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Lehrportfolio

Dipl.-Inf. Niels Sei­del
Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter
am In­ter­na­tio­na­len Hoch­schul­in­sti­tut Uni­ver­si­tät Dres­den
E-​​Mail: niels.seidel [at] tu-dresden.de
Pro­fil­seite auf der Web­seite von Dok.Net

Lehr­phi­lo­so­phie

Kom­pe­tenz­ori­en­tierte Lehre

Hin­sicht­lich der kom­pe­tenz­ori­en­tie­ren Lehre über­nehme ich die Sicht­weise von Schott & Azizi Gh­an­bari (2012. Bil­dungs­stan­dards, Kom­pe­tenz­dia­gnos­tik und kom­pe­tenz­ori­en­tier­ter Un­ter­richt zur Qua­li­täts­si­che­rung des Bil­dungs­we­sens. Eine pro­blem­ori­en­tierte Ein­füh­rung in die theo­re­ti­schen Grund­la­gen. Müns­ter: Wa­x­mann Ver­lag). Dem­nach wird Kom­pe­tenz als nach­hal­tige Fä­hig­keit de­fi­niert, wel­che eine Gruppe von Auf­ga­ben be­schreibt, die je­mand aus­füh­ren kann, so­fern er diese Kom­pe­tenz be­sitzt. Die qua­li­ta­tive Di­men­sion ei­ner Fä­hig­keit be­zeich­net man als Kom­pe­tenz­grad. Be­zo­gen auf die Lehre er­fül­len Kom­pe­ten­zen eine nor­ma­tive Funk­tio­nen, in­dem sie sich dazu eig­nen Lehr­ziele in Form von Auf­ga­ben zu de­fi­nie­ren, wel­che der Ler­nende nach Be­en­di­gung der Ler­nein­heit in ei­ner be­stimm­ten Qua­li­tät be­wäl­ti­gen kann. An ein Lehr­ziel ist die An­for­de­rung der Über­prüf­bar­keit ge­knüpft. Ein ge­setz­tes Lehr­ziel bzw. eine de­fi­nierte Auf­gabe er­füllt nur dann ih­ren nor­ma­ti­ven Zweck, wenn die Er­fül­lung für den Leh­ren­den nach­voll­zieh­bar oder mess­bar ist. Aus dem sel­ben Grund kön­nen auch nur sol­che Kom­pe­ten­zen ge­prüft wer­den, die ge­gen­über dem Lehr­ziel va­lide sind. Die Va­li­di­tät von Lehr­zie­len und Über­prü­fungs­auf­ga­ben ist so­wohl in der Prä­senz­lehre, als auch in der vir­tu­el­len Lehre eine grund­le­gen­des Prin­zip und so­mit auch maß­geb­lich für die Be­wer­tung der Ef­fi­zi­enz von Blen­ded Learning Angeboten.

Ein­heit von For­schung und Lehre

For­schung und Lehre sind zwei Sei­ten ei­ner Me­daille. Die Ver­knüp­fung die­ser bei­den Sei­ten zielt auf ein for­schen­des Leh­ren und ein leh­ren­des For­schen. Un­ter for­schen­der Lehre ver­stehe ich ei­ner­seits die Er­pro­bung neuer Lehr­for­men und an­de­rer­seits die stete Eva­lua­tion und Ver­bes­se­rung der ei­ge­nen Lehr­pra­xis. Im Rah­men mei­ner For­schung bil­den kon­zi­pierte Lehr-​​Lern-​​Szenarien nicht sel­ten den Ge­gen­stand wis­sen­schaft­li­cher Un­ter­su­chun­gen. Leh­ren­des For­schen im Sinne der För­de­rung wis­sen­schaft­li­chem Nach­wuch­ses ist un­ab­hän­gig vom Stu­di­en­se­mes­ter der Ler­nen­den. Es be­ginnt mit der kri­ti­schen Dis­kus­sion von ak­tu­el­len For­schungs­er­geb­nisse und geht über die Ver­mitt­lung ef­fi­zi­en­ter Me­tho­den der In­for­ma­ti­ons­ver­ar­bei­tung (z.B. Li­te­ra­tur­ma­nage­ment, Daten­vi­sua­li­sie­rung, Su­chen im WWW) bis hin zur Ein­be­zie­hung Stu­die­ren­der in die ei­gene For­schungs­ar­beit. Zu­sam­men­ge­nom­men för­dern beide An­sätze ei­nen Aus­tausch mit der Sci­en­ti­fic Com­mu­nity und leis­ten da­mit ei­nen po­ten­ti­el­len Bei­trag zu neuen wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnissen.

Open­ess

Un­ter Open­ess ver­stehe ich das Ideal ei­nes freien Zu­gangs zu Wis­sen und wis­sens­ba­sier­ten Werk­zeu­gen. In der Um­set­zung be­deu­tet dies zu­nächst wis­sen­schaft­li­che Pu­bli­ka­tio­nen (Open Ac­cess), aber auch jeg­li­che Art von Lern­res­sour­cen (Open Edu­ca­tio­nal Res­sour­ces) so­wie ent­wi­ckelte Soft­ware un­ter freier Li­zenz im WWW an­zu­bie­ten. Aus di­dak­ti­scher Sicht be­zieht sich Open­ess nicht etwa auf das Feh­len von In­struk­tio­nen, son­dern auf eine of­fene Form von Kom­mu­ni­ka­tion und Wis­sens­kon­struk­tion. Tra­di­tio­nelle Rol­len­mo­delle von Wis­sens­pro­du­zen­ten und -kon­su­men­ten tre­ten zu­guns­ten kol­la­bo­ra­ti­ver Lehr-​​Lern-​​Prozesse in den Hin­ter­grund, ohne da­bei die Lehr­ziele zu vernachlässigen.

