Vorträge im April und Mai

Crowdfunding für die Wissenschaft – Hintergründe, Nebeneffekte und Praxiserfahrungen
23. April 2014 im Festsaal der SLUB Dresden, geplant als Co-Referat von Thorsten Witts von Sciencestarter. Den Livestream realisieren meine Kollegen im Projekt escience-sachsen.de.

Ob Kreative, Künstler oder Journalisten, immer mehr Leute finanzieren ihre Projekte über Crowdfunding und speziellen Crowdfunding-Plattformen. Mit www.sciencestarter.de gibt es seit November 2012 erstmals auch eine Crowdfunding-Plattform speziell für Projekte aus Wissenschaft, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Thorsten Witt, Projektleiter von Sciencestarter bei Wissenschaft im Dialog spricht in seinem Vortrag über die Chancen, Hintergründe und Nebeneffekte von Crowdfunding für die Wissenschaft. Zudem wird Niels Seidel, Mitarbeiter am Medienzentrum der Technischen Universität Dresden, über seine persönlichen Erfahrungen zu seinem mittels Crowdfunding finanzierten Projekt „Theresienstadt explained“ berichten.

Analyse von Nutzeraktivitäten in linearen und nicht-linearen Lernvideos
25. April 2014 beim Symposium: VIDEO: Didaktik – Technik – Hochschullehre an der Kunstuniversität Graz.

Es gibt viele Beweggründe das Verhalten von Nutzern bei der Betrachtung von Lernvideos zu analysieren. In diesem Beitrag werden methodische Ansätze zur visuellen Analyse von Nutzeraktivitäten in linearen und nicht-linearen Lernvideos vorgestellt. Ziel ist es dabei, durch geeignete Visualisierungsinstrumente besser zu verstehen, wie Lernende einzelne Videos nutzen und sich innerhalb von Videokollektionen verhalten. Ausgehend von der Erhebung und Aufbereitung von Logdaten werden Visualisierungen für die Betrachtung von einzelnen Lernenden und Lerngruppen vorgestellt. Das Nutzerverhalten in nicht-linearen Videos respektive Hypervideos wird durch Verlaufspfade, Segment-Zeit-Diagramme und Graphen veranschaulicht.

Theresienstadt explained [demo]
25. April 2014 beim 8. Deutsch-Tschechischen Jugendtreffen in Terezin/CZ.

In vielerlei Hinsicht handelt es sich bei dem NS-Propagandafilm »Theresienstadt: Eine Dokumentation aus dem Jüdischen Siedlungsgebiet« um ein wertvolles historisches Zeitdokument, was in besonderen Maße als Lerngegenstand in Schulen und Hochschulen sowie innerhalb der Gedenkstätte Terezin genutzt werden kann. Der Film kann jedoch nicht ohne eine Erklärung und historische Einordnung im Bildungsbereich verwendet werden. Ohne Kenntnis der Protagonisten und Orte lässt sich der Film nur unzureichend verstehen. Ohne eine detaillierte Erklärung der Propagandalügen sowie Hinweisen auf das Unsichtbare, vermittelt der Film auch heute noch all zu leicht den Eindruck vom Idyll eines Konzentrationslagers. Durch die Anreicherung von biografischen, geografischen und kontextbezogenen Informationen als interaktives Video begegnen wir diesen Schwierigkeiten. Der Film »Theresienstadt« vollständig digital aufbereitet und gemäß dem Drehbuch arrangiert.

Open Commons Region Dresden. Wie erschließt man die digitalen Gemeingüter einer Stadt?
15. Mai 2014,  im Hackerspace des CCC in Dresden. Den Vortrag hielt ich schon einmal beim Umundu-Festival. Diesmal gehe ich jedoch auf aktuelle Entwicklungen aus den Open Data Meetups sowie dem neu gegründeten OK LAB Dresden ein. Siehe auch #OpenDataDresden.

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