Freifunk ist das Mittel der Wahl, um dem Ziel vom freien Zugang zu Wissen und Bildung ein Stück näher zu kommen. Wie der Name vermuten lässt, geht es um ein frei zugängliches Funknetz (WLAN), dass jedermann in Zittau einen Internetzugang gewähren soll. Die dafür notwendige Infrastruktur plant und realisiert derzeit die AG Freifunk Zittau unter meiner Leitung. Der aktuelle Stand des Zittauer Freifunks kann im Wiki live mitverfolgt und kommentiert werden. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen sich an der Diskussion und Ausarbeitung zu beteiligen.
Ein erster frei zugängliche Knoten existiert derzeit schon hier bei mir in der Weststadt.

Category: Tech
ars electronica 2009: Tag #3 > OK

Statt vieler Worte zum Sonntag hier noch ein paar gepflegte Impressionen aus dem Offenen Kulturhaus (OK) zu Linz. Damit verabschiede ich mich von Linz und der Ars Electronica.
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ars electronica 2009: DNA-Spielchen als Kunst?

Der Kunstwelt der diesjährigen Ars geht das Gärtnern so langsam in Fleisch und Blut über. Genauer gesagt verhält es sich bei Eduardo Kac genau anders herum: Teile seines Fleisches und Blut flossen in seine Pflanzen. Er muss Balkonien lieben, denn sonst hätte er sich nicht die schnöden Petunien für seine genetische Spielerei auserwählt. Seine gen-manipulierten (gefakten) Leucht-Hasen (GFP-Gen) sorgten für kontroverse Diskussionen, seine rosa-blutigen Balkonpflanzen ernteten Read More
ars electronica 2009: Tag #2
Das Aufgebot an Exponaten und die Gegenwart der Macher reißt derart mit, dass ich nicht zum Schreiben gekommen bin.
The Royal Interface Culture Masquerade Ball
In den Räumlichkeiten der Kunstuniversität versammelten sich interaktive Projekte derjenigen, die den wohlklingenden Studiengang der Interface Culture am Ars Electronica Center belegen. Alle Künstler gehören der youtube_myspace_secondLife-Generation an und verblüffenden auf spielerische Weise durch ihre ingenieurartigen DoItYourself-Kunstwerken aus Sensoren, OpenSource einer Menge Baummarktkram.
Mein Favorit war Couch Surfing Vergence – eine Installation für drei Personen, die mit dem Rücken zu einander im Stuhl sitzen während ihr Puls (mittels MAX MSP) in sprichwörtlich herzzerreißende Klänge übersetzt wird.
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ars electronica 2009: Licht aus, Licht an
Am Donnerstag hat man auf dem Linzer Hauptplatz (ich liebe diese aussagekräftige Ortsbezeichnung) für zwei Stunden das Licht ausgemacht, um diesen Städtern mal die Sterne (mittels Teleskopen) vom Himmel zu holen. “Manch Stadtbewohner hat ja noch nie die Sterne gesehen” (Zitat: ORF). Schwupp und überall war’s Zappenduster. Fast überall, denn vom ORF-Zelt strahlte ein Scheinwerfer auf die goldene Spitze eines Brunnens. Viele der Anwohner hat auch nicht bemerkt, dass ihre Innenbeleuchtung den Quell der Lichtverschmutzung bildete und erfreuten sich des Ausblicks auf den dustren Platz.
Doch selbst wenn der Himmel in dieser Nacht nicht so wolkenverhangen gewesen wäre, hätte man den die Sonne als größten Lichtverschmutzer an den Pranger stellen müssen, da sie in Komplizenschaft des sternhagel-vollen Mondes auf den erloschenen Hauptplatz leuchtete.
Ballettänzerinnen, bestückt mit Licht übers Pflaster huschend.
Alles andere als dunkel flackerte übrigens das Ars Electronica Center:

ars electronica 2009: Tag #1
ars electronica 2009: Max Brand Sythesizer
Die ars electronica jährt sich heuer zum 30. mal und zu diesem Anlass gibt es eine History Sektion, in der wegweisende und für die damalige Zeit herausragende Exponaten finden. Ein solches Stück passt jedoch gar nicht in die Zeit, denn es ist 22 Jahre älter: der Max Brand Synthesizer.