 

Lehr­pra­xis

[Online-​​Vorlesung] Qua­li­fi­zie­rung für E-​​Tutoren

In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Co­rinna Het­mank (TUD), wel­che die Lern­in­halte ent­wi­ckelt und als Vi­deo pro­du­ziert hatte.

Zeit­raum, Um­fang: WS 2014/​15, 6 Wo­chen

Ziel­gruppe: Leh­rende der säch­si­schen Hochschulen

[Work­shop] Zwi­schen Vor­le­sungs­auf­zeich­nung und MOOC. Len­rvi­deos di­dak­tisch sinn­voll einsetzen.

In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Ca­ro­line Meh­ner (Uni­ver­si­tät Leipzig)

Zeit­raum, Um­fang: SS 2015, 8 Ar­beits­ein­hei­ten

Ziel­gruppe: Leh­rende der säch­si­schen Hochschulen

Ein­ord­nung: Der Kurs ist Teil des HDS-​​Zertifikatsprogramms im Mo­dul 2.

 

[Work­shop] Leh­ren mit Neue Medien

In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Ste­pha­nie Sei­fert (TU Dresden)

Zeit­raum, Um­fang: WS 2013/​14, 24 Ar­beits­ein­hei­ten in drei Blöcken

Ziel­gruppe: Kurs­lei­ter der Volks­hoch­schule Drei­län­der­eck

[Blen­ded Learning] Qua­li­fi­zie­rung von E-​​Tutoren

In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Co­rinna Het­mank (TU Dres­den) und En­rico Teich (TUD)

Zeit­raum, Um­fang: WS 2014/​15, 2 SWS/​5 ECTS

Ziel­gruppe: Stu­die­rende der Stu­di­en­gänge Pro­jekt­ma­nage­ment, Wirtschaftsinformatik

[Kurz­work­shop] Neue Lehre für Neue Medien

In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Mir­jam Bröhl (TU Berg­aka­de­mie Freiberg)

Zeitraum/​Umfang: WS 2014/​15, 8 Ar­beits­ein­hei­ten

Ziel­gruppe: Leh­rende der säch­si­schen Hochschulen

Ein­ord­nung: Der Kurs ist Teil des HDS-​​Zertifikatsprogramms im Mo­dul 2.

[Work­shop] Neue Lehre für Neue Medien

In en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Anja Wel­ler (TU Chem­nitz) und Ca­ro­line Meh­ner (Uni­ver­si­tät Leipzig)

Zeit­raum, Um­fang: WS 2013/​14, 16 Ar­beits­ein­hei­ten in zwei Blö­cken

Ziel­gruppe: Leh­rende der säch­si­schen Hochschulen

Ein­ord­nung: Der Kurs ist Teil des HDS-​​Zertifikatsprogramms im Mo­dul 2.

Das Ziel des Work­shops be­stand darin Hoch­schul­leh­rern Bei­spiele für er­folg­rei­che me­di­en­ge­stütz­te Lehr-​​​​Lern-​​​​Szenarien vor­zu­stel­len, die sie di­rekt für ihre Lehre ad­ap­tie­ren kön­nen. Die Neuen Me­dien sol­len da­bei kei­nen Selbst­zweck er­fül­len, son­dern als Mit­tel zum Zweck ei­ner gu­ten Lehre die­nen. Aus die­sem Grund war es uns wich­tig auf ak­tu­elle Her­aus­for­de­run­gen der Leh­ren­den ein­zu­ge­hen und stets den Mehr­wert und Mehr­auf­wand im Blick zu be­hal­ten.
Die rea­len Sze­na­rien ha­ben wir in kom­pak­ter Form je­weils auf zwei Sei­ten zu­sam­men­ge­fasst und da­bei die di­dak­ti­schen, or­ga­ni­sa­to­ri­schen und tech­ni­schen Be­son­der­hei­ten herausgestellt.

  • Lern­ta­ge­buch via Ma­hara, OPAL oder moodle
  • kol­la­bo­ra­ti­ves Schrei­ben via Google Docs, Zoho oder ether­pad
  • Pod­cast Wiki Phy­sik als ein Bei­spiel für Wi­kis und Lernvideos
  • SOOC als Bei­spiel für ei­nen cMOOC mit­tels Blogs
  • Twit­ter­wall als güns­tige Va­ri­ante ei­nes class­room re­sponse systems
  • Lern­ma­nage­ment­sys­tem

Wäh­rend des ers­ten Workshop-​​​​Tages hat­ten die Teil­neh­mer zwei Ar­beits­auf­träge zu be­wäl­ti­gen. Im ers­ten mach­ten sie sich mit ei­nem der sechs Sze­na­rien ver­traut und be­rei­te­ten es zu ei­nem Pos­ter auf, was sie den übri­gen Teil­neh­mern im An­schluss prä­sen­tier­ten. Der zweite Ar­beits­auf­trag be­stand darin, ei­nes der vor­ge­stell­ten Sze­na­rien aus­zu­wäh­len und es auf eine ei­gene Lehr­ver­an­stal­tung zu über­tra­gen oder in eine sol­che zu in­te­grie­ren. Zu die­sen vor­ge­stell­ten Ideen gab es ab­schlie­ßend ein Feed­back der Gruppe und von uns natürlich.

