8.07.2011

Artikel: Aus Weizen wurde Roggen: Lyssenkos pseudowissenschaftliche Experimente in der stalinistischen Sowjetunion

Am IHI Zit­tau durch­lau­fen Dok­to­ran­den auf dem Wege zur Pro­mo­tion ein fa­ch­un­ab­hän­gi­ges Stu­dium. Ein Teil da­von bil­den Se­mi­nare zur Wis­sen­schafts­theo­rie un­ter An­lei­tung des Wirt­schafts­ethi­kers und IHI Rek­tors Prof. Dr. Al­bert Löhr.
Ge­gen­stand des die­se­mest­ri­gen Se­mi­nars war der Be­trug in der Wis­sen­schaft. Mein Bei­trag the­ma­ti­sierte den so­wje­ti­schen Agro­no­mom Tro­fim D. Lyssenko.

Ab­stract:
Tro­fim De­ni­sovich Lys­senko war ein so­wje­ti­scher Bio­loge und Agro­nom, der un­ter Sta­lin und Chruscht­schow gro­ßen Ein­fluss auf die wis­sen­schaft­li­che und prak­ti­sche Ge­stal­tung der Agrar­wis­sen­schaf­ten und Bio­lo­gie er­langte. Als füh­ren­des Mit­glied der Lenin-​​Akademie der Wis­sen­schaf­ten machte er die nach ihm be­nann­ten, stark ideo­lo­gi­sier­ten Leh­ren der Pflan­zen­zucht zur Staats­dok­trin, die über­all im Land an­ge­wandt wer­den musste. Erst kurz vor Sta­lins Tod regte sich ver­hal­tene Kri­tik ge­gen die me­tho­disch frag­wür­di­gen Er­kennt­nisse und teils ver­hee­ren­den Fehl­ent­wick­lun­gen der land­wirt­schaft­li­chen Produktion.

Der voll­stän­dige Bei­trag als PDF (6 Seiten).

Posted by nise | Filed in Papiere | Kommentieren »Share this on del.icio.us Digg this! Share this on Facebook Share this on Technorati Tweet This!

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