Saturday, June 12th, 2010

Beyond Tag Clouds: TagArcs for WordPress Tag Visualization (part I)

Tag clouds are very use­ful to vi­sua­lize the most fre­quently used tags on a web­site, e.g. a blog. This is done by stee­ring at­ten­tion through em­pha­si­zed words whose font size, co­lor or po­si­tion stands out. But not­hing can be found out about tem­po­ral re­la­tion of a tag's posts. For me this be­came evi­dently on my own tag cloud (see left) which still ra­tes 'Lima' at the lea­ding po­si­tion whe­reas the re­la­ted ar­ti­cles are more then three years old.
More un­for­t­u­na­tely is the mis­sing re­la­tion to other tags. While one tag is re­ally high­ligh­ted the user can not fi­gure out anything about re­la­ted tags who may ap­pear con­cur­rently.
In or­der to push se­man­tic vi­sua­liza­tion I am go­ing to in­tro­duce Tag­Arcs as mea­ningful and eye catching way to out­line re­la­ti­onships bet­ween tags and posts.


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Friday, June 11th, 2010

Das Paradox von SZ-Online

Trotz ste­tig stei­gen­der Zu­griffs­zah­len iso­liert sich die Online-Ausgabe der Säch­si­schen Zei­tung wei­ter im In­ter­net. Zwi­schen April 2007 und Mai 2010 hat sich die mo­nat­li­che Be­su­cher­zahl auf SZ-Online mehr als ver­dop­pelt. Am An­ge­bot hat sich in­des nichts geändert.

* Daten­gra­phi­ken wer­den nicht dar­ge­stellt
* Ar­ti­kel ent­hal­ten keine Hy­per­links
* Ar­ti­kel kön­nen nicht kom­men­tiert werden

Besucherzahlen von SZ-Online (2007-2010)
Quelle: IVW

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Thursday, June 3rd, 2010

Land Sachsen muss sparen und will sich keine freie Software leisten

Schlappe 9.334.670,24 Euro gibt die säch­si­sche Staats­ver­wal­tung jähr­lich für Soft­ware­li­zen­zen aus. Hinzu kom­men 4.309.183,72 Euro für de­ren Sup­port. Im kras­sen Ge­gen­satz dazu wer­den le­dig­lich 6.216 Li­zen­zen von "FLOSS-Betriebssystemen" (Free/Libre Open Source Soft­ware) ein­ge­setzt.
Hieß es nicht, dass in al­len Be­rei­chen 20% Kos­ten ein­ge­spart wer­den müs­sen? In Kin­der­gär­ten, Hoch­schu­len und bei den Soft­ware­li­zen­zen nicht? Die schritt­weise Mi­gra­tion vom pro­prie­tä­rer Soft­ware zu FLOSS ist, ne­ben dem Fest­hal­ten an ver­al­te­ter Soft­ware, der ein­zige Weg, um an die­sen Kos­ten zu rüt­teln.
Die vor­ge­stell­ten Zah­len fin­den sich alle im Ant­wort­schrei­ben der Säch­si­schen Staaats­re­gie­rung auf die An­frage der Grü­nen. Die gest­rige De­batte im Land­tag ist be­zeich­nend für die starre Hal­tung von CDU und FTP. Viel­fach ist von "stra­te­gi­schen Grün­den", die ge­gen die Ein­füh­rung von FLOSS spre­chen, die Rede. Be­nannt wur­den diese Gründe nicht.

