Why the IMS OpenVideo initiative should become literally open

In January IMS Global announced its work on a standard for video capturing. Indeed it would be nice to have more guidance on how to capture, post process, store and deliver a video. Currently there is lack of interoperability between different platform. For instance, a set of video lectures cannot be stored in a single format in order to be republished on another learning management system. There many open questions developers are asking when they try to integrate video into the dinosaurs of learning environments – namely Blackboard, moodle, Ilias, and OLAT:

  • In what format shall I store the descriptions about video formats, sizes, and media types like segments, thumbnails, posters, transcripts, ect. ?
  • What would be the right format in order to describe a course where students get there weekly portion of video content like in a MOOC? Structuring and sequencing could be achieved with SCORM, while system features and learning outcomes can not be expressed.
  • How can we define collaborative learning activities for groups who are working on a instance of source video so that each group has its own playground for augmenting and discussing contents?
  • What is a proper metadata schema for long time archiving of video footage from educational or research fields? Currently we know about videoMD, PBCore, and METS, but all those approaches for librarians not considering learning taxonomies, didactically methods, student interactions and other relevant descriptions.

All these questions and many more could be ask in a joint standard initiative, but the way it is organized at IMS Global is questionable. While labeled as an ‘Open’ initiative the interested parties have to pay a yearly fee of $3,500 to get access to the working drafts and resources they have to pay $15.000 to become a voting member and influence the decision process. Even the discussion of the current members is not as transparent as one might expect. So fare Kaltura outed to be on of the participants (the only one?). All the others stay in the background and deciding about the future of educational video technology at our schools and universities.

However, such an initiative could be literally open and invite a broad range of stakeholders form all around the world. Defining standards should be organized like the Request For Comment (RFC) papers or a W3C working group. The participants should communicate in public mailing lists or social network circles. Furthermore, all drafts should be made available by naming the contributing authors.

ZuseExpo in Nowa Huta

Die Hoyerswerdaer Neustadt ist das Nowa Huta von Ostsachsen. Riesige Plattenbauten erinnern an post-stalinistische Wohnungsbauprojekte einer Stadt, die wegen der Arbeit im Kohlveredelungswerk Schwarze Pumpe sich einmal zu einer Großstadt entwickeln sollte. Inzwischen wurden viele Platten in ihrer Höhe rasiert und in ihrer Anzahl dezimiert. Größer als die Plattenbauten sind heute die Rasenflächen. Sie eröffnen Sichtachsen, die im Nichts verlaufen. Die Abwesenheit von Landschaftsarchitekten ist in dieser Gegend wahrscheinlich nur das geringste Problem.

Im ehemaligen Betriebskulturhaus des Gaskombinats Schwarze Pumpe – der heutigen Lausitzhalle – fand in den letzten beiden Tagen eine IT Messe namens ZuseExpo statt. Konrad Zuse lieh seinen Namen für die Veranstaltung und ließ auf visionäre Aussteller hoffen. Kaum zwei Dutzend Stände erwarteten die Besucher der B2B Messe. Die Stände waren nur mäßig besetzt, die Reihen im großen Saal blieben kläglich leer. Viele kleinere Firmen waren vollzählig zur Messe erschienen. Überraschender Weise sah ich nur wenige Software Firmen, vermehrt jedoch Firmen aus dem Automotive-Bereich und der Automatisierungsbranche. Also größtenteils Firmen, die viel mit Hardware arbeiten. Aus dem Medienbereich war gar nur ein Aussteller zu finden. Das Thema Internet wurde, abgesehen von einem CMS-Anbieter mit einem ostsächsich-komplizierten Backend, nur bei Kaffee und Kuchen abgefrühstückt, obwohl es in (Ost)Sachsen sehr viele Akteure in dem Bereich gibt.

Ich wollte auf der Messen Kontakte für Forschung und Lehre knüpfen. Dies ist mir auch gelungen, trotzdem die meisten Firmen kein Interesse an aktueller Forschung hatten und primär darauf aus waren, Geschäfte mit anderen Firmen zu machen. Fachkräftemangel war kein Thema. Auch das Interesse an Praktikanten und Masteranden war gering.

Alles in allem war dies eine wenig visionäre Messe. Nicht zuletzt das verstaubte Ambiente eines DDR-Kulturhauses vermittelte den Eindruck des Stillstands. Etwas mehr Sinn für Schönheit, Kreativität und ansprechende Formate hätten der Veranstaltung gut getan. Die Entscheidung für den Standort Hoyerswerda zeugt von Idealismus und wird von der Geschichte Zuses getragen – mehr aber auch nicht.

Folien zum Workshop: Zwischen Vorlesungsaufzeichnung und MOOC – Lernvideos didaktisch sinnvoll einsetzen.