[Se­mi­nar] Leh­ren und Ler­nen mit Neuen Medien

Zeit­raum, Um­fang: WS 2011/​12,  3-​​Tägige Block­ver­an­stal­tung

Ziel­gruppe: Dok­to­ran­den

Der Kurs "Ler­nen mit Neuen Me­dien" bie­tet eine Ein­füh­rung in ver­schie­dene Lern­tech­no­lo­gien und kor­re­spon­die­ren­den Lern­theo­rien. Ein be­son­de­res Au­gen­merk gilt kol­la­bo­ra­ti­ven Lern­for­men, wel­che durch So­cial Soft­ware zum Tra­gen kom­men. Im zwei­ten Teil des Kur­ses geht es um kon­zep­tio­nelle und me­di­en­di­dak­ti­sche Grund­la­gen für die Ge­stal­tung von E-​​Learning-​​Kursen, dort spe­zi­ell um mul­ti­me­diale Ler­nein­hei­ten, so­wie die Nut­zung von Open Edu­ca­tio­nal Re­sour­ces. Ab­schlie­ßend er­hal­ten die Teil­neh­mer im Vi­deoLab Ge­le­gen­heit, eine Lehr­ver­an­stal­tung als Hy­per­vi­deo zu pro­du­zie­ren bzw. ihr theo­re­ti­sches Wis­sen un­ter dem Dach der Wi­ki­pe­dia zu teilen.

[Online-​​Seminar] Wi­ki­pe­dia Academy

Stu­di­en­gang: Dok­to­ran­den­stu­dium, IHI Zit­tau, in Ko­ope­ra­tion mit der Wi­ki­me­dia e.V./Berlin

Zeit­raum: Die Be­ar­bei­tungs­zeit be­trug zwei Mo­nate im SS 2012.

Ziel­gruppe: Doktoranden

Die auf der Wi­ki­ma­nia 2011 vor­ge­stellte In­itia­tive der Wi­ki­pe­dia Foun­da­tion zielt dar­auf, Stu­die­rende Wikipedia-​​Artikel ver­fas­sen zu las­sen. Eine erste Ge­le­gen­heit zur Er­pro­bung des Lehr­kon­zepts bot sich im An­schluss an die Lehr­ver­an­stal­tung "Leh­ren und Ler­nen mit Neuen Me­dien". Teil­neh­mende wa­ren Dok­to­ran­den aus den Be­rei­chen Wirt­schafts­wis­sen­schaften, In­for­ma­tik und Ma­schi­nen­bau des In­ter­na­tio­na­len Hoch­schul­in­sti­tuts Zit­tau. Die vor­aus­ge­hende Ver­an­stal­tung lief über drei Tage und wurde durch ein Me­di­en­prak­ti­kum (Vi­deoLab) kom­plet­tiert.
Die Auf­gabe im An­schluss be­stand darin ei­nen un­ge­nü­gen­den oder noch nicht vor­han­de­nen Ar­ti­kel in der Wi­ki­pe­dia zu iden­ti­fi­zie­ren und die­sen dann zu ver­bes­sern bzw. neu zu ver­fas­sen. The­ma­tisch war das The­men­spek­trum auf Ler­nen mit Neuen Me­dien ein­ge­grenzt. Die Qua­li­tät der Ar­ti­kel sollte wis­sen­schaft­li­chen Stan­dards ge­nü­gen und gleich­zei­tig all­ge­mein ver­ständ­lich for­mu­liert sein. Im Ge­gen­satz zu Haus­ar­bei­ten sind Bei­träge zur Wi­ki­pe­dia öf­fent­lich sicht­bar. Die Ler­nen­den wa­ren des­halb mo­ti­viert be­son­ders ge­nau zu ar­bei­ten. Der re­sul­tie­rende ge­sell­schaft­li­che Bei­trag ist im Ver­gleich zu ty­pi­schen Haus­ar­bei­ten über­dies sinn­stif­tend, nach­hal­tig und ins­be­son­dere nutz­brin­gend für Dritte.

Wei­tere De­tails zur Veranstaltung

[Me­di­en­prak­ti­kum] VideoLab

Stu­di­en­gang: Dok­to­ran­den­stu­dium, IHI Zittau

Zeit­raum: Die Be­ar­bei­tungs­zeit be­trug zwei Mo­nate im SS 2012.

Ziel­gruppe: Dok­to­ran­den

Vi­deoLab be­zeich­net ein Lehr-​​Lern-​​Format so­wie eine Auf­ga­ben­um­ge­bung, in der Ler­nende vir­tu­el­len Raum zur Ver­fü­gung ge­stellt be­kom­men, in dem sie in­ter­ak­tive Vi­deos plat­zie­ren und mit­ein­an­der dis­ku­tie­ren kön­nen. Als Lern­um­ge­bung dient ein er­wei­ter­ter Blog für den Mehr­be­nut­zer­be­trieb. Je­der Teil­neh­mer er­hält sei­nen ei­ge­nen Blog (ver­gleich­bar mit ei­nem ePort­fo­lio) zur Ent­wick­lung von hy­per­me­dia­len Lern­fil­men und wei­te­ren pla­ne­ri­schen Artefakten.

Die Auf­gabe be­stand darin, eine mul­ti­me­diale Blended-​​ oder Distant-​​Learning-​​Einheit zu ei­nem Thema des ei­ge­nen Fach­be­reichs bzw. For­schungs­ge­biets zu kon­zi­pie­ren. Dies sollte an­hand ei­nes ta­bel­la­ri­schen Grob­kon­zep­tes ge­mäß der in der Lek­tion "Ge­stal­tung von Lern­me­dien" er­läu­ter­ten Vor­ge­hens­weise und un­ter Be­zug­nahme ver­schie­de­ner Mul­ti­me­dia­theo­rien (z.B. »12 Prin­ci­ples of Ko­gni­tive Theory of Mul­ti­me­dia Learning« nach R. E. Mayer) so­wie der Theo­rie der »Auf­ga­ben­ana­lyse & Lehr­ziel­prä­zi­sie­rung« nach Schott/​Azizi Gh­an­bari er­fol­gen. Pflicht­be­stand­teil die­ses Grob­kon­zep­tes war ein Vi­deo von min. 30 Mi­nu­ten Länge, wel­ches mul­ti­me­dial mit an­de­ren Me­dien (z.B.: Fo­lien, Bil­der, Twit­ter) syn­chro­ni­siert bzw. ver­linkt wer­den konnte. Er­geb­nis wa­ren 12 Hy­per­vi­deos, die für sich eine neue Form von Lern­me­dium dar­stel­len. Die Teil­neh­mer er­war­ben da­bei ins­be­son­dere tech­ni­sche Kom­pe­ten­zen in der Pro­duk­tion von Vi­deos für das WWW so­wie in der me­di­en­ad­äqua­ten An­rei­che­rung mit dien­li­chen bild­li­chen oder in­ter­ak­ti­ven Informationen.

