24.09.2011

Gewalt ist keine Lösung - Roma-Pogrome in Rumburk

Be­reits seit Mo­na­ten bro­delt es im struk­tur­schwa­chen böh­mi­schen Grenz­land. Als Sün­den­bock für die hohe Ar­beits­lo­sig­keit und so­ziale Pro­bleme hat die rechts­ex­tre­mis­ti­sche DSSS die kleine Gruppe der Roma an den öf­fent­li­chen Pran­ger ge­stellt. Wö­chent­lich rief Jo­sef Mašín (DSSS) zu De­mons­tra­tio­nen auf, bei de­nen es zu schwe­ren Aus­schrei­tun­gen mit der Po­li­zei kam. Die Tsche­chi­sche Re­gie­rung be­mühte sich um die Wie­der­her­stel­lung von Ord­nung, mahnte in­des kaum die rechts­ra­di­ka­len Ten­den­zen an.

Die­ses Wo­chen­ende musste sich der Rä­dels­füh­rer Jo­sef Mašín dem Druck des lo­ka­len Un­ter­neh­mer Mirko Ber­nas beu­gen und die De­mon­st­ar­tion ab­sa­gen. Ber­nas hatte ihm ein Haus­ver­bot für alle seine Ge­bäude - dar­un­ter das Fit­ness­stu­dio, in dem Mašín ar­bei­tet - an­ge­droht.
Ber­nas' Zi­vil­cou­rage bleibt auch deut­schen Un­ter­neh­mern zu wünschen!

Posted by nise | Filed in Shoa | Kommentieren »Share this on del.icio.us Digg this! Share this on Facebook Share this on Technorati Tweet This!

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