Noch mehr Ausländer

Der Integrationsbeirat Saarbrücken startete vor ein paar Jahren eine hübsche Plakatkampagne, die heute aktueller denn je ist.
Dargestellt waren jeweils Haustiere, deren natürliches Verbreitungsgebiet nicht in Deutschland liegt. Die Tiere sind also auch irgendwie Migranten.

Der Goldhamster zum Beispiel. Sein natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Syrien, genauer in der Hochebene bei Aleppo. Etwa 1 Million dieser Tiere gibt es in Deutschland (Stand 1990). Dazu passt der Text auf dem Plakat: „Wenn es so einfach ist, einen Einwanderer aus Syrien zu akzeptieren, wo ist dann eigentlich das Problem?“


Siehe Bildquelle, Webseite des Integrationsbeirats

Nachtrag zum Vortrag beim Kirchenkino Großhennersdorf

Völlig überraschend füllten sich gestern Abend in der Kirche zu Großhennersdorf die Bänke bis in die letzte Reihe – 115 Leute saßen da. Pattrick Weißig hatte im Namen der Hillerschen Villa Zittau zusammen mit dem Pfarrer Alexander Wieckowski zum Kirchenkino geladen. Wir wollten mit dieser Veranstaltung an das Ende des Zweiten Weltkrieg vor 70 Jahren und die regionalen Verstrickungen mit dem Holocaust am Beispieler der Göritzer WUMAG und dem Rennersdorfer KZ-Außenlager erinnern. In meinem Vortrag über das KZ-Außenlager Görlitz und den Todesmarsch in das Rennersdorfer Lager habe ich versucht die wesentlichsten Informationen gut aufzubereiten. Ganz besonders hatte es mich gefreut, dass drei Zeitzeugen aus Rennersdorf im Saal waren (die ich alle noch nicht kannte). Im Anschluss an den Vortrag eröffnete der Film »Zug des Lebens« eine lockere und amüsantere Annäherung an der Thema.

Vortrag zu den KZ-Außenlagern Görlitz und Rennersdorf beim Kirchenkino in Großhennersdorf, 15.09.2015.

(mehr …)

Vortrag zum Rennersdorfer KZ-Außenlager beim Kirchenkino in Großhennersdorf am 15. September 2015

Die Hillersche Villa veranstaltet am Dienstag, den 15. September 2015 gemeinsam mit der Kirchgemeinde Großhennersdorf-Rennersdorf das Kirchenkino in der Kirche Großhennersdorf. Themenschwerpunkt des Abends ist die Judenverfolgung während des Zweiten Weltkriegs. Dazu werde ich in einem kurzen Referat die regionale Relevanz des Themas am Beispiel der KZ-Außernlager unterstreichen und besonders auf das geografisch am nähsten liegende Lager in Rennersorf eingehen. Im Anschluss daran wird der Film „Zug des Lebens“ vorgeführt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet voraussichtlich um 22 Uhr.

Holocaust als ein Vehikel für Menschenrechte

Bei öffentlichen Veranstaltungen, die sich der Erinnerung und Aufarbeitung der NS-Verbechen widmen, muss ich immer wieder feststellen, wie wenige junge Leute (< 30 Jahre) sich für das Thema interessieren. Dies ist zunächst eine Feststellung, ohne jede Wertung und ohne einen Vergleich.
Wenn ich mich für einen Wissensbereich interessiere, dann nehme ich daran Anteil und verfolge die Geschehnisse aufmerksam.
So ein Interesse ist immer auch mit der Absicht des Lernens verbunden, denn schließlich möchte man etwas neues erfahren, verstehen oder ausüben.