[Se­mi­nar] For­schungs­ori­en­tierte Ver­tie­fung (FoV)

Als As­sis­tenz von Prof. (em.) Dr. Franz Schott, der die Ver­an­stal­tung lei­tete.

Stu­di­en­gang: Di­plom Psy­cho­lo­gie, Fach­be­reich Päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie, TU Dresden

Zeit­raum: SS 2010 + WS 2010/​11; SS 2011 + WS 2011/​12

Ziel­gruppe: Stu­die­rende der Psyh­co­lie so­wie der Lehr­amts­stu­di­en­gänge

„Wie kann eine Lehr­kraft bzw. ein Lern­pro­gramm ge­währ­leis­ten, dass die Ler­nen­den ein gute Chance ha­ben, wäh­rend des Un­ter­richts das zu ler­nen, was sie da­nach kön­nen sol­len?“ Zur Be­ant­wor­tung die­ser Frage gibt es theo­re­ti­sche Kon­zepte und Maß­nah­men, wel­che in die­sem Se­mi­nar in Form ei­ner Pi­lot­fas­sung ei­nes In­struk­ti­ons­tex­tes durch die Teil­neh­men­den eva­lu­iert wur­den. Aus­ge­hen von Ge­gen­stand und Er­geb­nis der Eva­lua­tion kon­zi­pier­ten die Stu­die­ren­den un­ter An­lei­tung von Prof. Schott ein Trai­nings­pro­gramm in Hoch­schuld­i­dak­tik, wel­ches ich als Web-​​Anwendung rea­li­sierte. Adres­sa­ten des Pro­gramms sind Do­zie­rende an Hoch­schu­len und sol­che, die es wer­den wol­len. Das ent­stan­dene elek­tro­ni­sche Lern­pro­gramm wurde aber­mals hin­sicht­lich des Kom­pe­tenz­er­werbs und Usa­bi­lity mit Hilfe von re­le­van­ten Pro­ban­den un­ter­sucht. Die Teil­neh­mer üb­ten ver­schie­dene Rol­len beim Ent­wurf, der Va­li­die­rung und re­dak­tio­nel­len Ar­beit am Text (im Wiki) und auch beim Tes­ten und Ver­bes­sern der Soft­ware aus. So­wohl die Vor­ge­hens­weise, als auch die Chan­cen zur Ver­wirk­li­chung ei­ge­ner Ideen und das Auf­tre­ten von Pro­ble­men oder Eng­päs­sen un­ter­schie­den sich nur un­we­sent­lich von rea­len Ge­ge­ben­hei­ten in (Lern-)Software-Entwicklungs-Projekten. Er­geb­nis der FoV-​​Seminare ist eine der ers­ten Output-​​orientierten, com­pu­ter­ge­stütz­ten Lern­um­ge­bun­gen mit dem Ti­tel "OWL - On­line Wis­sen für die Lehre".

Sons­ti­ges

Ko­or­di­na­tion des Fach­ar­beits­krei­ses »Vi­deos in der Lehre«

Leh­rende säch­si­cher Hoch­schu­len fin­den sich re­gel­mä­ßig im Fach­ar­beits­kreis zu sam­men, um The­men des Vi­deo­ein­sat­zes in der Lehre zu dis­ku­tie­ren und den Teil­neh­mern ih­rer ei­ge­nen Lehr­kon­zepte, Vi­deo­pro­duk­tio­nen und Lern­um­ge­bun­gen vor­zu­stel­len. Siehe http://elearning.ihi-zittau.de/fak/videos-in-der-lehre/

Cur­ri­cu­lument­wick­lung und Qualitätssicherung

Als Netz­werk­ko­or­di­na­tor des deutsch­land­wei­ten ko­ope­ra­ti­ven Pro­mo­ti­ons­netz­werks Dok.Net des IHI Zit­tau war ich zw. 10/​2009 und 09/​2012 in die Ent­wick­lung ei­nes Cur­ri­cu­l­ums für das Dok­to­ran­den­stu­dium in­vol­viert. Ne­ben Fest­le­gun­gen ei­ner in­halt­li­chen Struk­tur in Be­zug auf or­ga­ni­sa­to­ri­sche und stra­te­gi­sche Kri­te­rien, war ich ebenso an der Aus­ge­stal­tung und dem Zu­sam­men­spiel ein­zel­ner Mo­dule be­tei­ligt. Wäh­rend des suk­zes­si­ven Auf­baus des Cur­ri­cu­l­ums ent­wi­ckel­ten wir ein Sys­tem der Qua­li­täts­si­che­rung durch eine kon­ti­nu­ier­li­che Eva­lua­tion und Ver­bes­se­rung von Stu­dium und Lehre. Die­ses ba­siert auf quan­ti­ta­ti­ven Er­he­bun­gen und spe­zi­el­len Dis­kus­si­ons­run­den, so­wohl vir­tu­ell als auch in Präsenz.