Was spricht da­ge­gen, den Ein­satz von FLOSS we­nigs­tens zu för­dern und bei Aus­schrei­bun­gen - je nach An­for­de­run­gen - zu for­dern?
Be­son­ders be­dau­er­lich ist die Ant­wort auf Frage 23, wo­nach keine Ar­beits­hil­fen (z.B. Mi­gra­ti­ons­leit­fä­den) für die Um­stel­lung auf Floss exis­tie­ren. Ab­ge­ur­teilt wird diese schlichte Frage mit der nicht ge­plan­ten grund­le­gen­den Um­stel­lung der Sys­tem­land­schaft (tol­les Po­li­ti­ker neu­sprech) auf FLOSS. Das liest sich, als gäbe es nur ein ent­we­der oder - ent­we­der Fich­tel­berg oder Leip­zi­ger Tief­lands­bucht. Da­zwi­schen gibt es je­doch eine Viel­zahl von Mög­lich­kei­ten, wie zum Bei­spiel Open Source Of­fice Pro­gramme, die auf ei­nem Windows-Rechner lau­fen oder kom­mer­zi­elle Mail­cli­ents, die auf ei­nem Li­nux Mail­ser­ver zu­grei­fen. Ge­nau dann, wenn es nur mar­gi­nale Funktions- und Be­dien­un­ter­schiede zwi­schen gleich­wer­ti­gen An­wen­dun­gen gibt, soll­ten FLOSS Pro­dukte be­vor­zugt wer­den. Auch und ge­rade bei der Ein­rich­tung neuer Ar­beits­platz­rech­ner.
Dass eine Mi­gra­tion mög­lich ist, be­wei­sen die Kom­mu­nen "Schwä­bisch Hall, Böb­lin­gen und Frei­burg". Auch Mün­chen konnte zu Open Of­fice mi­grie­ren, wenn­gleich die Um­stel­lung auf Li­nux sich noch hin­zieht, heißt es weiter.

Im Ant­wort­schrei­ben der Staats­re­gie­rung konn­ten keine Aus­sa­gen zur An­wen­dung von FLOSS in den Säch­si­schen Kom­mu­nen ge­macht wer­den. Darin sehe ich die Gunst der Stunde für säch­si­sche PIRARTEN, eine ver­bes­serte An­frage mit glei­cher Ab­sicht, den grö­ße­ren Kom­mu­nen zu stel­len - viel­leicht als of­fe­ner Brief. Schließ­lich be­ken­nen wir uns auch in un­se­rem Pro­gramm zu FLOSS!

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Sunday, May 30th, 2010

Die Geschichte der Interaktiven Videos auf YouTube

Als Kö­ni­gin YouTuba im Jahre 2008 ih­ren Vi­deos die Auf­er­le­gung von hy­per­links ge­stat­tete, läu­tete sie da­mit in ih­rem Kö­nig­reich die Ge­schichte der In­ter­ak­ti­ven Vi­deos ein. Das Po­ten­tial wurde nur sehr zö­ger­lich aus­ge­schöpft, den­noch sind die aus der For­schung be­kann­ten Gat­tung alle ver­tre­ten: Pro­dukt­mar­ke­ting, die Do­ku­men­ta­tion, Vi­deo­spiele und die na­tür­lich die Hyperfiction.

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Saturday, May 29th, 2010

Web-TV: Wegweisendes User Interface bei arte+7

arte+7 setzt wie­der ein­mal Maß­stäbe im Be­reich des In­ter­net­fern­se­hens. Einst legte arte+7 mit der Sieben-Tag-Rückschau und dem Video-Karussell eine Steil­vor­lage für das Web-TV hin, wel­che die übri­gen deut­schen TV-Sender bis heute noch nicht auf­ge­holt ha­ben. Und jetzt er­eilt uns schon die nächste Ge­ne­ra­tion des User In­ter­faces. Das Ka­rus­sell, durch das man sich auf der Such nach span­nen­den Do­kue­men­ta­tion kli­cken musste, ist zu­guns­ten ei­ner Filter-Matrix ver­schwun­den und statt der (nutz­lo­sen) 30 Se­kun­den Vor­schau wird per Maus­be­we­gung eine drei­zeilge Be­schrei­bung, der da­hin­ter lie­gen­den Sen­dung, ein­ge­blen­det. Wei­tere Fea­tures, die ich auf die Schnelle en­de­cken konnte, hier im Überblick:


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