»Video Analytics in MOOCs« beim openHPI-forum

Irgendwo zwischen Griebnitzsee und Kiefernwald war ich heute zum openHPI-Forum (siehe Vortragsaufzeichnungen) auf dem Campus des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam eingeladen, um über Möglichkeiten der Erhebung, Auswertung und Visualisierung von Videodaten zu referieren. Viel Unterstützung kam dabei Jan Renz und Tobias Rohloff, die die Plattform openHPI, openSAP und openWMO betreuen und das Thema Video Analytics künftig verstärkt angehen möchten.

Im Folgenden möchte ich nicht nur die versprochenen Folien bereitstellen, sondern auch die vielfältigen Ideen für Datenvisualisierungen teilen, welche die Teilnehmenden im Workshop erarbeitet haben. (more…)

GMW’18 Workshop: Analyse und Visualisierung videobasierter Lernaktivitäten

Am Mittwoch, dem 12. September 2018, hatte ich das Vergnügen während der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in den Wissenschaften einen Methodenworkshop zum Thema »Analyse und Visualisierung videobasierter Lernaktivitäten« anzubieten. Die Veranstaltung war mit über 20 Teilnehmenden sehr gut besucht.

Die Folien des Vortrags stelle ich hiermit zur freien Verfügung (CC-BY) und Download bereit: Slides (12,6 MB)
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Wir haben die Google Impact Challenge gewonnen!

Heute morgen um 9 Uhr haben wir erfahren, dass wir unter den Gewinnern der diesjährigen Google Impact Challenge sind! Wir freuen uns über den Erfolg und bedanken uns recht herzlich bei all jenen, die für unsere Projekt gestimmt haben!

Für uns ist das heute ein Grund zu feiern. Nächste Woche legen wir dann los und koordinieren die beteiligten Experten, Wissenschaftler, Designer und Entwickler. Updates erfahrt ihr auf diesem Kanal.

LASI 2018: 07./08.05.2018, Universität Mannheim

Zum zweiten mal veranstaltet die AG Learning Analytics in Kooperation mit der Society for Learning Analytics Research (SoLAR; https://solaresearch.org) ein Learning Analytics Summer Institute in Deutschland.

Am zweiten Tag werde ich einen Workshop zum Thema “Analytics in Videobased Learning” anbieten. Neben Grundlagen zur Datenerhebung, -analyse und -visualisierung möchte ich viele praktische Anwendungen, Werkzeuge und Methoden vorstellen. Im zweiten Teil des Workshops sollen die Teilnehmer anhand von realen Datensätzen selbst Analysen durchführen.

Am 07. Mai 2018 startet LASI mit einem Doktoranden Workshop, auf dem Projekte und Dissertationsvorhaben vorgestellt und diskutiert werden können. Doktoranden sind herzlich eingeladen, bis zum 20. April 2018 Abstracts (500 Wörter) über EasyChair einzureichen: https://easychair.org/cfp/lasi_2018
Zum Ausklang findet an diesem Tag ein gemeinsames Abendessen auf dem Museumsschiff in Mannheim statt.

Am 08. Mai 2018 sind zwei Keynotes geplant:
1. Iryna Gurevych, TU Darmstadt: Serious Games and NLP: Learning can be fun if you ask the right questions
2. Heiner Stuckenschmidt, Universität Mannheim: Automatic Creation and Maintenance of Knowledge Resources

Zusätzlich finden am 08. Mail parallele Workshops zu aktuellen Themen um Learning Analytics statt. Die Inhalte der Workshops werden in Kürze bekannt gegeben. Aktuelle Informationen zum Programm finden Sie auf der Website: https://leap.uni-mannheim.de/lasi2018/

Gerne melden Sie sich für LASI 2018 unter folgendem Link verbindlich an: https://leap.uni-mannheim.de/lasi2018/index.php/forms/registrierung/

112 Tage noch bis zur Bekanntgabe der Finalisten der Google Impact Challenge

Anfang des Jahres hatte ich mich für zwei Vorhaben stark gemacht und ins Rennen der Google Impact Challenge geschickt:

Lusatio: Netzwerk für Oberlausitzer im Ausland.