Gra­du­ier­ten­kom­mis­sion

Zwi­schen April und De­zem­ber 2012 en­ga­gierte ich mich als stu­den­ti­scher Ver­tre­ter in der Gra­du­ier­ten­kom­mis­sion des IHI Zit­tau. Die Auf­ga­ben der Gra­du­ier­ten­kom­mis­sion reich­ten von der Ent­schei­dung zur Auf­nahme neuer Kan­di­da­ten in das Dok­to­ran­den­stu­dium bis zur Er­öff­nung von Pro­mo­ti­ons­ver­fah­ren. Ne­ben der ob­li­ga­to­ri­schen Teil­nahme an den Kom­mis­si­ons­sit­zun­gen fun­gierte ich da­bei als Mitt­ler zwi­schen Pro­mo­vie­ren­den und den dort u.a. ver­tre­ten­den Hoch­schul­leh­rern. Diese Tä­tig­keit en­dete mit der Ein­glie­de­rung des IHI Zit­tau in die TU Dresden.

Mul­ti­me­diale Kon­zep­tion und Ent­wick­lung von Blen­ded Learning Projekten:

SCM-​​LAB: er­mög­licht eine script­ba­sierte und of­fene Kol­la­bo­ra­tion in ei­ner Vi­deo­lern­um­ge­bung. We­sent­li­ches Merk­mal die­ser Lern­um­ge­bung ist die Durch­füh­rung von Peer As­sess­ment und Peer An­no­ta­ti­ons. Das script­ba­sierte Lehr-​​Lern-​​Szenario wurde bis­lang in drei Feld­stu­dien mit Stu­die­ren­den des Fachs Supply Chain Ma­nage­ment (SCM) er­probt und ein­mal ei­nem of­fe­nen kol­la­bo­ra­ti­ven Sze­na­rio gegenübergestellt.

On­line Wis­sen für die Lehre (OWL): be­zeich­net ein E-​​Learning Rah­men­werk für die hoch­schuld­i­dak­ti­sche Aus-​​ und
Wei­ter­bil­dung von Hoch­schul­leh­rern. Die seit 2010 lau­fende Ent­wick­lung die­ser Soft­ware so­wie das grund­le­gende Lern­mo­dul zum „Kom­pe­tenz­ori­en­tier­ten Leh­ren und Prü­fen“ grün­det auf ei­ner Ko­ope­ra­tion zwi­schen dem IHI Zit­tau, ver­tre­ten durch PD Dr. S. Azizi Gh­an­bari, und Prof. (em.) Dr. F. Schott vom In­sti­tut für päd­ago­gi­sche Psy­cho­lo­gie an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den. Zu­sam­men mit Stu­die­ren­den der Psy­cho­lo­gie wurde OWL im Rah­men dreier Se­mi­nare ite­ra­tiv kon­zi­piert, im­ple­men­tiert und eva­lu­iert. Meine Rolle be­stand da­bei in der Mo­de­ra­tion und Durch­füh­rung der Ent­wick­lungs­ar­bei­ten. Nach ers­ten er­folg­rei­chen An­wen­dungs­tests mit Dok­to­ran­den des IHI Zit­tau so­wie mit Do­zen­ten ver­schie­de­ner deut­scher Hoch­schu­len, ent­stand durch Mat­thias Läng­rich zwi­schen dem WS 2012/​13 und dem SS 2013 eine dritte Version.

Link: elearning.ihi-zittau.de/beta/owl (Zu­gangs­da­ten kön­nen per Mail er­fragt werden)

Mo­dule des Dok­to­ran­den­stu­di­ums am IHI Zit­tau: 2009-​​2012

Die Mo­dule ent­stan­den zwi­schen 2009 und 2012 in en­ger Zu­sam­men­ar­beit mit Kol­le­gen am IHI Zit­tau: PD Dr. Azizi Gh­an­bari, Dr. Jana Brau­wei­ler, Prof. Dr. Tho­mas Baa­ken und Ste­fa­nie Sei­fert. Ne­ben der me­dia­len bzw. soft­ware­sei­ti­gen Kon­zep­tion be­stand ein we­sent­li­cher Teil der Auf­gabe in der me­di­en­di­dak­ti­schen Be­glei­tung der Blended-​​Learning-​​Veranstaltungen so­wie der Be­ra­tung von Do­zie­ren­den und Lernenden.

  • Hoch­schuld­i­dak­tik I, II & III,
  • Leh­ren und Ler­nen mit Neuen Medien,
  • Ein­füh­rung in die em­pi­ri­sche Sozialforschung,
  • Pro­jekt­ma­nage­ment I & II,
  • Ad­mi­nis­tra­tive For­schungs­kom­pe­tenz (Ein­wer­bung von Drittmitteln).

Be­nut­zer­ge­ne­rier­tes As­sess­ment in OPAL: 2011
In Ko­ope­ra­tion mit: Prof. Dr. J. Ka­wa­lek (HS Zittau/​Görlitz), Wenke Mül­ler (HS Zittau/​Görlitz), En­rico Teich (IHI Zittau)