Überlegt man nun, warum sich jemand mit der Vernichtung der europäischen Juden, den NS Verbrechen im Allgemeinen sowie dem Thema Antisemitismus oder Fremdenfeindlichkeit auseinandersetzen sollte, dann findet man recht schnell zu einem gemeinsamen Nenner. Es geht im Grunde um die basalen Menschenrechte: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das Recht auf Freiheit von Unterdrückung, das Recht auf freie Wahl des Aufenthalts-, Wohn- und Arbeitsortes, das Recht auf Arbeit, das recht auf Mitbestimmung usw.

Die Menschenrechte stellen das hier ein übergeordnete und für viele vielleicht etwas verdecktes Ziel dieses Lernprozesses dar. Doch was versteht man hier unter einem Ziel? Worauf zielt die Beschäftigung mit einem Thema ab? Möchte ich mir schlicht Fakten aneignen, um sie mehr oder weniger präzise wiedergeben zu können? Also vielleicht mein Allgemeinwissen erweitern? Oder gehe ich noch einen Schritt weiter und versuche die Zusammenhänge der Fakten zu verstehen, Kausalitäten und Korrelationen zu finden? Wenn ich das Gelernte anwenden möchte, um beispielsweise jemanden das Thema zu erklären, dann muss ich das Wissen anwenden können. Formen der Anwendung können vielfältig sein. Beispielsweise kann ich versuchen ein Konzept in die Praxis zu überführen, ich kann eine Theorie in einem Experiment erproben oder ich kann versuchen mein Wissen anderen zu vermitteln. Diese drei Stufen (es gibt noch mehr) helfen, Lernziele zu ordnen.

Doch kommen wir nun zurück zu den Menschenrechten.
Ich wage die These, dass sich mehr Menschen für die Wahrung der Menschenrechte interessieren, als für die Geschehnisse des Dritten Reich und Zweiten Weltkrieg. Das erscheint auf den ersten Blick plausibel, ist aber erklärungsbedürftig. Ein Grund dafür sind
– die von Amnesty International regelmäßig konstatierten Menschenrechtsverletzungen weltweit
– die Verfehlung der Milleniumsentwicklunsgziele, d.h. die Beseitigung von Armut und Hunger sowie die Gewährleistung von Grundschulbildung.

Alle genannten Gründe adressieren aktuelle Probleme und zumeist keine lokalen Probleme – zumindest nicht für uns. Dies unterscheidet sie vom Holocaust, der zwar jeder Orts (in Europa) Auswirkungen zeigte (Deportation der deutschen Juden, KZ-Zwangsarbeit, Todesmärsche), jedoch zeitlich schon mehr als 70 Jahren zurückliegt. Betrachtet man den persönliche Beziehungen zu den Betroffenen/den Opfer und die individuelle Mitschuld am Geschehenen, lassen sich ebenso diametrale Unterschiede feststellen: Beziehungen zu Zeitzeugen und Holocaustüberlebende werden mehr und mehr zur Ausnahme, da nur noch wenige ehemalige Zeitzeugen leben. Persönliche Beziehungen zu Menschen in nicht-entwickelten Ländern bzw. den ärmsten Menschen der Welt, die z.B. weniger als 1 oder 2 Dollar pro Tag verdienen (Armutsdefinition der Weltbank), sind weniger selten. Durch Reisen, weltweite Kommunikation und nicht zuletzt durch die gegenwärtigen Flüchtlingsströme sind uns diese Menschen nicht mehr so fremd wie vor 25 Jahren, als wir das Internet, Billigflieger und Frontex noch nicht kannten. Eine persönliche Schuld am Holocaust ist für die nach 1931 geborenen schwer zu begründen. Unsere persönliche Schuld bzw. Mitschuld für die Lebenssituation eines Großteils der Weltbevölkerung steht jedoch außer Frage, denn wir haben abgesehen von unserem Lebenswandel (z.B. Rohstoffverbrauch, Umweltverschmutzung), auch Einfluss auf die Politik (Handelsabkommen, Zölle, etc.) und somit auch auf die Wirtschaft (Arbeitsbedingungen, Umweltverschmutzung, etc.). In einer Demokratie kann man das nicht leugnen.

