Der Sinn des Reisens

Als ers­tes li­te­ra­ri­sche Zeug­nis ei­ner Reise gilt die Be­stei­gung des Mont­Ven­toux durch Fran­cesco Pe­trarca im Jahre 1336. Als er auf dem Gip­fel an­kam, schlug er eine zu­fäl­lige Seite in Au­gus­ti­unus' Con­fes­sio­nes auf:

"Und es ge­hen die Men­schen, zu be­stau­nen die Gip­fel der Berge und die un­ge­heu­ren Flu­ten des Mee­res und die weit da­hin­flie­ßen­den Ströme und die Kreis­bah­nen der Ge­stirne und ha­ben nicht acht ih­rer selbst" (Au­gus­ti­nus: Con­fes­sio­nes X)

Pa­trarca be­zieht sein Na­tur­er­le­ben auf sich selbst und er­kennt die Wer­tig­keit der Welt. Wäh­rend Pa­trarca mit die­ser Er­kennt­nis eine geis­tige Wen­dung vom Mit­tel­al­ter zur Neu­zeit voll­zieht, ist der Sinn­ge­halt ei­ner sol­chen Rei­se­un­ter­neh­mung auch sei­nen heu­ti­gen Nach­ah­mern nur ober­fläch­lich bekannt.

Was be­deu­tet rei­sen? Be­mühmt man sich um eine wört­li­che Er­klä­rung fällt dem ei­nen oder an­de­ren viel­leicht das eng­li­sche Verb “to rise” ein, was ge­nau so viel be­deu­tet, wie das alt­hoch­deut­sche Wort “ri­san”, näm­lich: er­he­ben oder auf­ste­hen. Sinn­ge­mäß ver­steht man un­ter ei­ner Reise je­den­falls ei­nen Po­si­ti­ons­wech­sel, hin zu ei­nem ent­le­ge­nen Ort, an dem man sich nach An­kunft eine Weile auf­hält, um dann di­rekt oder in­di­rekt wie­der an den Ur­sprungs­ort zu­rück­zu­keh­ren. Wa­rum sollte man nun sein ge­müt­li­ches Heim ver­las­sen und den war­men Platz am Feuer für kurze Zeit auf­ge­ben? Schließ­lich er­for­dert ein Orts­wech­sel ja Über­win­dung, Kraft, Geld und nicht zu letzt auch ein paar Über­le­gun­gen. Ja man muss eben sei­nen Al­ler­wer­tes­ten hoch­be­kom­men und sprich­wör­lich auf­ste­hen. Die Frage ist also, wel­che Mo­tive uns dazu brin­gen, auf Rei­sen zu ge­hen. Ge­sucht sind we­ni­ger die ober­fläch­li­chen und flos­ken­haf­ten Be­grün­dun­gen für den An­tritt ei­ner Reise, son­dern viel­mehr die ur­säch­li­chen Be­weg­gründe. Es geht mir im Fol­gen­den zu­dem we­ni­ger um den Rei­se­zwang (Mi­gra­tion, Völ­ker­wan­de­rung) zur Be­schaf­fung über­le­bens­not­we­ni­ger Res­sour­cen, als um die Be­trach­tung der ästhe­ti­schen Reise.

Han­dels­reise

Ein Grund zu rei­sen ist ein wirt­schaft­li­ches In­tresse. Ganz klas­sisch tut dies der Han­dels­rei­sende, der sich an­dern­orts den Ab­satz sei­ner Gü­ter ver­spricht und quaisi ei­nem os­mo­ti­schen Druck folge leis­tet, in dem er ver­sucht ein lo­ka­les Übe­r­an­ge­bot durch glo­bale Nach­frage zu be­sei­ti­gen. In dem Fall han­delt es sich um eine Er­wei­te­rung des Be­reichs, in dem man selbst wir­ken kann. Dar­über hin­aus mö­gen Rei­sen auch eine ge­wisse In­spi­ra­ti­ons­kraft be­sit­zen, um eine Idee aus der Fremde im ei­ge­nen Lande zu ver­kau­fen. Ex­em­pla­risch sei hier nur der Zu­cker­händ­ler Her­mann Bahl­sen er­wähnt, der den eng­li­schen "Cake" von den bri­ti­schen In­seln in hei­mi­sche Ge­filde zu über­führte und ab­ge­packt als "Kekse" ver­kaufte. Na­tür­lich nicht ohne des pas­sen­den Slogan:

"Was ißt die Mensch­heit un­ter­wegs? Na selbst­ver­ständ­lich Leib­niz Cakes!"