Im Kon­text des E-​​Learnings ver­ste­hen wir un­ter be­nut­zer­ge­ne­rier­tem As­sess­ment eine Form von for­ma­ti­ven Lern­er­folgs­kon­trol­len, de­ren Über­prü­fungs­auf­ga­ben durch die Ler­nen­den selbst er­stellt und auf sie an­ge­wen­det wer­den. Da­mit be­schrei­ben wir ei­nen kom­bi­nier­ten An­satz, in dem Peers die er­stell­ten Auf­ga­ben nicht nur be­ar­bei­ten, son­dern auch be­wer­ten (Peer As­sess­ment). Die ak­tive Auf­ga­ben­er­stel­lung, -be­wer­tung und -be­ar­bei­tung wird durch Ak­ti­vi­täts­punkte ho­no­riert, wäh­rend aus den qua­li­ta­ti­ven Be­wer­tun­gen der Auf­ga­ben und dem er­rech­ne­ten Schwie­rig­keits­grad Qua­li­täts­punkte zu­stande kom­men. Der Grad der Ak­ti­vi­tät und Qua­li­tät im be­nut­zer­ge­ne­rier­ten As­sess­ment re­sul­tiert in ei­ner so­zia­len Be­zugs­norm für eine Ran­greihe in Form ei­ner Highs­core­liste. BegA äh­nelt da­her den Be­loh­nungs­mech­nis­men in Se­rious Ga­mes. Ei­nes der Haupt­ziele des be­nut­zer­ge­ne­rier­ten As­sess­ments be­steht in der di­rek­ten För­de­rung des Lern­pro­zes­ses durch eine ver­tie­fende Be­schäf­ti­gung mit dem Lern­ge­gen­stand, wel­che durch die selbst­stän­dige Ge­ne­rie­rung von Fra­gen und Ant­wor­ten ent­steht. Ins­be­son­dere die ei­gene Er­stel­lung von Auf­ga­ben er­for­dert von den Stu­die­ren­den eine krea­tive Ei­gen­leis­tung, wel­che ne­ben dem Durch­drin­gen des Lern­stof­fes auch Kom­pe­ten­zen zur For­mu­lie­rung und Ge­stal­tung von Auf­ga­ben er­for­dert. Die aus der Be­wer­tung von Auf­ga­ben ent­ste­hen­den Feed­back­pro­zesse ver­lan­gen zu­dem ein ge­wis­ses Maß an Team-​​, Kommunikations-​​, Empathie-​​ und Selbst­kri­tik­fä­hig­keit von den Stu­die­ren­den. Ein wei­te­rer Nut­zen be­steht darin, dass aus den Er­geb­nis­ses des Peer-​​ und be­nut­zer­ge­ne­rie­ten As­sess­ments so­wohl die Stu­die­ren­den selbst als auch die Leh­ren­den eine Rück­mel­dung über die ak­tu­el­len Fort­schritte im Lern­pro­zess er­hal­ten, so­zu­sa­gen als eine for­ma­tive Art der Leis­tungs­über­prü­fung wäh­rend des Se­mes­ters. Der mit der Aufgabengenerierung-​​ und be­wer­tung ein­her­ge­hende Per­spek­ti­ven­wech­sel von Do­zent und Stu­dent soll die Ak­zep­tanz und Trans­pa­renz von aka­de­mi­schen Be­wer­tungs­pro­zes­sen ver­bes­sern und nach Mög­lich­keit trans­pa­ren­ter ge­stal­ten, falls die lern­er­ge­ne­rier­ten Auf­ga­ben zur Klau­sur am Se­mes­ter­ende her­an­ge­zo­gen wer­den.
Der für die­ses Pro­jekt maß­geb­li­che An­satz be­steht in der Iden­ti­fi­zie­rung von di­dak­ti­schen und tech­ni­schen Sze­na­rien des be­nut­zer­ge­ne­rier­ten As­sess­ments. Di­dak­ti­sche Sze­na­rien müs­sen dem über­ge­ord­ne­ten Ziel des ef­fi­zi­en­te­ren Ler­nens ge­recht wer­den. Der hier ver­folgte An­satz grün­det auf der An­nahme, eine in­ten­si­vere Aus­ein­an­der­set­zung mit den Lern­in­hal­ten führe dazu. Möchte man dies mit Mit­teln des E-​​Learnings er­rei­chen, müs­sen Be­nut­zer­di­aloge in ei­nem ho­hen Grad be­dien­bar sein (Usa­bi­lity) und nach Mög­lich­keit eine ge­wisse User Ex­pe­ri­ence vermitteln.

Mul­ti­me­diale Kon­zep­tion und Ent­wick­lung von Dis­tant Learning Projekten:

"E-​​Learning Mo­dul on In­te­gra­ted Wa­ter Re­sour­ces Ma­nage­ment": 2011

Im Auf­trag des In­ter­na­tio­nal Hy­dro­logy Pa­nel der UNESCO bzw. der Bun­des­an­stalt für Ge­wäs­s­er­kunde und in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Helm­holtz Zen­trum für Um­welt­for­schung Leip­zig und der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den ent­stand die­ses hypervideo-​​basierte Selbst­lern­mo­dul. Die Lern­um­ge­bung ist un­ter ei­ner freien Li­zenz (Crea­tive Com­mons) ver­füg­bar: www.iwrm-education.org

One pos­si­bi­lity to sup­port the world­wide im­ple­men­ta­tion of IWRM is to im­prove re­spec­tive re­se­arch and edu­ca­tion.
This is why IWAS (In­ter­na­tio­nal Wa­ter Re­se­arch Al­li­ance Sa­x­ony), to­ge­ther with the Ger­man IHP/​HWRP (In­ter­na­tio­nal Hy­dro­lo­gi­cal Pro­gramme of UNESCO and Hy­dro­logy and Wa­ter Re­sour­ces Pro­gramme of WMO), has de­ve­l­o­ped an E-​​learning mo­dule on IWRM that is sup­po­sed to com­ple­ment clas­si­cal learning op­ti­ons.
Since IWRM is com­plex and as in­ter­di­sci­pli­na­rity is of­ten mis­sing in wa­ter ma­nage­ment, the mo­dule in­ter­links lec­tures, i.e. the­ma­tic and geo­gra­phi­cal link­a­ges (e.g. cli­mate change) bet­ween the lec­tures ap­pear, al­lo­wing the user to switch from one lec­ture to ano­ther one.