Halten wir also als Thesen fest, dass eine zeitliche Nähe, persönliche Sichtbarkeit und Mitschuld an der Verursachung von Problemen das Interesse an einem Thema steigern können. Für Themen wie den Holocaust oder die NS-Zeit sind diese Bedingungen nicht mehr erfüllt. Die individuell empfundene Relevanz des Themas ist nur noch schwer vermittelbar. Eine Studie der Berthelsmann Stiftung vom Januar 2014 besagt, dass 58% der 1000 befragten Deutschen einen Schlussstrich unter den Holocaust befürworten. Statt dessen lässt sich die Relevanz des allgemeineren Lernziels bzgl. der universellen Menschenrechte viel besser begründen und nachvollziehen. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch nicht, die Geschichte der Judenverfolgung im NS-Staat ad acta zu legen. Vielmehr sollten wir uns darin üben, Gemeinsamkeiten in den Ursachen, Entwicklungen und Auswirkungen zu identifizieren. Anstatt eines Vergleichs zwischen dem singulären Völkermord und den weltweiten Menschenrechtsverletzungen können wir trotz veränderten Rahmenbedingungen gewissen Muster erkennen. Die Geschichte wiederholt sich, nur der Kontext ändert sich. Gelingen kann dies mit Hilfe der von Harald Welzer ausgewiesenen Erkenntnis, wozu Menschen im Stande sind – im Guten wie im Schlechten. Wir können große Leistungen vollbringen (z.B. Erfindungen, Bauwerke, Organisationen) und Liebe gegenüber unseren Nächsten zeigen, doch wir Menschen sind ebenso im Stande destruktiv zu wirken (z.B. durch Kriege) und würdiges Menschenleben in ungeheurem Ausmaß zu erschweren – bis hin zur Auslöschung von Völkern. Diese Fähigkeiten des Menschen lassen sich in fast allen Epochen der Menschheitsgeschichte belegen und miteinander in Beziehung setzen, ganz gleich welche technologischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wir im Einzelnen vorfinden. Der Holocaust ist dabei ein besonderes Vehikel, was uns helfen kann Menschenrechtsprobleme zu erkennen, sie anzusprechen und ihre Wahrung weltweit durchzusetzen. Pädagogen und Multiplikatoren sind in diesem Zusammenhang gefordert, ihre lokal beschränkten Betrachtungsweisen zu überwinden und dafür den kritischen Blick für globale Herausforderungen im Raumschiff Erde zu schärfen.

Folien zum Workshop: Zwischen Vorlesungsaufzeichnung und MOOC – Lernvideos didaktisch sinnvoll einsetzen.

Diesen Workshop hatte ich zusammen mit Caroline Mehner an der Universität Leipzig angeboten. Der Workshop liegt schon einige Zeit zurück, doch ehe die Materialien in der Schublade verschwinden und in unserem Projekt (Lehrpraxis im Transfer) keine Verwendung mehr finden, möchte ich sie lieber teilen und zur Diskussion stellen. Der größte Teil der Inhalte habe ich übrigens den einführenden Kapitel meiner (hoffentlich bald fertigen) Dissertation entnommen.

HTML5 Video Zoom

I was woundering how it would be possible to zoom a HTML5 video since zooming is an almost ubiquitous feature in web shops. In particular zoom makes sense for videos, because visual details may otherwise stay hidden in the background. Especially high quality videos with high resolution (HD) are often downscaled in its size so that even regular objects like text become hardly readable. This is especially the case on small display devices like mobile phones.

Mediasite video player has a similar feature, but it is realized by simple CSS transition of an video that is displayed smaller then its size. One could say its a fake zoom.

Much better results can be achieved with the small library of panzoom. With a few lines of code zoom can be applied to the HTML video element.

However, you can take look at a demo that I have just separated from Vi-Two. Its all work in progress, but the source code is available at github for a few months now.

