Die Welt im Jahre 2018 (von frühlyn)

Ge­ne­tik

Ich denke, dass die For­schung mit Stamm­zel­len uns nicht nur ir­gend­wann er­mög­licht mensch­li­che Or­gane nach­zu­züch­ten, son­dern auch die Er­näh­rung der Mensch­heit ver­än­dern wird. Le­bende Tiere wer­den im­mer teu­rer zu un­ter­hal­ten wer­den, und da­mit auch die Preise für Fleisch. In zehn Jah­ren wer­den aus Rin­der­stamm­zel­len (oder den Stamm­zel­len an­de­rer Tiere) Mus­kel­zel­len ge­züch­tet und zu Nah­rungs­mit­teln ver­ar­bei­tet. Wir krie­gen qua­dra­ti­sche Steaks.

En­er­gie

Ein gro­ßes Pro­blem stellt auch die En­er­gie­ver­sor­gung dar. Ich sehe in der Zu­kunft eine aut­arke En­er­gie­ver­sor­gung auf Ebene ein­zel­ner Ge­bäude (groß und klein). Aber um das zu er­rei­chen, wer­den Solar- und En­er­gie­ver­ar­bei­tungs­an­la­gen auf bio­che­mi­scher und or­ga­ni­scher Ba­sis ent­wi­ckelt wer­den, wel­che die En­er­gie­ef­fi­zi­enz der pflanz­li­schen Pho­to­syn­these er­rei­chen. Bei­spiels­weise So­lar­zel­len die Chlo­ro­phyl ent­hal­ten und das Son­nen­licht in Zu­cker spei­chern und Haus­kraft­werke die den Zu­cker ähn­lich wie Mi­to­chon­drien bei­nahe ver­lust­frei in ver­wert­bare En­er­gie zu­rück umsetzen.

Ge­sell­schaft

Auch denke ich, dass un­sere Ge­sell­schafts­for­men eine Wand­lung er­fah­ren wer­den. Da bis­her jede Ge­sell­schafts­form an gra­vie­rende Pro­bleme stieß, wird an neuen Struk­tu­ren ex­pe­ri­men­tiert wer­den. Im klei­nen Be­trieb bis hin zum Groß­kon­zern oder gar zu Staa­ten (ob­wohl das eher in 100 Jah­ren). Ei­nes die­ser Ex­pe­ri­mente könnte die "Sto­chas­to­kra­tie" sein. Eine Herr­schafts­form, die durch den Zu­fall be­stimmt wird. Der ak­tu­elle An­füh­rer (Vor­stands­vor­sit­zen­der, Kanz­ler) wird aus­ge­lost, und muss im An­schluss al­len Pflich­ten und Rech­ten des Am­tes ge­recht wer­den. So muß sich je­der je­der­zeit über die Füh­rungs­auf­ga­ben Ge­dan­ken ma­chen. (Wahr­schein­lich wer­den wir das als Staat erst in 1000 Jah­ren se­hen, aber im klei­nen könnte der Ver­such ge­lin­gen, even­tu­ell auch in Misch­for­men, ei­nem ge­wähl­tem Gre­mium, aus die­sem wird dann gelost.)

Me­di­zin

Ich sehe auch große Fort­schritte in der Me­di­zin­tech­nik auf uns zu­kom­men. Ich glaube das in 10 Jah­ren Na­no­pro­the­sen mög­lich sein wer­den, kleine Na­no­ro­bo­ter, die Zel­len un­se­rer Or­gane un­ter­stüt­zen kön­nen. Bei­spiels­weise in der Ver­dau­ung, diese durch me­cha­ni­sche Zer­klei­ne­rung der Nah­rung zu un­ter­stüt­zen. Oder auch Na­no­bots, die eine be­grenzte Menge Wirk­stoffe mit­füh­ren (bspw. En­zyme) oder so­gar syn­the­ti­sie­ren können.

Sied­lung

Als letz­tes glaube ich auch, dass sich das Ge­sicht vie­ler Städte ändern wird. Um den dro­hen­den Ver­kehrs­kol­laps zu ver­mei­den müs­sen sich die Städ­te­pla­ner et­was ein­fal­len las­sen. Der In­di­vi­du­al­ver­kehr mit gro­ßen Fahr­zeu­gen wird aus vie­len In­nen­städ­ten ver­bannt wer­den. Statt­des­sen wer­den die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel mo­der­ni­siert wer­den, statt gro­ßer Busse wer­den ver­mehrt klei­nere Fahr­zeug ein­ge­setzt wer­den, even­tu­ell eine Art elek­tro­ni­sche Rik­scha, die fest­ge­legte Rou­ten fährt und da­bei ei­nen Mi­nu­ten­takt an­bie­ten kön­nen. Oder of­fene Fahr­zeuge die nach dem Prin­zip ei­nes Pater-Nosters-Aufzugs stän­dig fah­ren und nur an Ein-/Ausstiegsstationen ab­rem­sen und lang­sa­mer fah­ren. Große Her­aus­for­de­rung hier­bei ist diese Sta­tio­nen so zu ent­wer­fen, dass der Ein- und Aus­stieg ge­fahr­los mög­lich wird.

KOMMENTAR AUF DIESEN BEITRAG SIND UNBEDINGT ERWÜNSCHT.

Posted by nise | Filed in nise81 | Comment now »Share this on del.icio.us Digg this! Share this on Facebook Share this on Technorati Tweet This!

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