 

»The­re­si­en­stadt« – Pro­pa­gan­dis­ti­sches Idyll ei­nes Do­ku­men­tar­films: ein kom­men­tierter, in­ter­ak­tiv auf­be­rei­teter Lern­film. Be­ar­bei­tung in Ko­ope­ra­tion mit der Hil­ler­schen Villa Zit­tau. Die neu­er­lich auf­ge­tauch­ten Frag­mente des NS-​​Propagandafilms über das Le­ben im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger The­re­si­en­stadt ist für die Ge­schichts­di­dak­tik in viel­fa­cher Hin­sicht ein wert­vol­les Zeit­do­ku­ment. Ers­tens las­sen sich an­hand der Sze­nen die Orte im La­ger iden­ti­fi­zie­ren. Zwei­tens sind in dem Film eine ganze Reihe be­rühm­ter jü­di­scher Wis­sen­schaft­ler, Künst­ler und an­dere Per­sön­lich­kei­ten zu se­hen. Drit­tens kann man an­hand des Do­ku­ments die zahl­rei­chen Pro­pa­gan­dalü­gen, Über­trei­bun­gen und Täu­schun­gen des für das Aus­land be­stimm­ten Films auf­de­cken. Bis­he­rige his­to­ri­sche Ab­hand­lun­gen wa­ren, iso­liert vom ei­gent­li­chen Ge­gen­stand des Fil­mes, als Text ver­fasst und da­mit we­der in technisch-​​gestalterischer, noch in me­di­en­di­dak­ti­scher Hin­sicht ef­fek­tiv. Ziel des Pro­jek­tes ist ne­ben der me­di­en­ad­äqua­ten Auf­be­rei­tung die Kon­zep­tion ge­eig­ne­ter Ko­ope­ra­ti­ons­cripts, um ge­mein­schaft­li­che Lern­si­tua­tio­nen her­zu­stel­len. Siehe http://theresienstadt-film.net/.

 

Qua­li­fi­ka­tio­nen

Im Fol­gen­den ist eine Aus­wahl mei­ner hochschul-​​ und me­di­en­di­dak­ti­schen so­wie fach­über­grei­fen­den Qua­li­fi­ka­tio­nen kurz porträtiert.

Hoch­schuld­i­dak­tik 1: „Kom­pe­tenz­ori­en­tiert Leh­ren und Prüfen“

PD Dr. S. Azizi Gh­an­bari (IHI Zit­tau)

Zeit: 18.-21.01.2010

Die Ver­an­stal­tung be­schäf­tigt sich mit der zen­tra­len Frage: „Wie kann der Hoch­schul­do­zent ge­währ­leis­ten, dass seine Stu­die­ren­den wäh­rend sei­ner Lehr­ver­an­stal­tun­gen das ler­nen, was sie hin­ter­her in der Prü­fung kön­nen sol­len?“ Im Sinne die­ser Frage sollte die Lehre und die Lern­er­folgs­kon­trolle zu den Lehr­zie­len pas­sen. Ein we­sent­li­cher Teil die­ses Pro­gramms be­schäf­tigt sich da­mit, diese Pas­sung zu ge­währ­leis­ten und be­steht des­halb aus fol­gen­den Modulen:

  • Ziel­prä­zi­sie­rung: Im ers­ten Mo­dul soll es um die vor­raus­schau­ende Vor­be­rei­tung der Lehr­ver­an­stal­tung ge­hen, so­dass Sie das leh­ren, was am Ende dem ent­spricht, was über­prüft wer­den soll.
  • Ge­stal­tung der Lehre: Das Mo­dul be­han­delt die kon­krete Ge­stal­tung ei­nes kompetenz-​​ und output–orientierten Lehre, bei dem im Vor­der­grund steht, was die Ler­nen­den am Ende der Lehr­ver­an­stal­tung kön­nen sollen.
  • Lern­er­folgs­kon­trolle: Ziel die­ses Mo­duls ist es, zu zei­gen, wie Sie wäh­rend oder nach der Lehr­ver­an­stal­tung über­prü­fen kön­nen, ob und wie viel die Ler­nen­den ge­lernt haben.
  • Qua­li­täts­si­che­rung: Auf­gabe in die­sem Mo­dul wird es sein, dass Sie Mög­lich­kei­ten er­fah­ren und er­ler­nen, Ihre ei­ge­nen Lehr­tä­tig­kei­ten zu über­prü­fen und ge­ge­be­nen­falls zu verbessern.

Hoch­schuld­i­dak­tik 2: „Per­sön­lich­keit, Ver­hal­tens und Präsentationsübungen“

Do­zent: PD Dr. S. Azizi Gh­an­bari (IHI Zit­tau)

Zeit: 3.-6.05.2010

Un­ter Per­sön­lich­keit ver­steht man alle Merk­male, Fä­hig­kei­ten und Mo­tive ei­nes Men­schen, auch seine Stim­mun­gen, Ein­stel­lun­gen, Mei­nun­gen, Über­zeu­gun­gen, emo­tio­na­len Ver­hal­tens­wei­sen, ko­gni­ti­ven Stile, sei­nen Cha­rak­ter und seine Mo­ral­vor­stel­lun­gen.
Eine Ei­gen­schaft wird als ein über­dau­ern­der Ver­hal­ten­s­as­pekt ei­ner Per­son be­trach­tet, von dem im All­ge­mei­nen an­ge­nom­men wird, dass er über ver­schie­dene Si­tua­tio­nen hin­weg kon­stant bleibt. Mit ent­spre­chen­den Tests (die meist nicht sehr zu­ver­läs­sig sind), wird den Per­so­nen ein Wert auf ei­ner Ei­gen­schafts­skala zu­ge­wie­sen bzw. ein Per­sön­lich­keits­pro­fil er­stellt.
Im Se­mi­nar soll es darum ge­hen, ein zu­sam­men­hän­gen­des Vor­trags­kon­zept vor­zu­stel­len, in dem es so­wohl das lo­gi­sche Den­ken, als auch das Pro­blem­lö­sen im Kon­text der Kom­mu­ni­ka­tion. Aber auch nicht-​​intellektuelle Kom­po­nen­ten sol­len aus­fin­dig ge­macht werde z.B:

  • Fä­hig­keit, Stress und Ab­len­kun­gen zu widerstehen;
  • Selbst­ver­trauen und emo­tio­nale Stabilität;
  • spe­zi­fi­sche Fä­hig­kei­ten und Fertigkeiten.

