Durch Joachim Scharloths Vortrag beim CCC Kongress bin ich auf ein Märchen von Heinrich Oswald (Struwelpeter) gestoßen, welches Jermy Bentham Vorstellung eines Panopticon ähnelt. »Das Kind im Glaushaus«, so der Titel des Märchens, beschreibt wie ein Glasermeister seine ungezogene Tochter in ein Glaushaus sperrt, damit sie sich nicht mehr gegen das Waschen sträubt. Im Glaushaus nehmen alle Passenten von ihrem Geschrei notitz, wenn sie sich jedoch brav verhält bemerkt sie keiner.
Erstaunlich ist, dass Oswalt dieses Märchen bereits 1877 publizierte und die Moral der Geschichte heute, insbesondere durch Überwachung im Internet, eine neue Bedeutung erlangt hat.
Vorträge zu Open Data beim CCC Congress / Datenspuren
Im Jahr 2013 gab es beim 30C3 (CCC Congress) in Hamburg sowie bei den Dresdner Daten Spuren einige interesante Vorträge zum Thema Open Data. Da mich das Thema in Bezug auf Dresden und Sachsen beschäftigt, sind dererlei Vorträge immer wieder ein guter Input, um bei den vielen Aktivitäten weltweit ein Stückweit auf dem Laufenden zu bleiben.
Sehr lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch Evgeny Morozov‘s kritische Auseinandersetzung mit den Nachteilen eines durch Opan Data transparenteren Staates. Aber dazu später mehr.
CCC Congress 2013, Hamburg
Data Mining your City
Open Data, Open Government und Transparenz
Link zum Video
Datenspuren 2013, Dresden
Private und freie Geo Welt
ddmesh
Pirate Cinema: Großes Kino durch Torrent Mashups
Nicht PiraCine, sondern THE PIRATE CINEMA nennt sich die Performance von Nicolas Maigret, die Fragmente von Peer2Peer-Downloads zu einem Film vereint. Dabei gibt es zwei Spielarten: Einmal werden die am beliebtesten Torrents gestartet und je heruntergeladenen Fragment wiedergegeben. In der anderen Variante wählt man einige Torrents aus, die dann ebenfalls je vollständigen Fragment abgespielt werden.
Gesehen beim CCC Congress 2013, siehe Ankündigung.
eScience Saxony Lecture: KNOWLEDGE_SCAPES
Im Rahmen der eScience Saxony Lectures wird am Mittwoch 18:00 Dr. Jörg Rainer Noennig, Juniorprofessor für Wissensarchitektur an der TU Dresden, in der SLUB zum Thema:
„KNOWLEDGE_SCAPES – Neue Wissensorte und -umgebungen im digital vernetzten urbanen Raum“
referieren.
Der öffentliche Vortrag findet im Vortragssaal der SLUB Dresden ab 18:00 Uhr statt und wird per Livestream (Anmeldung als “Gast”) im WWW übertragen.
double robotics: Telearbeit und Telelernen
Nun warte ich darauf, dass das jemand mit Lego nachbaut. Den Preis von ~2500$ kann man unterbieten. Vielleicht wäre es ein schönes Studieneinstiegsprojekt für Informatiker oder E-Techniker.
Vortrag: Open Commons Region Dresden
Vortragsfolien: PDF (6,7 MB)
LaTeX, SVG, Screenshots: 20131013_umundu_commons.zip (10 MB)
Audioaufzeichnung: mitschnitt.mp3 (130 Minuten / 48 MB)
Folien als Einzelbilder:
Hier noch eine mehr oder weniger sortierte Linkliste, auch wenn diese Links wahrscheinlich anderswo schon in einer ähnlichen Zusammenstellung zu finden sind und ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann:
Lobby:
- http://ftp.chaos-darmstadt.de/contributors/dresden/datenspuren/2010/ds2010\_3929.webm
- http://okfn.org/opendata/
- http://www.gfngeek.com/?p=2338
- http://blog.p2pfoundation.net/ivan-illich-and-the-commons/2013/08/25
Wie’s gemacht wird:
Beispiele aus Deutschland:
- http://www.frankfurt-gestalten.de/
- http://www.ulmapi.de/
- http://live.ulmapi.de/map
- http://www.mapnificent.net/ulm/
- http://www.apileipzig.de/
- http://bund.offenerhaushalt.de/
- https://offenedaten.de/
- http://mundraub.org/map
- http://wheelmap.org/
- http://gg.docpatch.org/
Internationale Beispiele:
- http://openlylocal.com/
- https://www.govdata.de
- http://www.product-open-data.com/
- http://www.google.org/crisismap/2012-sandy-nyc
- http://www.fixmystreet.com/
- http://www.smartsantander.eu/
- http://senseable.mit.edu/livesingapore/
Open Commons Region Linz:
- http://www.linz.at/leben/opencommonsregion.asp
- http://www.data.linz.gv.at/
- http://opencommons.public1.linz.at/
Beispiele aus Dresden:
VI-TWO: Javascript Framework for interactive Videos
After a couple of years of development and testing I finally managed to make VI-TWO public available as open source solution for interactive hypervideo learning environments.
VI-TWO is an modular software framework to playback and organize collections of enriched videos. It supports several annotation types such as tags or time-depended hyperlinks. It supports access and individual organisation of video-based information.
The client-side architecture allows flexible integration in other Web CMS oder Frameworks. So fare VI-TWO has been applied as extension for MediaWiki, WordPress and Drupal. The framework is highly extensible by widgets.
Main features
- time-related annotations: table of contents, temporal tags, search
- time-depended annoations: slides, images, maps, web-content, quizzes, hyperlinks
- video manager to get a brief overview of a collection of videos
- recommendations of related videos
- playlists
- search within metadata and extracted text of time-depended annotations
Demo: IWRM education
The first stand alone application build with VI-TWO is a interactive learning resource called IWRM education. IWRM education consists of 42 enriched university lectures. The application supports self organized learning processes by providing easy information access through categories, tags, full-text search and fosters easy browsing within the information space by offering related videos, a playlist and its main feature: hyperlinks. As a real hypervideo realization the user can follow 255 time-based semantic relations between the lectures. Try out, its Open Source and a Open Educational Resource (CC):
http://www.iwrm-education.org/
Download
VI-TWO is provided under MIT license at github. The source code includes so far two demo applications.
https://github.com/nise/vi-two/










