Zeit­reise

Der alte Traum sich durch die Zeit be­we­gen zu kön­nen ist nicht all zu un­rea­lis­tisch, wenn man sich die Ent­wick­lungs­un­ter­schiede zwi­schen der so ge­nann­ten west­li­chen Welt und "dem Rest" ver­ge­gen­wär­tigt. Man sagt die Zeit sei an die­sem oder je­nem Ort ste­hen ge­blie­ben oder die Men­schen, das Land oder die Kul­tur sei un­se­rer Zeit vor­aus. Diese Aus­sa­gen be­zie­hen sich et­we­der auf un­sere ei­gene All­tags­welt oder auf je­nes Wis­sen, was wir von der Welt ha­ben. Die Be­ge­renzt­heit sol­cher Zeit­rei­sen sollte nicht wei­ter stö­ren, da wir uns in den räum­li­chen Di­mens­sio­nen un­se­rer At­mo­sphäre auch nur ein­ge­schränkt be­we­gen kön­nen; je­den­falls mo­men­tan.
Nichts desto trotz mö­gen uns Rei­sen in we­ni­ger ent­wi­ckelte Re­gio­nen, wie etwa der ru­mä­ni­schen Wa­la­chei, be­ängs­ti­gend und ge­fähr­lich er­schei­nen, wo­hin­ge­gen hoch­ent­wi­ckelte Län­der, wie Ja­pan viel­leicht ent­frem­ded wirken.

Er­obe­rung

Mal ganz ab­ge­se­hen von im­pe­ria­lis­ti­schen Ge­dan­ken und ko­lo­nia­ler Be­sitz­er­grei­fung kann sich ein fried­li­cher Rei­sen­der gleich­wohl als Er­obe­rer oder Ent­de­cker füh­len. Es reicht der Ge­danke sei­nen Fuß ir­gend­wo­hin zu stet­zen, wo schein­bar noch nie je­mand ge­we­sen ist. Für kurze Zeit über­kommt uns ein groß­ar­ti­ges Ge­fühl. Stolz und er­füllt möchte man sich auf die Schul­ter klop­fen und noch Jahre lang da­von er­zäh­len. Doch wirk­li­ches Neu­land ist es al­ler­meis­tens nicht, le­dig­lich wenn man da­von aus­geht, dass nie­mand aus dem Be­kann­ten­kreis je­mals dort ge­we­sen ist. Die Rei­se­gruppe samt Guide ste­hen oft nur we­nige Me­ter ent­fernt, wenn man den Aus­lö­ser sei­ner Ka­mera be­tä­tigt, um da­heim das ge­dank­lich ab­ge­steckte Ter­re­to­rium prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Trotz­dem glaubt sich der Rei­sende mit Co­lum­bus und Ma­ge­lan auf der glei­chen Wel­len­länge. Statt nach Pfef­fer für den spa­ni­schen Kö­nig, sucht er nach Aben­teuer, Er­fah­run­gen und Wis­sen über die Welt. Ne­ben dem Neu­land glaubt er da­von ebenso Be­sitz er­grei­fen zu kön­nen. Ge­meint ist das Ein­ver­lei­ben und er­satz­wei­sen ab­lich­ten und do­ku­men­tie­ren, um Abend­teuer, Er­fah­run­gen und Wis­sen für im­mer und ewig be­hal­ten zu kön­nen. Beim Be­trach­ten der exo­ti­schen Ur­laubs­fo­tos spürt er, dass al­les längst vor­über ist und schwälgt sich in me­lan­cho­li­schen Er­in­ne­run­gen an die Ver­gan­gen­heit, die er mit ver­blass­ten oder do­ku­men­tier­ten (Reiseberichts-)Wissen ins Jetzt zu ho­len ver­sucht. Die da­bei auf­kom­mende Sehn­sucht nach neuen sieg­rei­chen Er­obe­run­gen be­zeich­nen wir ge­le­gent­lich als Fern­weh oder bes­ser: den ver­zwei­fel­ter Ver­such das ver­lo­ren ge­glaubte wie­der zu er­lan­gen und da­mit die in­nere Leere mit Er­leb­nis­sen aus­zu­fül­len. Rei­sen ist dem­nach eine Aus­prä­gung un­se­rer Sam­mel­lei­den­schaft, die sich an­sons­ten von Wa­ren, An­er­ken­nung und Wis­sen nährt (Vgl. Erich Fromm: Sein oder Ha­ben). Die Er­kennt­nis die­ser il­lu­so­ri­schen Er­obe­run­gen ab­zu­schwö­ren, halte ich für ei­nen grund­le­gen­den Sinn des Rei­sens. Rei­sen kann und muss in die­sem Sinne von den meis­ten neu er­lernt wer­den - ja es muss end­lich ent-täuschend sein.