In­ner­halb ei­ner sol­chen Ge­samt­kon­zep­tion (wel­che hier ei­ner Me­tho­dik und Di­dak­tik der Per­sön­lich­keits­fak­to­ren und Mo­ti­va­tion gleich­kommt) sollte meh­rere As­pekte z.B. Di­dak­tik  und Me­tho­den der Kom­mu­ni­ka­tion, Um­gang mit ex­trin­si­scher und in­trin­si­scher Mo­ti­va­tion an­ge­spro­chen werden.

Hoch­schuld­i­dak­tik 3: „Kom­mu­ni­ka­tion & Didaktik“

Do­zent: PD Dr. S. Azizi Gh­an­bari (IHI Zit­tau)

Zeit: 7./8.12.2010

Wir wol­len die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit nicht nur als Lern­in­halt, son­dern auch als Her­aus­for­de­rung se­hen, er­probte Werk­zeuge im Be­reich der Un­ter­richts­kom­mu­ni­ka­tion zu er­ler­nen, da­mit Sie zur Ent­wick­lung von Handlungs-​​, Gestaltungs-​​ und Team­fä­hig­keit ih­rer Studenten/​Innen bei­tra­gen können.

Im Se­mi­nar soll es darum ge­hen, ein zu­sam­men­hän­gen­des Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kon­zept vor­zu­stel­len. Im Mit­tel­punkt steht da­bei die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­päd­ago­gik. In­ner­halb ei­ner sol­chen Ge­samt­kon­zep­tion soll­ten As­pekte wie Di­dak­tik und Me­tho­den der Kom­mu­ni­ka­tion so­wie der Um­gang mit ex­trin­si­scher und in­trin­si­scher Mo­ti­va­tion an­ge­spro­chen wer­den. Aus­ge­hend von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mo­del­len wird die Dialog-​​ und Dis­kus­si­ons­fä­hig­kei­ten  sys­te­ma­tisch ge­schult, in dem das er­wor­bene Wis­sen in Einzel-​​ und Grup­pen­ar­bei­ten ein­ge­übt und dis­ku­tiert wird. Das Se­mi­nar wird durch Fall­bei­spiele aus der Pra­xis ergänzt.

Ver­tie­fung Hoch­schuld­i­dak­tik: „Di­dac­tics of Col­la­bo­ra­tive Learning“

Do­zent: Prof. Dr. T. Köh­ler (Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Dresden)

Zeit: 13.06.2012

The first e-​​module re­sul­ting from the pro­ject Edu­ca­tion & Tech­no­logy com­pri­ses the as­pects of e-​​learning, es­pe­cially the di­dac­tic of col­la­bo­ra­tive learning. By vir­tua­li­sa­tion of the learning re­sour­ces, as for in­stance in aca­de­mi­cally trai­nings and also vo­ca­tio­nal edu­ca­tion, two va­rious kinds of learning em­pha­si­ses. In ICT en­viron­ments there are on one hand the op­por­tu­nities to work and learn co­ope­ra­tive and on the other hand there are ex­cel­lent or­ga­ni­sa­tion skills for self or­ga­nised learning sce­na­rios required.

 

 

Aus­blick

Als Schwer­punkte mei­ner künf­ti­gen Lehr­tä­tig­keit sehe ich ei­ner­seits die Ver­ste­ti­gung mei­ner bis­he­ri­gen Be­mü­hun­gen um die Ver­mitt­lung me­di­en­di­dak­ti­scher Kom­pe­ten­zen an Leh­rende und zum an­de­ren die wei­tere Ela­bo­ra­tion vi­deo­ba­sier­ter Lernumgebungen.

Ein be­währte Form der Ver­mitt­lung von Ex­per­ten­wis­sen bil­den »best pra­tice so­lu­ti­ons«, de­ren struk­tu­rierte Be­schrei­bung als De­sign Pat­terns do­ku­men­tiert wer­den. Im Kon­text vi­deo­gra­phi­scher Lern­me­dien strebe ich im Rah­men mei­ner Pro­mo­tion eine Kol­lek­tion von De­sign Pat­terns vi­deo­ba­sier­ter Lern­um­ge­bun­gen an. Bei­pro­dukt die­ser Do­ku­men­ta­tion sind spe­zi­fi­sche Werk­zeuge zur Ge­stal­tung eben­sol­cher Ler­nar­ran­ge­ments. Eine spe­zi­fi­scher Er­wei­te­rung er­fah­ren diese Lehr-​​Lern-​​Szenarios durch die An­wen­dung der Script Theo­rie auf das Lern­me­dium Vi­deo. Da­mit ein­her geht der kon­se­quente Aus­bau von Lehr­for­ma­ten wie dem Vi­deoLab, Vi­deo­Wiki oder SCM-​​LAB zur In­te­gra­tion kon­ti­nu­ier­li­cher Me­dien in text­ba­sierte Wis­sens­werk­zeuge des So­cial Web.