Screenshot of the video zoom feature of the framework vi-two. Beside that the playback speed is adjustable to the users needs.

Im Hamsterrad der Drittmittel: Anti-Patterns effizienter Forschung und Lehre

1. Anti-Pattern: Mikrofinanzierung

Die Freiheit von Forschung und Lehre ging früher wohl einmal mit der finanziellen Freiheit einher, das Budget einer Professur im Sinne der Kernaufgaben auszugeben. Mit der Umstellung auf Drittmittelforschung konnte man sich diese Freiheit zumindest noch erkämpfen, in dem man gute Anträge schrieb und sich gegenüber der Konkurrenz behauptete. Da gewisse Drittmittelgeber nur nur bestimmte Kostenstellen finanzieren, können in den anderen Kostenstellen Lücken aufklaffen. Beispielsweise sind Reisemittel oft ausgschlossen oder auf eine bestimmte Region (Deutschland) beschränkt, während Forscher gleichzeitig zur Internationalisierung und zum Aufbau internationaler Kontakte angehalten sind. Um ein solches Loch im Drittmittelsack zu stopfen gibt es kleinere Finanzierungsmöglichkeiten, z.B. beim DAAD, der DFG oder an den Universitäten (z.B. die Graduierten Akademie der TU Dresden). Diese Mikrofinanzierungen betreffen aber auch Zuschüsse für Hilfskräfte, die dann eigenständig und freilich ohne Zuarbeit eine Forschungsfrage beantworten. In ähnlicher Weise können auch minimale Aufstockungen, etwa um 25% der Vollzeitäquivalente, als eine Mikrofinanzierung angesehen werden.

Eine weitere Konsequenz entsteht bei der Verwertung der Projektergebnisse. Durch die Zerstückelung von Stellen und Aufgaben kann ein erzieltes Ergebnis nicht mehr einwandfrei mit einem Projekt in Zusammenhang gebracht werden. In Folge verwertet man seine Ergebnisse (z.B. Publikationen) in mehreren Projektberichten. Im Extremfall ist das Subventionsbetrug, zumindest erzeugt es jedoch Redundanzen in Abschlussberichten.

2. Anti-Pattern: Wer nicht will der hat schon

Die Fakultäten erhalten in Sachsen nur 90% der ihnen zugesagten Mittel, wobei einzelne Professuren (oder Verbünde) um die fehlenden 10% der Mittel in Antragsverfahren miteinander konkurrieren. Wer sich also nicht um diese Mittel bemüht, d.h. sich am Vergabeverfahren beteiligt, geht einfach leer aus. Lehrstühle sollen damit die Initiative ergreifen und sich um eine Fortentwicklung von Lehre, Forschung und Organisation bemühen. Business as usual wird damit bestraft und Handlungsspielräume werden eingeschränkt. Da dieses Prinzip die ungleiche Kapazitäten und Belastungen einzelner Lehrstühle nicht berücksichtigt, ist eine Chancengleichheit nicht gewährleistet. Für den Ablauf des Begutachtungsverfahrens ist das Ministerium verantwortlich, d.h. von Fairness und Objektivität ist auszuegehen.

3. Anti-Pattern: Matroschka- oder Schneeball-Prinzip

Projektverantwortliche starten innerhalb ihres Drittmittelprojekts eine Ausschreibungen, um kleinere Geldbeträge nach selbst definierten Kriterien innerhalb einer bestimmten Zielgruppe zu verteilen. Wer diese Gelder bekommen möchte, muss sich mit einem Antrag darum bemühen und die Kriterien erfüllen. Was früher eine Stellenausschreibung war, sind hier die Förderrichtlinien. Statt eines Bewerbungsschreibens, wird ein Antrag eingereicht. Das Begutachtungsverfahren unterliegt keiner Kontrolle und werden in der Regel durch assoziierte Personen und Projektmitarbeiter getragen. Die üblichen Hüter der Chancengleichheit für Frauen und Menschen mit Behinderung, bleiben außen vor. In der Regel ergeben sich daraus nur sehr kurzfristige Finanzierungen von Wissenschaftlichen Mitarbeitern oder Hilfskräften mit limitierten Sach- und Reisemitteln.