"Worte sind Ge­fäße, die wir mit Er­leb­nis­sen fül­len, doch diese quel­len über das Ge­fäß hin­aus" (Erich Fromm (1900-1980): Sein oder Haben)

Wis­sens­er­werb

Der be­reits er­wähnte Hin­zu­ge­winn an Wis­sen scheint mir ein nicht un­er­heb­li­ches Mo­tiv der Rei­se­lust zu sein. Im Ge­gen­satz zu In­for­ma­tio­nen be­inhal­tet Wis­sen auch all das, was man aus den In­for­ma­tio­nen (ex­pli­zi­tes Wis­sen) schlie­ßen kann (im­pli­zi­tes Wis­sen). Um eine ver­läss­li­chen Schluß aus vor­han­de­nen In­for­ma­tio­nen zie­hen zu kön­nen, ist die Qua­li­tät bzw. Rich­tig­keit der Aus­gangs­in­for­ma­tio­nen ent­schei­dend. Ge­ne­rell klingt die ein­hel­lige Mei­nung, die von meh­re­ren Men­schen ge­teilt wird, plau­si­bler, als bei­spiels­weise jene, die wir ei­ner frag­wür­di­gen Pu­bli­ka­tion (Rei­se­be­reicht, Rei­se­füh­rer, Ro­man) ent­nom­men ha­ben. Ins­be­son­dere er­scheint uns das, was wir mit ei­ge­nen Au­gen ge­se­hen ha­ben am ver­läss­lichs­ten. In so fern wäre die Wahr­heits­fin­dung, also das "mit ei­ge­nen Au­gen se­hen", ein grund­sätz­li­cher Be­weg­grund des Rei­sens. Da­mit er­gibt sich be­reits ein Mo­tiv des Rei­sen: die Über­prü­fung der Wahr­heit. Na­tür­lich ist diese Wahr­heit nichts wei­ter als ein be­schränkte und sub­jek­tive Be­ob­ach­tung. Dar­über hin­aus er­liegt man schnell der Il­lu­sion ei­nen Ort zu ken­nen und un­ter­schätzt da­mit die Dy­na­mik kul­tu­rel­ler und geo­gra­phi­scher Zu­stände. Be­son­ders gut nach­voll­zieh­bar ist diese Un­kennt­nis in Be­zug auf den ei­ge­nen Wohn­ort. Man glaubt ihn zu ken­nen und ent­deckt ei­nen neuen Wald­weg, hört eine un­be­kannte his­to­ri­sche An­nek­dote und er­lebt plötz­lich eine jah­re­lang be­ste­hende Bür­ger­in­itia­tive. Eben­die­ses Halb­wis­sen be­dingt die Schaf­fung und Auf­recht­er­hal­tung von Ste­reo­ty­pen, in dem all zu leicht die un­be­kann­ten Plätze und Men­schen ei­nes Or­tes auf die ex­em­pla­ri­schen Ein­drü­cke re­du­ziert und pau­scha­li­siert werden.

"Di­rect your eye right in­ward, and you'll find
A thousand re­gi­ons in your mind
Yet un­di­co­verd. Tra­vel them, and be
Ex­pert in home-cosmography."

Wil­liam Ha­bing­ton (1605-1654)

Wer den­noch glaubt eine Summe von Ein­drü­cke er­gebe ein re­prä­sen­ta­ti­ves Bild, muss sich fra­gen, wel­che Ein­drü­cke da­für in Be­tracht kom­men und wie man sie aus­wäh­len möchte. Rei­se­li­te­ra­tur hilft bei der Ent­schei­dungs­fin­dung und er­klärt, wie man ein Land erobert, welche stra­te­gi­schen Punkte ge­se­hen wer­den müs­sen, wo man am si­chers­ten ein Quar­tier auf­schlägt und wie man sich mit der Men­ta­li­tät der Men­schen ar­ran­giert. "Die Geo­gra­phie re­du­ziert auf die Be­schrei­bung der un­be­wohn­ten Welt der Mo­nu­mente", "die Aus­wahl der Denk­mä­ler be­sei­tigt die Wirk­lich­keit der Erde und zu­gleich die der Men­schen, sie be­rück­sich­tigt nichts ge­gen­wär­ti­ges." wurde kürz­lich der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph Ro­land Bart­hes in der Zeit zi­tiert. Glück­li­cher­weise be­schrän­ken sich die meis­ten Werke der Rei­se­li­ter­arur nicht mehr auf eine bloße Auf­lis­tung von hun­der­ten Kir­chen und sons­ti­gen Bau­wer­ken. Viel­mehr fin­den Märkte, Kul­tur­stätte, Grün­an­la­gen und Ver­gnü­gunsorte Er­wäh­nung. Die Qua­li­tät der Bü­cher er­schöpft sich je­doch nicht sel­ten am eben schon be­schrie­be­nen Dy­na­mik der Plätze.