270.000 Oberlausitzerinnen haben seit 1990 die Region verlassen. Abwanderung und
Überalterung schwächen Wirtschaft, Kultur und das Vertrauen in die
Demokratie.

Inspiriert von den Südsternen in Südtirol soll eine Online Community geschaffen werden, die sich durch die Ideen und den Einsatz der besten oberlausitzer Köpfe im Ausland ständig
weiterentwickelt und im ständigen Dialog mit der oberlausitzer Wirtschaft und Gesellschaft steht. Die deutschland-/weltweit ausgewanderten Oberlausitzer_innen werden sich in der Community vernetzen, ihre Identität als Oberlausitzer_innen erkennen und eine engere Bindung mit den Menschen, Institutionen und Unternehmen der Region eingehen.

Zusammen mit den Studierenden im Kurs “Gestaltung kooperative Systeme” haben wir am letzten Samstag ein Konzept für eine solche multilokale Community entwickelt und viele Ideen gesammelt.

Das Vorhaben erfolgt unter der Schirmherrschaft des Integralis e.V. und dem “Bündnis Zukunft Oberlausitz”.

Theresienstädter Propagandafilm: Fake-News 1945 und heute.

Die NS-Zeit erscheint vielen im Geschichtsunterricht und bei Gedenkstättenführungen als abstrakt, ohne Bezug zu aktuellen Themen, Opfern, Tätern und Schauplätzen.
Am Beispiel des NS-Propagandafilm »Theresienstadt« wollen wir zeigen wie geografische, biografische und die Propaganda entlarvende Annotationen kommentiert und mit Ansichten heutiger Plätze und aktuellen Beispielen für Methoden zur Meinungsmanipulation kontrastiert werden können.
Das Ziel besteht darin, Jugendliche zum kritischen Umgang mit audiovisuellen Medien anzuregen und historische Zusammenhängen am Beispiel des Theresienstädter Propagandafilms als interaktiven Lernfilm darzustellen.

Das Vorhaben erfolgt unter der Schirmherrschaft der Jugendbegegnungin Theresienstadt/Terezín e.V.. Weitere Kooperationen mit Karel Magry und Historikern von der FernUniversität in Hagen sind geplant.

Adventskalender zur Gestaltung kooperativer Systeme

An der FernUniversität in Hagen gebe ich in diesem Herbst den Kurs Gestaltung kooperativer Systeme. Im knapp 300 Seiten starken Kurstext erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die technischen, sozio-technischen und gestalterischen Aspekte von Systemen, die virtuelle Gemeinschaften, soziale Netzwerken, kollaborativen Arbeits- und Lernumgebungen oder Mehrbenutzeranwendungen zu Grunde liegen. Dabei unternehmen wir einige Streifzüge in die Philosophie, Sozialpsychologie und Soziologie mit Abstechern in die Biologie, Physik und Kulturwissenschaften. Ein wesentliches Lernziel ist es jedoch die Fähigkeit zur Gestaltung und Entwicklung von kooperativen Systemen zu erlangen. Dafür Bedarf es vielfältiger methodischer Kenntnisse und Fertigkeiten, die wir in den Übungen einüben. Als Ergänzung zu den Übungen und Kursmaterialien habe ich mir deshalb zum Jahresausklang eine etwas andere Darbietung für weiterführende Lernressourcen überlegt: Im Adventskalender der Methoden zur Gestaltung kooperativer Systeme können die Lernenden (und alle anderen auch) jeden Tag ein Türchen öffnen und sich mit einem Thema in Form von Videos, Tutorien oder wissenschaftlichen Publikationen auseinandersetzen.

Siehe https://nise.github.io/cscw-calendar/