Diesen Workshop hatte ich zusammen mit Caroline Mehner an der Universität Leipzig angeboten. Der Workshop liegt schon einige Zeit zurück, doch ehe die Materialien in der Schublade verschwinden und in unserem Projekt (Lehrpraxis im Transfer) keine Verwendung mehr finden, möchte ich sie lieber teilen und zur Diskussion stellen. Der größte Teil der Inhalte habe ich übrigens den einführenden Kapitel meiner (hoffentlich bald fertigen) Dissertation entnommen.

HTML5 Video Zoom

I was woundering how it would be possible to zoom a HTML5 video since zooming is an almost ubiquitous feature in web shops. In particular zoom makes sense for videos, because visual details may otherwise stay hidden in the background. Especially high quality videos with high resolution (HD) are often downscaled in its size so that even regular objects like text become hardly readable. This is especially the case on small display devices like mobile phones.

Mediasite video player has a similar feature, but it is realized by simple CSS transition of an video that is displayed smaller then its size. One could say its a fake zoom.

Much better results can be achieved with the small library of panzoom. With a few lines of code zoom can be applied to the HTML video element.

However, you can take look at a demo that I have just separated from Vi-Two. Its all work in progress, but the source code is available at github for a few months now.

Screenshot of the video zoom feature of the framework vi-two. Beside that the playback speed is adjustable to the users needs.

Using gedit to commit and push to GitHub by a simple keyboard shortcut

Gedit is a very basic but sufficient text editor for many purposes. Following the best practice to commit early and often can be cumbersome since one have to switch to the terminal in order to add file, commit changes, and push everything to the remote repository. To easy this process commiting should be as easy as saving a file.

By the help of the gedit plugin “External Tool” we can manage with a few lines of code. Since we need to specify changes together with every commit zenity gives us the chance to enter some text before commiting the code.
#!/bin/sh
git add .
inputStr=$(zenity --entry --title="Commit Message" --text="Enter a commit message" --entry-text "minor updates")
git commit -m "$inputStr"
git push origin master

If you put this snipped as an application into the External Tool plugin you can call the script by a simple keyboard command, e.g. str + g

The External Tool plugin making it easy to commit and push with gedit

Now you can call the script even from files that are nested inside your repository folders.

Theresienstadt Explained beim Neisse Filmfestival

Am Freitag, dem 70. Jahrestag der Befreiung, hatten Armin und ich die Ehre unser Projekt oder besser den Film beim Neiße Filmfestival vorzustellen. Im Vergleich zu den übrigen Streifen konfrontierten wir die Zuschauer mit einer Mischung aus Filmvorführung und Vortrag. Armin gab eine Einführung in die historischen Hintergründe und stellte auch regionale Bezüge zu Zittau her. Anschließend zeigten wir den Film und pausierten an einigen Stellen, um auf besonders dreiste Inszenierungen, Übertreibung, Täuschungen sowie ausgeblendete Aspekte des Lebens im KZ Theresienstadt einzugehen. Die Resonanz war, so weit mir das zuteil wurde, sehr positiv. Es war uns gelungen die 48 Gäste, darunter eine Schulklasse, in die Diskussion zur kritischen Betrachtung des Films einzubeziehen.
Abgesehen davon erhielten wir einige Impulse zur Weiterentwicklung unseres didaktischen Konzepts sowie für die technologische Unterstützung von Film-Präsentation für Gruppen. Letzteres bezeichne ich als Guided Video Presentation. Der Vortragende steuert dabei die Anwendung mit Hilfe eine Presenters, der über vier bis sechs Tasten verfügt. Die Tasten dienen zur Navigation innerhalb der Film-Szenen sowie zur Anpassung der Wiedergabegeschwindigkeit. Zusätzlich lassen sich an definierten Stellen Hinweise, Hervorhebungen oder zusätzliche Medien einblenden. Zu diesem Thema werde ich demnächst einen gesonderten Beitrag schreiben.

Stand der Anwendung

Das User Interface hat ein Redesign erfahren und ist nun responsive, d.h. es passt sich der Größe des Bildschrims an. Außerdem gibt es einen Vollbildmodus.
Einige Biographien, wie die von Rudolf Saudek, haben wir bereits eingebunden. Ausgewählte Personen sind innerhalb des Videos hervorgehoben. Für sie können die kurzen biografischen Texte bei Bedarf aufgerufen werden.
Einen Teil der interaktiven Anwendung bildet die Gegenüberstellung der im Film dargestellten Szenen mit den heutigen Orten in Terezin. Unser Anliegen ist dabei, Verknüpfungen zwischen Film und dem Besuch der Gedenkstätte zu fördern. Ergänzt werden soll das noch durch eine interaktive Karte.

Gegenüberstellung von Szenen

Haus

Gärten der SS

Vor der Dresdner Kasserne

Fehler im Film

Ein filmtechnischer Fehler in der Szene des Fußballspiels, als die Menschen nach der Arbeit durch das Tor der Dresdner Kasserne laufen. Recht deutlich sieht man, wie ein Kameramann auf einer Leiter steht und die vorbeiziehenden Menschen filmt. Abgesehen von diesem technischen Fehler gibt es noch andere, die dem Idyll widersprechen. Dazu aber später mehr.