Zeitliche Flexibilität von Lernfilmen

Hart­mut Sim­mert und Frank Rich­ter ga­ben heute auf dem OLAT User Day an der TU Dres­den ei­nige Ar­gu­mente für Vor­le­sungs­auf­zeich­nun­gen und Lern­fil­men zum Bes­ten. Übli­cher Weise wer­den bei sol­chen Vor­trä­gen die be­kann­ten Vor­teile des E-Learnings auf­ge­wärmt, doch Sim­mert fügte mit dem Hin­weis auf die zeit­lich Fle­xi­bi­li­tät von Lern­fil­men ei­nen in­ter­es­san­ten As­pekt hinzu.

Die Lehre an Hoch­schu­len und Uni­ver­si­tä­ten ist vor al­lem zeit­lich struk­tu­riert. Alle Lehr­in­halte wer­den auf 90 bzw. 45 Mi­nu­ten ge­staucht, aus­ge­dehnt oder so­gar auf­ge­teilt. Die­ser Man­gel an zeit­li­cher Fle­xi­bi­li­tät ent­fällt bei Lern­fil­men. Nach­be­rei­tete Vor­le­sungs­auf­zeich­nun­gen re­spek­tive ei­gens Pro­du­zierte Lern­filme kön­nen zeit­lich und so­mit auch in­halt­lich frei struk­tu­riert wer­den. Der Do­zie­rende kann sich die Zeit neh­men, die er für die Aus­brei­tung und Kon­struk­tion des Lehr­stoffs für an­ge­mes­sen hält. An­de­rer­seits könnte man auch fra­gen, ob die zeit­li­che Struk­tur der Stun­den­pläne noch zeit­ge­mäß ist.

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