MTB Transalp Route: Sistiana – Berchtesgaden

Soweit Google Mountenbike-Routen abbilden vermag, d.h. das letzte Stück von St. Michael nach Berchtesgaden fehlt:

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Zeit: 11 Tage
Distanz: 570 km
Höhenmeter: ca. 12.000 m
Stationen: Sistiana [Italien],[Slowenien] Kanal, Podbrdo, Goreljek / Bohinj, Zgornje Gorje, [Östtereich] Afritz, Ebene Reichenau, Gmünd in Kärnten, Mauterndorf, Eben im Pongau, Saalfelden, [Deutschland] Berchtesgaden.

Neue Fotos von der Befreiung des Freiung des KZ-Außenlager Görlitz aufgetaucht

Dr. Jan Kinrus hinterließ der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem fünf Fotos, die er am Tag nach der Befreiung des KZ-Außenlager Görlitz gemacht hat. Auf den Bildern ist er zusammen mit Soldaten und Offizieren der Roten Armee, aber auch mit anderen Ärzten und ungarischen Jüdinen zu sehen.

Hier ein erstes Bild:

Wahrscheinlich liegen die Bilder schon seit einem guten Jahrzehnt in den Archiven von Yad Vashem. Meine Anfragen aus dem Jahre 2005 ergaben jedoch keine Hinweise auf die Existenz solcher Dokumente. Angesichts der Menge an Anfragen aus aller Welt ist es auch nicht verwunderlich, oberflächliche Rechercheergebnisse mitgeteilt zu bekommen. Die vorhandene Software im Archiv (Sapir), so musste ich feststellen, macht es den Nutzer und Angestellten auch nicht gerade leicht.
Um so erfreulicher ist die Nachricht, die Fotobibliothek nun im Internet durchsuchen zu können. Ein interessantes Detail bei der Suche ist die Limitierung der Treffer mit hinterlegtem Bild. Es bedarf sehr variantenreicher Suchbegriffe, um auch alle vorhandenen Bilder auf der Webseite (= Google Search) zu finden (z.B. “Goerlitz”, “Görlitz”, “Kinrus”, “Dr. Kinrus”, “Kinrus Red”). Sapir ist in dieser Hinsicht besser.
Der Fotos wegen hätte ich also nicht nach Jerusalem kommen brauchen. Wohlgemerkt gibt es noch 131 andere Dokumente, vor allem Testimonies, im Bestand.

Cinemetric

Cenemetrics visualisiert Daten aus Filmen. Kamerabewegungen, Szenenwechsel und Sprache werden in einem Ringdiagramm abgebildet. Der Kopf hinter dem Design ist der Belgier Frederic Brodbeck. Ansätze zur Visualiserung und Nutzung von Daten aus Filmen wurden am berüchtigten Xerox Park in den vorletzten Jahrzehnten zu Hauf veröffentlicht. Brodbeck fügt nun einiges davon in der Uhr-Metapher zusammen. Mit ebensolchen runden zeitleisten habe ich einst in meiner Diplomarbeit ach experimentiert (Piggy back Circular Timelines). Die Vorzüge liegen vor allem in der Unabhängigkeit von der Schreib-Lese-Richtung. Zeitleisten laufen von links nach rechts, während Nutzer aus dem nahen Osten visuell die zeit rückwärts läuft. Ein weiterer Vorteil besteht in der besseren Abschätzung von Zeitanteilen, wie wir es von Analoguhren her kennen und schätzen.

Den Python Code des Tools gibts bei github.

10 mal Jerusalem


Die Türme, Kuppeln und Dächer der Stadt von der Dachterrasse des Hostels aus.


Der Felsendom. Für Nicht-Muslime nicht zugänglich.


Die Klagemauer.


Orthodoxe Juden an der Bushaltestelle.


Brot am Damaskustor.


Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, Eingang zum Archiv.


Arabischer Markt.


Ex-Kuh.


Normalität schwer bewaffneter Militärs im Stadtbild.


Straßenschmuck anläßlich des Ramadans.

Friedrich der Echte

Bundesinnenminister Friedrich will das anonyme Bloggen abschaffen:

“In der demokratischen Auseinandersetzung streiten wir mit offenem Visier auf Basis unserer verfassungsmäßigen Spielregeln. Warum sollte das im Internet anders sein.”

[ironie]
Generell verboten gehört das Schreiben unter Pseudonym. Und wenn wir gerade einmal dabei sind, könnten wir uns auch gleich alle ein Namenschild aushändigen lassen, damit künftig jeder weiß, wer da auf der Straße ein Wort verliert. Dies dürfe aber nicht für Polizisten gelten, denn sie haben ja schon eine Nummer auf Anfrage parat.
Anonymität ist ansonsten aber ganz gefährlich. Besonders in Blogs und in diesem Internet hier. Soll sich doch noch einmal jemand getrauen eine anonyme E-Mail zu versenden oder seinen Senf in einer Enzyklopädie dazu zu geben… Dem wird Friedrich beikommen! Auch diese ganzen Schmuddelwebseiten ohne Namensschild am Eingang – weg damit. Das alles gehört abgeschafft. Wer sich getraut, auch nur irgend ein Wörtchen im Internet zu schreiben, ohne dabei seinen vollständigen Namen anzuführen, gehört geächtet, angeprangert und gesperrt.
Das Übel ist an der Wurzel zu packen: Software, die sich zum anonymen verfassen von Schrifften eignet (z.B. MS Word, Outlook, Notepad, Facebook, WordPress, Wikipedia, IRC, …) muss um ein verpflichtendes Namensfeld ergänzt werden; per Gesetz!

Ganz im Sinne Friedrichs, ein Name Service für Bloger:

[/ironie]