste­hens ist der­zeit ein­zig durch die Pu­bli­ka­tion von Gräfe und Töp­fer: "KZ-​​Außenlager auf dem Ter­re­to­rium des heu­ti­gen Sach­sen" be­legt. Dem­nach ent­stand das La­ger 1945. Un­klar ist, ob es sich ähn­lich wie in Ren­ners­dorf um ein pro­vi­so­ri­sches La­ger ei­nes an­de­ren eva­ku­ier­ten La­gers han­delt.
Das La­ger gilt als weit­ge­hend unerforscht.

Niesky - Brand­ho­fen /​ Sp­ohla
Die Stadt­ver­wal­tung Niesky liess im Mai 1943 eine Ba­ra­cken­la­ger für Kriegs­ge­fan­gene im "Wie­sen­grund" er­rich­ten. Im April 1944 quar­tierte die SS 1000-​​1200 KZ-​​Häftlinge dort ein, um sie als Ar­beits­kräfte der dem Krupp-​​Konzern an­ge­hö­ren­den Christph & Un­mack AG zur Ver­fü­gung zu stel­len. 1945 wur­den die Häft­linge nach Brand­ho­fen /​ Sp­ohle eva­ku­iert.
Wenn­gleich die Auf­ar­bei­tung der Ge­scheh­nisse in den KZ-​​Außenlagern in Niesky und Brand­ho­fen /​ Sp­ohla durch die Ar­beit von Die­ter Ros­tow­ski und Mar­lies Röhle weit fort­ge­schrit­ten ist, so sind doch ei­nige As­pekte un­zu­rei­chend er­forscht und ent­beh­ren der Ein­be­zie­hung aus­län­di­scher Quel­len.
An­sprech­part­ner u.a.: Die­ter Ros­tow­ski (Ka­men­zer Ge­schichts­ver­ein).
Literatur:

  • Die­ter Ros­tow­ski, Mar­lies Röhle: Vom KZ-​​AL Niesky nach Brand­ho­fen (Sp­ohla). Im Selbst­ver­lag 2005 erschienen.

Ren­ners­dorf
Das KZ-​​Außenlager in Ren­ners­dorf war ebenso ein Pro­vi­so­rium und le­dig­lich für die aus dem KZ-​​AL Gör­litz eva­ku­ier­ten Häft­linge vor­ge­se­hen, die je­doch zwei Wo­chen nach dem Ein­tref­fen in Ren­ners­dorf wie­der nach Gör­litz zu­rück­be­ru­fen wur­den, um die Stadt zur Fes­tung aus­zu­bauen. Das La­ger in Ren­ners­dorf wird dem Kom­mando des KZ-​​Groß-​​Rosens zu­ge­rech­net, wenn­gleich die­ses sich zu dem Zeit­punkt nicht mehr in Groß-​​Rosen be­fand.
An­sprech­part­ner: Niels Sei­del (nise81.com, Um­welt­bi­blio­thek Groß­hen­ners­dorf), Ro­land Otto (Rats­ar­chiv Gör­litz).
Literatur:

  • Niels Sei­del: Die KZ-​​Außenlager Gör­litz und Ren­ners­dorf. Um­welt­bi­blio­thek Groß­hen­ners­dorf (Hrsg.). Neisse-​​Verlag Dres­den. 2008. (siehe 2. Auflage)

Schwarz­heide
In Schwarz­heide, un­weit von Ho­yers­werda, be­fand sich eine Au­ßen­la­ger des KZ-​​Sachsenhausen. Am 18. April trieb man die 600 In­sas­sen in Rich­tung des KZ The­re­si­en­stadt, etwa 320 Män­ner über­leb­ten die­sen To­des­marsch. Nä­here In­for­ma­tio­nen dazu lie­fert u.a. der Ka­men­zer Ge­schichts­ver­ein. Eine aus­führ­li­che Bibliographie:

  • Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft En­er­gie­park Lau­sitz: NS-​​Zwangslager in Fins­ter­walde und Um­ge­bung : 1939 -1945 /​ Ent­wick­lungs­ge­sell­schaft En­er­gie­park Lau­sitz. - Mas­sen, 2000. - 129 S. : Ill.
  • Ir­mer, Tho­mas: „Zwangs­ar­beit von jü­di­schen KZ-​​Häftlingen in der Rüs­tungs­pro­duk­tion in der Re­gion Berlin-​​Brandenburg in der Schluß­phase des Zwei­ten Welt­krie­ges - die Au­ßen­la­ger Glö­wen und Schwarz­heide des KZ Sach­sen­hau­sen" /​ Win­fried Meyer/​Klaus Neit­mann (Hrsg.): Zwangs­ar­beit wäh­rend der NS-​​Zeit in Ber­lin und Bran­den­burg - For­men, Funk­tion und Re­zep­tion, (=Bi­blio­thek der Bran­den­bur­gi­schen und Preu­ßi­schen Ge­schichte, Bd. 7), Pots­dam: Ver­lag Berlin-​​Brandenburg, 2001, S. 163ff..
  • Kan­tor, Al­fred: Het boek ban Al­fred Kan­tor /​ Al­fred Kan­tor. - Ut­recht ; Ant­wer­pen : Spec­trum, 1972. - 172 . : Ill.
  • Kleine Orts­ge­schichte : Saups­dorf Gro­ßen­hain : Gu­ten­berg Druck. - 46 S. : Ill.
  • Laßt die Glut nicht ver­lö­schen /​ Hrsg.: Päd­ago­gi­sche Kreis­ka­bi­nett Seb­nitz. - Gro­ßen­hain : Gu­ten­berg Druck, 1984. - 52 S.: Ill.
  • NS-​​Lager in Fins­ter­walde und Or­ten in der Re­gion Süd­bran­den­burg : 1939 - 1945 Fins­ter­walde, 2001. - 215 S. : Ill.
  • Pulda, Heinz: Das Au­ßen­la­ger Schwarz­heide des KZ Sach­sen­hau­sen /​ Heinz Pulda. - Ho­yers­werda : Lau­sitz Druck. - 28 S. : Ill.
  • Dem Schwei­gen ent­ris­sen : Kon­fe­renz­be­richt Gro­ßen­hain : Gu­ten­berg Druck, 1980. - 40 S. : Ill.
  • Tere­zinske Listy /​ L. Ch­lad­kova. - Usti nad La­bem : Se­vero­ceske nakla­da­telstvi, 1991. - 118 S. : Ill.
  • Wir über uns : 1945/​49 1980. – 69 S. – Be­triebs­ge­schichte VEB-​​Synthesewerk Schwarz­heide Stamm­be­trieb des SY

St. Ge­or­gen­thal (Jiřetín pod Jedlo­vou, CZ)
Nicht mehr in Sach­sen, doch di­rekt hin­ter der tsche­chi­schen Grenze be­fin­det sich das kleine Städt­chen Jiřetín pod Jedlo­vou, wel­ches in der Zeit nach dem Münch­ner Ab­kom­men 1938 und 1945 wie­der den Na­men St. Ge­or­gen­thal trug. Er­wäh­nung fin­det das dor­tige KZ-​​Lager in den The­re­si­en­städ­ter Stu­dien und Do­ku­mente (6/​1999) von Dr. Hans Bren­ner. Un­klar ist bis­lang, ob das Au­ßen­la­ger in St. Ge­or­gen­thal dem KZ Groß-​​Rosen oder dem KZ-​​Flossenbürg zu­ge­ord­net wer­den kann oder, ob sich dort, wie auch an­dern­orts nur ein pro­vi­so­ri­sches La­ger ei­nes an­de­ren Groß-​​Rosener Au­ßen­la­ger befand.

Weiß­was­ser
1944/​45 be­fand sich am Neu­teich­weg 44 ein Au­ßen­la­ger des KZ Groß Ro­sen. 300 jü­di­sche Frauen wur­den vom KZ Ausch­witz zur Zwangs­ar­beit nach Weiß­was­ser ge­bracht und ka­men am 24. Fe­bruar 1945 nach Hor­ne­burg, ei­nem Au­ßen­la­ger des KZ Neu­en­g­amme, wo sie - wie auch in Weiß­was­ser – bei Philips-​​Valvo in der Pro­duk­tion von Röh­ren und Glüh­bir­nen ein­ge­setzt wur­den. Am 8. April wur­den die Frauen per Bahn nach Bergen-​​Belsen trans­por­tiert, wo sie am 11. April ankamen.

Zit­tau /​ Klein­schö­nau (Sie­niawka, PL)
Siehe Bei­trag "Das KZ Au­ßen­la­ger Zit­tau als Er­in­ne­rungs­ort in Siniawka".


2 Responses to “Forschungsstand der Groß-Rosener KZ-Außenlager auf deutscher Seite”

  1. Guenter Heidt Says:

    Sehr ge­ehrte Da­men und Herren,

    als His­to­ri­ker er­for­sche ich z.Z. die Bio­gra­fien von KZ-​​Haeftlingen und SS-​​Personal in den KZ und de­ren Nebenlager/​Aussenkommandos.

    Von ei­ner Zeit­zeu­gin habe ich ge­ho­ert, dass ein ge­wis­ser Bert­hold Schmidt, SS-​​Mann im AL Senf­ten­berg, dort nach der Be­frei­ung von Haeft­lin­gen we­gen sei­ner Bru­ta­li­tät um­ge­bracht wor­den sei.

    Ist Ih­nen die­ser SS-​​Wachmann be­kannt ? Gab es in Senf­ten­berg ei­nen Auf­stand der Haeftlinge ?

    Im be­danke mich im Vor­aus fuer Ihre freund­li­che Hilfe.

    Mit freund­li­chen Gruessen

    Guen­ter Heidt, StD a.D.
    Tel. +49-​​651-​​99 33 403

  2. nise Says:

    Nein, we­der der Name des Wach­manns, noch der Auf­stand in Senf­ten­berg ist mir be­kannt. Zum Thema Gro­ko­schen könnte ich Ih­nen je­doch noch ei­nig Ma­te­ria­len zu­kom­men las­sen. Schrei­ben Sie mir am bes­ten eine E-​​Mail.

    --niels

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