4. Ein Vorschlag für eine Metrik der Drittmitteleinwerbung

Der Dschungel verschachtelter und kleinteiliger Fördermöglichkeiten nimmt zunehmend mehr Zeit in Anspruch. Um dieses subjektive Empfinden zu quantifizieren, schlage ich einige Kennzahlen vor, die jeder für sich oder für seine Struktureineinheit  erheben kann. Interessant ist daran nicht nur der Vergleich zwischen verschiedenen Personen oder Abteilungen unter dem Dach einer Hochschule, sondern auch der Längsschnitt über meherere Jahre hinweg. Dem einzelnen können diese Zahlen vielleicht helfen, den Blick auf das Wesentliche, d.h. die Kernaufgaben, wieder zu schärfen und dem Hamsterrad der Drittmittel zu entkommen. Es wäre zu begrüßen, wenn wir im Sinne dieser Kernaufgaben wieder effizienter arbeiten könnten, anstatt massenhaft Antragsprosa im Markettingsprech zu formulieren.

Die folgenden Vorschläge für Metriken beziehen sich jeweils auf ein Kalenderjahr und alle eingereichten Drittmittelanträge, einschließlich mehrstufiger und nicht erfolgreicher Anträge.

  • Geschriebene Zeichen im Antragstext (zzgl. Zwischen-/Abschlussbericht) pro eingeworbenem Euro.
  • Verhältnis der in Anträgen geschriebenen Zeichen (zzgl. Zwischen-/Abschlussbericht) zur Zeichenanzahl aller Publikationen.
  • Kumulierte Anzahl der Manntage für  Planung, Erstellung von Anträge pro eingeworbenen Manntage.
  • Summe der Manntage, an welchen man sich mit der Planung, Erstellung von Anträge bzw. der Berichterstattung beschäftigt hat.

5. (Dritt-)Mittel der Wahl?

Im kleinen Hamsterrad im Getriebe der Hochschulen muss man sich schön mitdrehen, funktionieren. Aus anderen Ländern wissen wir jedoch, dass dieses System nicht alternativlos ist. Für klassische Finanzierung eines Mittelbaus machen sich bereits Mittelbauinitiativen stark, doch es gibt auch alternative Möglichkeiten Forschung und Lehre jenseits der Hochschulen zu betreiben. Vielleicht ist letzteres auch gewollt, um die fähigen Leute in die Arme der Wirtschaft zu spielen. Wenn jedoch das Ziel darin besteht, Forschung und Lehre zu bestreiten, gibt es sicher noch weitere Alternativen. Ich versuche es mal mit einer Auflistung:

  • Forschung durch Bürgerwissenschaft. Siehe http://www.buergerschaffenwissen.de/
  • Lebenslanges Lernen (und Lehren) anhand freier Lernressourcen, Forschungsergebnisse, …
  • Studentische Initiativen, die durch eigene Lehrangebote von der üblichen Lehrmeinung in den Wirtschaftswissenschaften abrücken. Siehe Impuls, Internationale studentische Initiative für Pluralismus in der Ökonomie (ISIPE)
  • Der Versuch das Konzept der Klöster auf eine atheistische Art und Weise neu zu erfinden ist mit den unMonastery wohl gelungen. Klöster waren im Mittelalter, weit vor der Gründung der ersten Universitäten, die einzigen Orte, in denen Menschen geforscht und gelehrt haben. Die strikte Lebensführung, sowie die Kombination aus körperlicher Arbeit (neudeutsch Sport) und Kopfarbeit erscheint auch in der heutigen Zeit weniger ungewöhnlich, als man glaubt.