"To­ren be­su­chen im frem­den Land die Mu­seen, Weise ge­hen in die Ta­ver­nen." Erich Käs­t­ner

Wett­lauf um die Welt

Schein­bar steht man in Kon­ku­renz mit all jenen, die sich mit exo­ti­schen Ur­laubs­rei­sen  brüs­ten und da­mit ih­ren Vor­sprung bei der Er­obe­rung der Welt andeuten. Reisen ist in­so­fern auch ein Kon­ku­renz­kampf, bei dem es um das Vor­wei­sen von Er­fah­run­gen und Wis­sen, ja um eine Welt­ge­wandt­heit geht, die in Zei­ten ei­ner glo­ba­li­sier­ten und ver­netz­ten Wirt­schaft und Kul­tur schier un­ent­behr­lich zu sein scheint. Wa­rum sonst ist eine Aus­lands­er­fah­rung im Le­bens­lauf ei­nes Aka­de­mi­kers mehr als ob­li­ga­to­risch, wa­rum wer­den beim Er­ler­nen von Fremd­spra­chen im­mer auch kul­tu­relle Kennt­nisse ver­mit­telt? Ent­steht ein Wett­lauf um die meis­ten be­such­ten Denk­mä­ler, Städte und Länder? Städte-Hopping oder Sight-Hopping heißt das auf Neudeutsch. Da wun­dert es kaum Back­pa­cker zu tref­fen, die al­len Erns­tes glau­ben Me­tro­po­len, wie Is­tan­bul oder Bu­da­pest, in zwei Ta­gen ken­nen­ler­nen zu kön­nen. Ganz zu schwei­gen von den be­mitt­lei­dens­wer­ten ja­pa­ni­schen Rei­sen­grup­pen, die sich aus Er­man­ge­lung an Ur­laubs­ta­gen Eu­ropa in zwei Wo­chen zu Ge­müte füh­ren und des­we­gen ih­ren ge­sam­ten Auf­ent­halt auf Vi­deo fest­hal­ten, um die De­tails da­heim her­an­zu­zoo­men zu kön­nen.
Dem Land, sei­ner Ge­schichte, sei­ner Kul­tur und sei­nem politisch-wirtschaftlichen Zeit­ge­sche­hen kann ebenso we­nig Auf­merk­sam ge­widtmet wer­den, wie den Men­schen die dort le­ben. So viele kann man sich ja auch nicht mer­ken. So viele Spra­chen kann man ja auch nicht ler­nen. Ist es nicht wie beim Zap­pen im Fern­se­hen? Schnell mal durch­schal­ten und ei­nen Über­blick be­kom­men, ein paar Fet­zen auf­schnap­pen nach dem ver­län­ger­ten Wo­chen­ende zu­rück in den All­tag?
Die Ver­füg­bar­keit der Rei­se­in­for­ma­tio­nen sug­ge­riert ebenso die Ver­füg­bar­keit der Rei­se­ziele. Und so er­wei­tert ein "Around-The-World-Flugticket" die Un­end­lich­keit, der mög­li­chen Rei­se­rou­ten da­heim, auf die noch grö­ßere Un­end­lich­keit, der Rei­se­rou­ten auf dem ge­sam­ten Glo­bus (Hans-Peter Dürr).

"Nay, be a Co­lum­bus to whole new con­ti­nents and worlds wi­t­hin you, opening new chan­nels, not for trade, but of thought." Henry Da­vid To­reau (1817-1862)

Doch gibt es nicht auch ein ganz­heit­li­ches Er­leb­nis des Rei­sens? Kann der Weg das Ziel sein oder geht es nur darum ir­gendwo an­zu­kom­men und da zu sein? Falls es tat­säch­lich so et­was, wie eine Welt­ge­wand­heit gibt, dann liesse sie sich nicht durch das Ab­ha­ken von Se­hens­wür­dig­kei­ten her­bei­füh­ren, son­dern nur durch Ent­schleu­ni­gung und ge­stei­ger­tes Be­wusst­sein auf Reisen.

"Es ist bes­ser, seine Pil­ger­reise
zu Fuß als mit dem Pferd zu ma­chen,
bes­ser mit dem Pferd als mit dem Auto,
bes­ser mit dem Auto als mit dem Schiff,
bes­ser mit dem Schiff als mit dem Flug­zeug"

(Film­zi­tat aus "Die große Reise" von Is­mael Ferroukih)

Posted by nise | Filed in Reisen, nise81 | 1 Comment »Share this on del.icio.us Digg this! Share this on Facebook Share this on Technorati Tweet This!

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One Response to “Der Sinn des Reisens”

  1. noisa Says:

    Very good ar­gued. clo­sely re­la­ted is Marko's es­say about in­tel­li­gent tra­vel: http://freesouls.cc/essays/08-marko-ahtisaari-intelligent-travel.html

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